Von: APA/Reuters
Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang hat ausländischen Unternehmen eine weitere Öffnung der Wirtschaft und vollständige Gleichbehandlung versprochen. Angesichts wachsender globaler Handelsspannungen wolle die Volksrepublik das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft stärken, meinte Li am Sonntag auf dem China Development Forum in Peking. China werde sich auf eine qualitativ hochwertige Entwicklung konzentrieren und ein günstiges Geschäftsumfeld schaffen.
Ausländische Firmen sollten mit Zuversicht im Land wachsen können. Zudem kündigte Li laut staatlichen Medien an, mehr hochwertige Güter zu importieren und sich für einen ausgewogenen Handel einzusetzen. China wolle ein “Eckpfeiler der Verlässlichkeit” und ein “Hort der Stabilität” für die Weltwirtschaft sein.
Zwischen Trumps Kriegen und Trumps Zöllen
Das zweitägige Forum, das am Montag endet, dient der Regierung in Peking als Plattform, um ausländischen Wirtschaftsvertretern, Ökonomen und Wissenschaftern ihre wirtschaftlichen Ziele und Investitionsmöglichkeiten zu präsentieren. Auf der Gästeliste stehen unter anderem Manager von Apple, Samsung Electronics, Volkswagen, Broadcom, Siemens, BASF und Novartis.
Wegen ihres Rekord-Handelsüberschusses von 1,2 Billionen Dollar (1.038,5 Mrd. Euro) im vergangenen Jahr gibt es derzeit Spannungen im Verhältnis der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt mit ihren wichtigen Handelspartnern. Zudem steht ein erwarteter Besuch von US-Präsident Donald Trump bevor. Dieser hatte eine ursprünglich für Ende März geplante Reise wegen des Krieges der USA und Israels gegen den Iran verschoben.




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