Von: luk
Deutschnonsberg – Am Deutschnonsberg feiern die Löwenzahnwochen heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Die Veranstaltungsreihe wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und gilt inzwischen als fester Bestandteil der regionalen Kultur und Kulinarik.
Vertreter des Tourismusvereins Deutschnonsberg sowie zahlreiche Ehrengäste und Gemeindevertreter blickten dabei auf die Entwicklung der Initiative zurück. Präsident Mirko Mocatti betonte die besondere Bedeutung des Löwenzahns für die Region: Das Wildkraut sei nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch tief in Küche, Tradition und Wissen verankert.
Was einst als einfache Idee begann, habe sich über die Jahre zu einer identitätsstiftenden Plattform entwickelt, die Tourismus, Landwirtschaft und Bevölkerung miteinander verbindet. Leader-Koordinator Hubert Ungerer verwies auf die Ursprünge der Initiative und die Rolle des Kräuterpfarrers Hermann Josef Weidinger, der die Löwenzahnwochen maßgeblich geprägt hatte.
Auch Gründungsmitglied Heinrich Weiss erinnerte an die Anfänge und sprach von einer Phase, in der die Idee zunächst auf Skepsis gestoßen sei. Umso bedeutender sei es gewesen, konsequent daran festzuhalten.
Die Bürgermeisterin von Proveis, Gabriela Kofler, hob die Wirkung der Löwenzahnwochen für die Region hervor. Die Initiative habe dazu beigetragen, den Deutschnonsberg bekannter zu machen und zugleich das Gemeinschaftsgefühl vor Ort zu stärken.
Die diesjährigen Löwenzahnwochen laufen noch bis Anfang Mai. Auf dem Programm stehen Veranstaltungen rund um Kulinarik, Kräuterwissen und Naturerlebnisse, bei denen der Löwenzahn aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebbar gemacht wird.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen