Bauernbund-Landesversammlung

“Der Herkunft gehört die Zukunft”

Samstag, 26. Februar 2022 | 16:15 Uhr

Bozen – Nach drei Jahren fand die Bauernbund-Landesversammlung heute (Samstag) wieder zum angestammten Zeitpunkt – also Ende Februar – im Waltherhaus in Bozen statt. Ganz nach dem Motto „Herkunft mit Zukunft“ will der Südtiroler Bauernbund noch stärker auf den Wert regionaler Lebensmittel aufmerksam machen und hat sich dafür auch Österreich als Vorbild genommen.

Regionalität ist ein Megatrend, stellte Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler in seiner Rede zum Auftakt der SBB-Landesversammlung fest – und nannte auch einige Gründe: „Nähe schafft Vertrauen. Zudem wird Lokales immer mehr zum Statussymbol. Waren vor einigen Jahren noch das argentinische Steak oder der kalifornische Wein fast ein Muss, so ist es jetzt das Entrecôte vom Bergbauernhof aus Gsies oder der Lagrein aus Bozen.“

Was Umfragen auch zeigen: Je mehr Konsumenten über die Ernährung und die Lebensmittel wissen, desto mehr achten sie beim Einkauf auf Qualität und Herkunft. Daher wolle der Südtiroler Bauernbund privaten Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch Kaufleuten, Gastronomen, Touristikern und öffentlichen Verwaltern noch mehr die Vorzüge des „Made in Südtirol“ vermitteln und mehr Möglichkeiten des Kontakts und des Austausches schaffen. Geplant sind etwa ein „Bäuerliches Genussfest“ in einigen Südtiroler Städten und eine bäuerliche Kochschule unter der Marke „Roter Hahn“.

Für mehr Regionalität müsse die Südtiroler Landwirtschaft aber noch einiges tun und sich abseits der Hauptprodukte Wein, Milch und Äpfeln vielfältiger aufstellen und damit wettbewerbsfähiger werden. „Es gibt bereits viele Beispiele von meist jungen Bäuerinnen und Bauern, die neue Wege gehen“, freute sich Tiefenthaler. Platz für innovative Produkte gebe es noch reichlich. Bei vielen Produktgruppen liege das Angebot deutlich unter der Nachfrage, etwa beim Getreide, beim Fleisch oder beim Gemüse.

SBB will Direktvermarktung stärken

Daher will der SBB die Direktvermarktung stärken – ohne dabei den Genossenschaften Konkurrenz zu machen: „Mit der neuen Direktvermarkterakademie vermittelt die Bauernbund-Weiterbildungsgenossenschaft die Grundlagen für eine erfolgreiche Direktvermarktung. In den nächsten Wochen startet unser neuer Beraterpool“, zählte Tiefenthaler auf.

Die wichtigen Partner Handel und Gastronomie lud Tiefenthaler ein, noch mehr Wert auf eine Herkunftskennzeichnung zu legen. „Während bei Primärproduzenten und im Handel die Kennzeichnung der Produkte Pflicht ist, wissen die Konsumenten im Gasthaus nicht, woher ihr Essen kommt. Daher möchten auch wir im Sinne des neuen Ernährungsbewusstseins der Menschen eine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft der Zutaten auf den Speisekarten“, forderte Tiefenthaler.
Mehr Regionalität brauche es auch in der Gemeinschaftsverpflegung. Ausschreibungen gingen häufig an Unternehmen aus anderen Regionen. „Damit geht Wertschöpfung verloren. Auch hier müssen wir ansetzen und die kurzen Wege stärker gewichten“, wünschte sich der Bauernbund-Obmann.

Häufig wird bei heimischen Lebensmitteln auf den höheren Preis als ein Hindernis für mehr Regionalität verwiesen. „Die Kosten für die Produktion sind hierzulande aufgrund der kleinstrukturierten Betriebe und der Steilheit höher. Daher sind auch die Preise für regionale Produkte etwas höher. Und dennoch sind sie vielleicht sogar günstiger, denn die Umweltkosten werden bei Produkten, die lange Wege hinter sich haben, meist nicht mitberechnet“, unterstrich Tiefenthaler und appellierte an die Konsumentinnen und Konsumenten, den heimischen Lebensmitteln den Vorzug zu geben. „Das ist die beste Unterstützung für unsere bäuerlichen Betriebe – und für jeden Einzelnen selbst!“, sagte Tiefenthaler. Auch die Notwendigkeit für mehr Klimaschutz spiele der Regionalität in die Karten. Denn lokale Herkunft bedeute auch, dass Lebensmittel nicht Hunderte von Kilometern transportiert werden, schloss Tiefenthaler.

Österreich will Kulinarikregion Nr. 1 in Europa werden

Wie gut die Herkunftskennzeichnung in einem Netzwerk verschiedener Partner funktionieren kann, stellte Christina Mutenthaler, Geschäftsführerin der „AMA GENUSS REGION“, in ihrem Festvortrag vor. Die „AMA GENUSS REGION“ ist ein staatlich anerkanntes und EU-weit notifiziertes Gütesiegel für ein durchgängiges und freiwilliges Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem. 3.000 bäuerliche Direktvermarktungsbetriebe, Manufakturen und Gastronomiebetriebe sind seit 2020 bereits zertifiziert und mit ihrem Angebot online auf der Genuss-Landkarte www.genussregionen.at zu finden. „Letztlich wollen wir den Absatz und die Wertschätzung regionaler Lebensmittel erhöhen. Entscheidend sind die Qualitäts- und Herkunftskennzeichnung. Mit transparenter Kennzeichnung in der Speisekarte sollen die Erwartungen der Gäste erfüllt und Synergien von Landwirtschaft und Tourismus genutzt werden“, erklärte Mutenthaler. Die Vision sei, die Kulinarikregion Nr. 1 in Europa zu werden.

Bergbauernpreise 2022 und Dr.-Steinkeller-Stiftungsbeitrag vergeben

Feierliche Höhepunkte der Landesversammlung waren die Preisverleihungen. Der Bergbauernpreis 2022 ging an die Familie Trojer aus dem Sarntal, die Familie Rubatscher aus Wengen und die Familie Kaserer aus Schlanders. (Mehr Infos zum Bergbauernpreis wurden mit einer eigenen Aussendung versandt.)

Der Stiftungsbeitrag der „Dr.-Steinkeller-Stiftung“ ging in diesem Jahr an Anna Elisabeth Schwarz vom Kugler-Hof in Versein, Mölten. Stiftungspräsident Siegfried Brugger betonte in seiner Laudatio: „Die Preisträgerin hat den denkmalgeschützten Hof mustergültig saniert und dabei die wertvollen historischen Elemente im Innen- und Außenbereich behutsam restauriert. Die Stiftung Steinkeller würdigt mit ihrem Beitrag auch das Bemühen der Eigentümerin, möglichst wenig in die historische Bausubstanz einzugreifen.“

Krieg in Ukraine auch Thema

Auch das aktuelle politische Weltgeschehen war bei der Landesversammlung ein Thema. Die Versammlung begann mit einer Gedenkminute für die Opfer des Kriegs in der Ukraine und die Menschen, die unter der Aggression Russlands leiden.

Auf den Konflikt in Osteuropa ging auch Landwirtschafts-Landesrat Arnold Schuler ein. „Wir sehen einmal mehr eine Schattenseite der Globalisierung, die Abhängigkeit von anderen, im konkreten Fall von der Energie aus Russland und dem Getreide aus der Ukraine. Wir müssen in Europa wieder mehr zum Selbstversorger werden!“

Josef Geisler, Bauernbund-Obmann in Tirol, blickte auf die Corona-Pandemie und die Lehren, die daraus gezogen werden können: „Regionale Produkte sind ungemein wertvoll und ein wichtiger Beitrag zur Lebensmittelsicherheit. Hier müssen wir uns weiter bemühen, diese Produkte sichtbarer zu machen.“

Walter Heidl, Präsident der Bayerischen Bauernverbandes, sprach das hohe Maß an Selbstverständnis hervor, mit dem die Bauernfamilien ihre Höfe bewirtschaften: „Das ist – so wie alle anderen Leistungen der Landwirtschaft – keine Selbstverständlichkeit. Und das müssen wir der Gesellschaft noch besser vermitteln, dann steigt auch die Wertschätzung für unsere Bäuerinnen und Bauern.“

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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SilviaG
SilviaG
Superredner
2 Monate 28 Tage

Mit den Beiträgen und Förderungen aufhören. Dann reguliert sich der Bauer nach Bedarf und was Geld bringt nämlich Nachhaltigkeit und Bio

chill
chill
Grünschnabel
2 Monate 28 Tage

hahahhahahahhahaha do hot jemand an Ohnung von der Londwirtschoft 🤦‍♀️

Sellwertschunasosein
Sellwertschunasosein
Grünschnabel
2 Monate 28 Tage

keine Beiträge und viel steuern = höherer Preis.
in do eu und in Nordamerika werd di londwirtschoft subventioniert. warum? damit di Lebensmitteln billig sein und sich jeder laischtn konn.

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage

Bio darf nicht gefördert werden denn es erwärmt das Klima, ist nicht Nachhaltig, und bringt gefahren der Lebensmittelsicherheit!

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@SilviaG…naja, so eine Aussage kann nur von jemanden kommen, der sich auf diesem Gebiet komplett nicht auskennt…. und dann Kartoffeln mehr bezahlen, weil “Bodenhaltung” auf der Packung steht. Die Milch, das Fleisch, das Gemüse wachsen nicht im Supermarkt!… übrigends, in einer Marktwirtschaft wird produziert, was die Konsumenten kaufen!

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@SilviaG…Was ist schon nachhaltig, ein BioMango aus der Karibik? Bio und nachhaltig? Wie kommt man auf so eine Idee, diese gleichzusetzen, im Vergleich zu was? Auch im Bioanbau werden Pestizide im Obst- und Weinbau eingesetzt. Denn die Schädlinge und Krankeiten sind dieselben! Wie kann man nur glauben, dass Bauern den eigenen Arbeitsplatz und Lebengrundlage für Generationen von bäuerlichen Familien aus Sport vergiften? Nebenbei haben wir in Südtirol viel strengere Regelungen als in den USA, wo die meiste Soja fürs Tofu herkommt…..

algunder
algunder
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage

@Sellwertschunasosein
i mecht gern beim bauer fleisch goggeler und gemüse kafn !
mitte des munets kannt i nor in putz von dor mauer or fressn !
des konn sich kaum jemend leistn !

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@SilviaG… der Kommentar zu Förderungen und Beiträge ist voller Vorurteile und eine Beleidigung ….Bäuerin und Bauer ist auch kein 40Wochenstundenjob, wo man am Freitag ausstempelt….naja, wenig Ahnung vom Thema, würde ich sagen… Bergbauern würden ohne Unterstützung Höfe auflassen müssen. Viele arbeiten im Nebenerwerb, um über die “Runden” zu kommen. Wollen wir wirklich die Abwanderung von den Tälern? Was dann dazu führen würde, dass Milchprodukte oder Fleisch aller Art aus Industriebetrieben mit Massenhaltung aus der Poebene oder Deutschland oder Holland bezogen werden? Besser und nachhaltiger?

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@Sellwert… so ist es! Stichwort GAP….

gogogirl
gogogirl
Tratscher
2 Monate 28 Tage

@algunder dann soll der Bauer aber auch Steuern zahlen wie andere

Sellwertschunasosein
Sellwertschunasosein
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

@algunder nocha konschse dir fohrstelln wenn eu weit di londwirtschoft net subventioniert werd bzw wenn di bauern missn nou mehra steuern zohln miassn. warum lossn olleweil mehra bauern is milch liefern weil nix mehr zi vodoan isch. gian liaba orbeitn weil ihnan sem ah bessa geat….
di junge Generation will ah niama in hof ibonemm warum wohl? di sem tian sich niama di ploge un 80 Stunden di woche und 52 wochn is johr zi puggln

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 27 Tage

@Spiegel Bio muss für Jeden, auch Pfennigfuchsern,leistbar werden. Leute kauft BIO Lebensmittel und nicht Belastete.

inni
inni
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage
Jojo die Bauern hobm leicht lochn.Isch Lockdown gwesn,hobm sie an’Ausgleich gekriag,owohl sie in der sem Zeit koan Ernteausfoll ghob hobm.Isch die Inflation do,wia jetz,bettln sie schun wieder um an’Ausgleich.Hobm net seltn aus an Hennenstoll an Hof gebaut und aus an Hof a Pension gmocht und aus a Pension a Hotel-olles schian finanziert vom Lond bzw. von ins Steierzohler.Kriagn Subventionen, Zuschüsse u.Beiträge für olles mögliche und tian decht nix als lamentiern es gonze Johr.Und zohln tian sie wianig bis gor koane Steiern.Moanen tian sie,dass lei sie alloan orbeitn.De Stroßn de mir ihmene a zum entlegnstn Hof bauen und gebaut hobm, betrochtn… Weiterlesen »
bern
bern
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage

@inni
Komisch, ich höre dauernd, dass Bauern aufgeben. Schau dir mal die Ostseite vom Kronplatz an: eine Ruine neben der anderen. Wenn deine Aussagen stimmen, dann musst du SOFORT Bauer werden, dann bist du glücklich bis drei Leben weiter.

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 28 Tage

inni leider ist es so.Traurig dieses Unrecht.

chill
chill
Grünschnabel
2 Monate 28 Tage

wenn du moansch, dass mans als Bauer so bärig hot mit 3 Jobs und 24/7/365 Tog orbatn nor bitte, es gibt viele wosn aufgeben, mogsch lei nemmen an Hof und unheben wirtschoftn. nor schaugmo wia long durchholtesch

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage

Des tatn 99% des Südtiroler Schreier net hebn😉

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@inni..ist jeder Juwelier reich, nur weil er Schmuck verkauft? Wenn es so einfach ist, einfach ein paar Grundstücke kaufen oder pachten und loslegen! Die Hände werden halt schmutzig und es ist kein 8/17 Job von Montag bis Freitag……

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@Sag mal….1. den Ausgleich hat nicht jeder bekommen. 2. Ausgleichszahlungen haben viele Wirtschaftszweige erhalten… der Umsatzrückgang war auch ein Kriterium, was mit Ernteausfall natürlich nichts zu tun hat… das Einkommen ist das Produkt aus Menge und Preis minus Kosten!. .was die Beiträge anbelangt, würden viele Milchbetriebe im Bergebiet nicht überleben. Nur weil ein paar Bauern erfolgreich sind, sind es nicht alle! So wie nicht alle Schauspieler sehr reich sind, sondern nur sehr wenige! Neid und Vorurteil glänzen….

diskret
diskret
Tratscher
2 Monate 28 Tage

Hast vollkommen recht .
Mit a poor kühe an palast bezahlt von uns alle
Die dort urlaub machen sind sowieso hunger leider

gogogirl
gogogirl
Tratscher
2 Monate 28 Tage

@chill ,wirst du gezwungen Bauer zu sein?

Batman
Batman
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage
Wenns so super ba dei ausschaut, warum kafsch dor net an Hof, do san haufenweise aufgelassene Höfe, weil se scheinbor nix bringen ausser Orbeit und wersch Bauer, odo Hotelie, konnsch jo a Hotel ausn Stodl draus mochn. Seltn sövl generalisierten Stumpfsinn gheart. Woas et wos i liaber tat, a feine Orbeit, Wochenende ollm frei, gezohltn Urlaub, feiertoge frei, wenn i kronk werd fein liegn, odo Bauer, 365 Toge is Johr orbeit, a wenn i kronk bin welln die Kühe gemolken werdn und a s’Wochenende und währnd der Ferien. Und jo, damit du jedn Toug deine Milch, Kas, Jogurth, Fleisch usw… Weiterlesen »
Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 27 Tage

@chill kenne Keinen Einzigen Der “aufgibt”.Im Gegenteil.Heut kannst kein Hof kaufen.Unerschwinglich.Schaust Dich mal um- Neue Häuser,Neue Stadel.Garagen ….

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 27 Tage

@chill kein Bauer mehr Schweine ,viele Ställe leer,macht ja Arbeit.Sense oder Rechen,war einmal.Und die Milch(von Turbokühen) wird Vormittag um 10.00Uhr abgeholt.Also nicht so tun als hätt das noch was zu tun mit dem Bauernsein von vor Jahrzehnten..

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 27 Tage

@Spiegel kann Sich kaum einer leisten einen Hof zu kaufen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 27 Tage

@Spiegel ich bin aufgewachsen neben Bauern,ich weiss bescheid.Von wegen,”nit heben”.

chill
chill
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

@gogogirl jo ollerdings 😉 wenn di a bissl auskennsch, woasch wos es für Auflogen gib wenn man übernimmp.

chill
chill
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

@Sag mal i kenn einige. also wos iatz?

chill
chill
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

@Sag mal wenn Höfe im Nebenerwerb bewirtschaftet werden miasn nor werd a Orbeitserleichterung schun amol in Ordnung sein. Odo mochsch du ollm no mit Steine Feuer und holsch die Beeren im Wold?
außerdem startet die Obholung der Milch in der Fria ofr schun um holba 6/6. also bitte net gscheide sei wenn koane Ohnung hosch.

brunner
brunner
Universalgelehrter
2 Monate 28 Tage

Nein…die Zukunft gehört für die Bauern wie gewohnt der Lobbypartei SVP….für andere,zB, einfache Arbeitnehmer bleibt keine Zukunft.

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@brunner…. einfach die Landwirtschaft boykottieren! Ach ja, was isst man dann? Ohne Beiträge würden die meisten Milchbetriebe nicht überleben! Auf der anderen Seite möchte man billiges Fleisch, Milch oder Yoghurt zu 30 cent..

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@brunner…. einfache Arbeitnehmer bleibt keine Zukunft? Wir leben in einem freien Land. Jeder kann einen Betrieb gründen und dann die Ärmel hochkrämpeln, anstatt nur über die Landwirtschaft zu lästern! Viele Bauern sind im Nebenerwerb und auch Arbeitnehmer! Jeder ist seines Glückes Schmied! Die SVP-Mandatare kommen aus allen Sparten, auch Arbeitnehmer, oder? Der Renzler, die Amhof z.B.? Übrigends, auch bei den anderen Parteien. Jeder hat eine gewisse Wählergruppe hinter sich und die Wähler haben die freie und geheime Wahl. Die Mandatare wurden alle demokratisch gewählt!

Tigre.di.montana
Tigre.di.montana
Superredner
2 Monate 28 Tage

“Der Herkunft gehört die Zukunft!” – und wo stammen die Schweine her, die als Südtiroler Speck verkauft werden?

Oracle
Oracle
Superredner
2 Monate 28 Tage

@Tigre.di.montana….der Bauer produziert den eigenen Speck aus den gehaltenen Tieren. Was die Speckindustrie macht, ist ein anderes paar Schuhe. Was hat die Fleischindustrie mit unserer Landwirtschaft zu tun, abgesehen vom Begriff “Südtiroler”?

Ortner
Ortner
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

Herkunft ist Zukunft. So viel Äpfel können sie südtirol niemals nicht essen.

diskret
diskret
Tratscher
2 Monate 27 Tage

Ein bauer in deutschland kann mit 50 kühe nicht überleben und bei und bei uns mit 10 kühe leben die die gut .
Die milch ist einfach bei uns zu teuer

Batman
Batman
Grünschnabel
2 Monate 27 Tage

Für a liter Milch gibsch 1,25 Euro aus, des isch eindeutig zuviel. Dass ein Espresso 1,50 – 1,70 koschtet, übo sell denksch worscheinlich etamol noch

Durni
Durni
Tratscher
2 Monate 27 Tage

Ein Problem der Glaubhaftigkeit der Bauern ist auch, dass sie selbst nicht regional einkaufen bzw. verkaufen. Sobald ein kleiner Vorteil außerhalb ist, lassen Sie einen fallen wie eine heiße Kartoffel.

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