VZS: "Pestizide und Monokultur gefährden jedoch Insekten und ihre Lebensräume"

Blüten sind die Tankstellen der Bienen

Sonntag, 24. Mai 2020 | 08:07 Uhr

Bozen – Ohne Bienen und andere Bestäuber hätten wir wohl kaum etwas zu essen. An die Bedeutung dieser Insekten, aber auch die Gefährdung ihres Lebensraums erinnert die Verbraucherzentrale Südtirol anlässlich des italienweiten Aktionstages „Stop Pestizide“. Dieser wird jährlich von einer Allianz zahlreicher Umweltschutzorgani­sationen organisiert, heuer fällt er auf den 24. Mai.

An die 700 Bienenarten gibt es in den Alpen. Nur eine davon produziert Honig: die Europäische Honigbiene (Apis mellifera). Alle anderen Arten in den Alpen, also rund 700 minus eine, sind Wildbienen! Nur wenige Wildbienenarten wie die Hummeln leben in einem „Staat“, die allermeisten leben solitär als Einzelgängerinnen. Sie stellen zwar keinen Honig her, sind aber trotzdem für die Bestäubung von Blüten unersetzbar, so die VZS.

80 Prozent der Wildpflanzen und mehr als 75 Prozent der Kulturpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen und andere Insekten, darunter auch Käfer und Schmetterlinge, angewiesen. Die Sicherung unserer Ernährung hängt also zu großen Teilen von dieser so genannten Ökosystemdienstleistung ab. Auf rund 22 Milliarden Euro wird der monetäre Wert der Bestäubungsleistung, die Insekten erbringen, für Europa geschätzt.

“So abhängig die Pflanzen von den Insekten sind, so abhängig sind auch die Insekten von den Pflanzen, denn die Blüten der Pflanzen sind ihre Futterquelle oder, anders gesagt, ihre Tankstellen. Viele Wildbienen sind Spezialistinnen: sie sind auf eine ganz bestimmte Pflanzenfamilie bzw. Pflanzengattung, manche sogar auf nur eine bestimmte Pflanzenart spezialisiert und fliegen gezielt nur diese Blüten an, um deren Pollen zu sammeln. Wildbienen sind im Unterschied zu Honigbienen fast das ganze Jahr über aktiv und fliegen auch bei niedrigen Temperaturen bzw. in höheren Lagen. Ohne die Hummeln, die gut an tiefe Temperaturen angepasst sind, blieben viele Obstblüten, die früh im Jahr blühen, unbestäubt. Bestimmte Pflanzen werden fast ausschließlich von Wildbienen angeflogen und bestäubt”, erklärt die VZS.

Jede zweite Wildbienenart in den Alpen ist gefährdet

Trotz ihrer immensen Wichtigkeit gelten 50 Prozent der Wildbienenarten in den Alpen als vom Aussterben bedroht, und die rote Liste der bedrohten Bienenarten wird immer länger. Ursachen dafür sind die intensive Landwirtschaft, Monokulturen auf den Äckern und in den (Fichten-)Wäldern, fehlende Vielfalt in den privaten und öffentlichen Gärten, Bodenversiegelung und ungebremster Bodenverbrauch, der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden und der Klimawandel bzw. dessen Folgen. “Wenn die von ihnen benötigten Futterpflanzen vor der Blüte gemäht werden oder gar nicht mehr wachsen (dürfen), verschwinden die spezialisierten Wildbienen”, so die VZS.

Was hilft Bienen und anderen Bestäubern?

Trockenrasenflächen mit blühenden heimischen Wildblumen, blühende Gärten, blühende Streifen (z.B. an Wegrändern oder entlang von Flüssen und Bächen), „wilde Ecken“ in Gärten und Parks, Hecken mit heimischen Sträuchern, begrünte Dächer, Trockensteinmauern, Totholz, Sand- und Steinhaufen, selteneres Mähen bzw. Mähen erst nach der Blüte, eine Reduktion des Einsatzes von Düngemitteln und ein Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide ermöglichen es den bestäubenden Insekten, zu (über)leben und sowohl Nahrung als auch Brutmöglichkeiten zu finden. Dabei seien sowohl private Gartenbesitzer und -besitzerinnen als auch die öffentliche Hand als auch die Bauern und Bäuerinnen in der Verantwortung, so die VZS.

Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft

Die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ setzt sich derzeit europaweit für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt ein. Sie fordert die EU-Kommission dazu auf, eine Landwirtschaft zu unterstützen, welche die Bedürfnisse von Bäuerinnen und Bauern und die Bedürfnisse der Natur in Einklang bringt. Ziel ist es, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung zu unterstützen.

Die Bürgerinitiative kann hier unterzeichnet werden: https://www.savebeesandfarmers.eu/deu/

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

36 Kommentare auf "Blüten sind die Tankstellen der Bienen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
MeineMeinung123
1 Monat 8 Tage

Mit der übertriebenen Mono-Kultur in Südtirol, seis die Äpfel oder Wein. Kein Wunder das durch die ganzen Pestizide die Bienen sterben.  + zur gleichen Zeit wird der Boden vergiftet.
Mich würde wundern ob bei den ganzen Apfel Plantagen noch etwas anders Wächst… außer Wiesengrass!

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

@meinemeinung123
Schwachsinn! Die apfelplantagen bieten für die bienen einen lebensraum. Seis apfelblüte oder vor allem der blühende unterbewuchs mit zig verschiedene pflanzenarten.
Dass durch die versiegelung der dörfer und die sterilen gärten die bienen nichts zu fressen finden liegt auf der hand. Auch lokalfremde pflanzen/blumen blühen zwar, aber die bienen können dort keinen nektar aufnehmen. Für die bienen wäre es wichtig pflanz und blühstreifen “verwildern” zu lassen, dort könnten sie ungestört leben. Aber die gärten müssen ja 1-2 mal in der woche gemäht werden, noch schöner sind die steingärten 🤦🏻‍♂️

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Es gibt keinen Tauberen, als der der nicht hören will… was sieht man zwischen den Bäumen oder unter den Pergeln? Asphalt, Beton? Was ist schon Monokultur? Ein Dorf voller Häuser, ein Wald voller Bäume? Die Blechlawine auf den Strassen?

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@rostiger golden
so einfach kann sich’s die Landwirtschaft nicht machen. Dass die Bienen egal ob Honigbiene oder Wildbienen durch PSM Probleme hat, liegt auf der Hand. wenn Insektizied ausgebracht wird und wie du sagst untergewächs blüht, sowie die danebenblühenden Sträucher blühen, ist der Schaden vorprogrammiert. Jede Bekämpfung gegen den Blattsauger und der Laus ist ein Todesurteil für jedes Insekt. und nein es sind nicht die Privat Gärten das Problem, denn da ist das Verhältnis gegen die riesigen Obsranlagen verschwindend klein

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

@Aurelius
Stimmt, wenn man kein rücksicht nimmt können schäden entstehen. Dies sind die sogenannten schwarzen schafe.
Bei sachgemäßen umgang sind diese insektizide kaum für die biene schädlich, das verlangt aber auch hirn. Vor dem Ausbringen wird der unterbewuchs gemulcht dann gespritzt, in der nähe von blühenden hecken wird das gebläse ausgeschaltet u vor allem Ausbringung zeitig am morgen oder in der nacht. Ist das mittel angetrocknet ist es nicht mehr schädlich. Spritzt man aber in der nacht dann wird man diffamiert weil man warscheiblich gift spritzt u es keiner merken soll…🤦🏻‍♂️

Spiegel
Spiegel
Superredner
1 Monat 8 Tage

@Aurelius absoluter Blödsinn denn ich habe selber Bienenstöcke und Obstbau …. keine toten Bienen denn wenn man die Nacht die PSM einsetzt im Integrierten Obstbau funktioniert es perfekt. Mehr Probleme bereiten die Tageseinsätze vom Biozid Schwefelkalch.
Aber die grösste Ursache für Bienensterben sind das nicht können einiger Imker, sie lassen sie verhungern!

toeeuni
toeeuni
Superredner
1 Monat 8 Tage

@rostiger golden
selten so gelacht. unternden bäumen wächst eine mulchmischung ohne blüten. die wird gemäht vor der blüte. bienen werden zerschlagen. hagelnetze und psm erledigen den rest

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 8 Tage

Ach jetzt sind Biobetriebe und Imker schuld am Bienensterben. An Arroganz wohl kaum mehr zu überbieten. Dann seid ihr überrascht, dass der Ruf von Landwirten immer schlechter wird. Selbst schuld kañn ich nur sagen.

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Spiegel
klein Blödsinn. aber als Bauer der Bienenstöcke hält sieht halt keine toten Bienen, weil er es nicht will, und immer alles schönredet

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Spiegel
klare Aussage eines Obstbauers der Bienen nur pro Forma hat

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Sun
gut gesagt und der Spiegel ist vorne einzureihen

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@toeeuni
Selten so gelacht, was ist dann das da??

rostiger golden
rostiger golden
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@Sun
Hat hier niemand behauptet, es wird aber immer nur pauschal über den konventionellen obstbau geschumpfen. Andere fakten wie das Bio Pyretrum einsetzen 3-5 mal wärend der blüte ist scheißegal, es ist ja bio.. nur eben ein natürliches gift, das aber teils schlimmer für bienen ist als kontvemtionelle mittel.
Gierige Imker die den Bienen den ganzen gesammelten Honig “rauben” und nur Zuckerwasser zufüttern haben auch eine Teilschuld. Ebenso die Versiegelung von Flächen und sterile Gärten.
Jede einzelne Sparte hat ein wenig schuld daran, aber immer wird nur gegen die konventionellen Bauern geschumpfen und das finde ich einfach nicht fair!!!

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 7 Tage
Wenn pauschal über konventionelle Betriebe berichtet wird, dann versuchst ihr die Schuld einfach abzuwälzen auf Imker und Biobetriebe. Dies ist genau so unangebracht wie pauschal über konventionelle Betriebe zu urteilen. Übrigends wird das natürlich gewonnene Pyrethrum sehr selektiv eingesetzt, weil ein Biobetrieb es sich n icht leisten kann, auch seine Nützlinge zu minimieren, da ansonsten Probleme mit anderen Schädlingen entstehen, gegen jene es im Bioanbau keine Mittel gibt. Weiteres gibt es Pyrethrine Mittel, welche nicht als Bienengefährlich eingestuft sind. Also bitte keine Halbwahrheiten verbreiten. Dies sind keine Fakenews, sondern Informationen aus erster Hand. Es gibt inzwischen genug Biobetriebe, mit denen… Weiterlesen »
Rockdaflow
Rockdaflow
Neuling
1 Monat 8 Tage

In der Südtiroler Landwirtschaft wird sehr auf die Bienen und Biodiversität geachtet. Während der Apfelblüte darf z. B. kein Bienen gefährliches Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden. Pflanzenschutzmittel werden gezielt eingesetzt, damit man am Ende eine gesundes Lebensmittel erzeugt.
Anstelle den Landwirten Pflanzenschutzmittel zu verbieten, sollte man weniger Flächen versiegeln, da dort keine Pflanze mehr wächst. Bitte um mehr Objektivität und bloßes Ankreiden, geehrte VZ Südtirol.

Spiegel
Spiegel
Superredner
1 Monat 8 Tage

Genau und über die Folgen vom PSM Verboten sprechen und zwar Mykotoxine in den Biolebensmitteln, Xanthotoxine( Krebserregenede Pflanzeneigene Giftstoffe die als etherisch verkauft werden) in Biokräutern aus dem Vinschgau…..

Stolzz
Stolzz
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Als Imker habe ich die Erfahrung gemacht, dass Bienen zwar gern gesehen sind, aber nicht im eigenen Garten! Dort wird nämlich der Rasenmäherroboter den ganzen Sommer über laufen gelassen, anstatt Hecken oder Trockenmauern werden Betonmauern hochgezogen und es werden Insektizide ohne Not eingesetzt. 

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

der nächste Smartphonelöwe: ..ein Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide ermöglichen es den bestäubenden Insekten, zu (über)leben…. es gibt auch natürliche Pflanzenschutzmittel bzw. Insektizide, die für Bienen gefährlich sind….der Rest ist Propaganda… Bio heisst nicht unbehandelt, sondern anders behandelt. Ob natütliches oder synthetisches Pestizid, es ist und bleibt ein Pestizid… 

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 8 Tage

Lebensmittel welche bereits in Überproduktion sind und nicht als Grundnahrungsmittel dienen, gehört die Ausbringung von chemisch hergestellten Pflanzenschutzmitteln generell verboten.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@oracle…was meinst du genau mit Smartphonelöwe ? Ich sende vom Ipad

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

tja, die Monokultur beginnt zu Hause, läßt das Gras im eigenen Garten, die Gräser in den Blumentöpfen und zwischen dem Gemüse einfach stehen! Weg mit der Pflasterung vor dem Haus und dem Asphalt auf dem Gehsteig. Fußballplätze, Kinderspielplätze, Liegewiesen in Freibäder sind auch wichtige Lebensräume für Bienen…  Park- und Gemeindeplätze, weg mit der Pflasterung!

ebbi
ebbi
Tratscher
1 Monat 8 Tage

dazu muss auch gesagt werden, die beliebte Hängegeranie, welche zwar auf den Balkonen wunderschön aussieht, bringt den Bienen NICHTS. Deswegen mal was anderes auf den Balkonen pflanzen, z.B. Lobelien.

inni
inni
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Auch früher, als sich die Bauern mit ihren Sprühgiften und Giftgepansche selbst umgebracht haben, zeugungsunfähig wurden oder Nervenschäden davontrugen, sahen sie keine Schuld bei sich.

Spiegel
Spiegel
Superredner
1 Monat 8 Tage

Früher hatten die Bauern 10 Kinder😄

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Spiegel…und wer waren die Väter 🤣

brunner
brunner
Superredner
1 Monat 8 Tage

Blablabla…..und was ändert sich? Die Bauernbundlobby und die SVP sind gegen strengere Massnahmen….also basta

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@brunner…wenn alle immer so Denken und nicht Handeln, dann braucht auch niemand auf Veränderungen zu hoffen. Da hilft es dann auch nicht, wenn hier im Forum damit gedroht wird, ” bei den nächsten Wahlen werdet ihr schon sehen “.

alles oder nichts
alles oder nichts
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@Guenni muss uns hier ein deutscher belehren? man erkennt die bauernlobby in diesem forum? ohne Pestizide funktioniert die landwirtschaft nicht mehr( zumindest nicht für dem preis den der kunde bereit ist zu bezahlen! Leute sollten anstatt der picobello gemähten wiese, blumenwiese oder gärten ansetzen und die landwirtschaft sollte gefördert werden wenn sie ohne pestizide bewirtschaften…..SCHLUSS MIT MONOKULTUR, FREI FAHRT FÜR VIELFALT!

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

die Bienen haben durch PSM grosse Probleme, das liegt auf der Hand. vor und nach der Apfel Blüte hat man grosse Probleme, aber auch während der Blüte ist nicht alles gut. Dass Spritzungen gemacht werden müssen, versteht jeder. es geht aber um das ausbringen eines Insektizied und da hat man Schäden am Bienenvolk

Spiegel
Spiegel
Superredner
1 Monat 8 Tage

Ja des Insektizid Peritroid im Bioanbau

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Spiegel
so wie in deinem konvensionellem Betrieb

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

….und Hunde 😭

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Der Schutz der Insekten und Bienen und vieler Tiere hängt auch vom Kaufverhalten der Konsumenten ab.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@so ist das..und wenn es keine Bienen und Insekten mehr gibt, ist auch ganz schnell Ende mit dem Konsum

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Guenni
Eben daher sollte man schon beim Einkauf auf den Schutz der Bienen denken und Produkte kaufen, die ihn unterstützen.
Aber sie Menschheit lernt leider erst aus Fehlern und ist selten bereit, präventiv zu leben und handeln

Faktenschnecker
Faktenschnecker
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Neulich lag eine Biene auf meiner Terrasse, die sah nicht mehr fit aus.. dann hab ich einen Löffel genommen, Zucker mit Wasser vermischt, hab die Biene da rein gesetzt und nach einer Minute flog die davon als gäbe es keinen Morgen. Danach hab ich mir erstmal ein Bier aufgemacht und den Erfolg gefeiert!

wpDiscuz