„Risikofaktoren minimieren!“

Busfahrer werden immer wieder angegriffen

Freitag, 14. Juli 2017 | 17:31 Uhr

Bozen – Angesichts der erneuten Attacken auf Busfahrer der SASA AG, die sich erst kürzlich zugetragen haben, nehmen nun auch die Gewerkschaften zum Thema Stellung.

Demnach seien in den letzten zwei Jahren bereits zwei Unterschriftensammlungen unter den Bediensteten durchgeführt worden. Zudem wurde eigens eine technische Kommission eingeführt, die die Aufgabe hatte, die Sicherheit der Busfahrer am Arbeitsplatz zu gewährleisten und zu verbessern.

Vor allem sei die Betriebsleitung der SASA aufgefordert worden, die Fahrerkabine – wie in Österreich – mit einer erhöhten Tür zu versehen, um dadurch den Fahrern mehr Schutz vor Aggressionen zu bieten, erklären die Gewerkschaften. Gleichzeitig schütze eine höhere Fahrerkabine die Chauffeure vor Zugluft.

„Erst jetzt, als sich die Aggressionen wiederholt zugetragen haben, hat sich der Präsident der SASA zu Wort gemeldet und mitgeteilt, dass sich die Firma Gedanken machen wird, um Verbesserungen bezüglich Sicherheit anzustreben“, erklären die Gewerkschaften. Die Anwesenheit und Mitarbeit von Ordnungskräften soll verstärkt werden, auch die Stadtpolizei wird mit einbezogen.

Die Gewerkschaften rufen die Busfahrer auf, sich in keinster Weise mit den Fahrgästen auseinander zu setzen und jegliche Art von Risiko zu vermeiden. Stattdessen sollten gleich die Ordnungskräfte um Hilfe gebeten werden.

Gleichzeitig rufen die Gewerkschaften die Betriebsleitung der SASA auf, jegliche Art von Risikofaktoren, mit denen die Busfahrer täglich konfrontiert seien, zu minimieren – auch in Anbetracht des stets ansteigenden Verkehrs, der keine Unaufmerksamkeit erlaubt. In Zukunft sollten beim Ankauf von neuen Bussen solche Modelle mit erhöhten Fahrerkabinen gewählt werden, erklären die Gewerkschaften.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare auf "Busfahrer werden immer wieder angegriffen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Savonarola
Savonarola
Superredner
1 Monat 6 Tage

Tatsache ist, dass sich in den Bussen wie auch in den Zügen Subjekte herumtreiben, die da nicht hineingehören, angefangen damit, dass sie keine Fahrkarte haben.

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Sollen mal beginnen Namen und Foto zu veröffentlichen .. dann kommen wir der Sachelage schon näher….

witschi
witschi
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

die täter sind immer die selben

gini
gini
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

ja von wem denn??? sicher a Luis oder a Sepp 😉😉

Bluemchen
Bluemchen
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ja, auch Luis und Sepp !!!!

Staenkerer
1 Monat 6 Tage
wenn man bedenkt das busfohrer a riesen verontwortunng trogn, oft in gonzn togn unter zeitdruck stien, dafür unterbezohlt wern, u. wegn jeder kloanigkeit von unzufriedenr fohrgäste ungeraunzt wern, ihrerseitz ob. koane autoritätsgewolt hobn, od. seit neuestem der gfohr von tätlichen angriffn ausgsetzt sein, ob. trotzdem ollm freundlich sein solln, u. kaum dorf es koan wundern wenn irgendwani gostorneiter hinterm vergitterten steuer sitzn de niemand versteat u. somit nimmer als freundliches auskunfts misbrauchn konn, oder irgendwann aus personalmongl busse stien u. streckn ohne verbindung bleibn! politiker, auf der oan seite verschenkt es wahllos südtirolpass u. tolleriert de notorischen “schwarzfohrer” u. fördert… Weiterlesen »
wpDiscuz