Alfreider: "Ein Projekt, das Südtirol stolz macht“ 

Erste Pistenraupe mit wasserstoffbetriebenem Elektromotor in Südtirol

Donnerstag, 17. Dezember 2020 | 13:13 Uhr

Bozen/Sterzing – Die erste Pistenraupe mit wasserstoffbetriebenem Elektromotor ist ab Samstag auf den Weltcup-Pisten in Südtirol im Einsatz. Das umweltfreundliche Pistenfahrzeug wurde von Prinoth, einem Unternehmen der Hti-Gruppe mit Sitz in Sterzing hergestellt.

Für den Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider fügt sich dieses Projekt sehr gut in dem vom Land definierten H2-Masterplan zur Förderung von umweltfreundlichen Antriebstechnologien im Bereich Mobilität: “Wir sind davon überzeugt, dass die Brennstoffzelle im Mobilitätssektor in Zukunft eine immer entscheidendere Rolle einnehmen wird, sowohl was den Güterverkehr anbelangt als auch im öffentlichen Verkehr. Ein wasserstoffbetriebenes Pistenfahrzeug zeigt das große Potenzial dieser nachhaltigen Form der Energieversorgung.”

Alfreider betont, dass es sich um eines der ersten Projekte dieser Art handelt, “auf das ganz Südtirol zu Recht stolz sein kann. Ich gratuliere den beteiligten Unternehmen, allen voran den Präsidenten Anton Seeber und Klaus Tonhäuser, und wünsche ihnen viel Erfolg mit diesem neuen Fahrzeug.”

Was die nächsten Schritte anbelangt, sagt der Mobilitätslandesrat: “Ein zentraler Punkt wird es jetzt sein, gemeinsam mit der Europäischen Union, flächendeckend in die Infrastruktur für den Antrieb der H2-Fahrzeuge zu. Südtirol bringt mit seiner Wasserkraft alle Voraussetzungen in diese nachhaltige Energiequelle zu investieren und diese für die Zukunft in verschiedenen Sektoren nutzen.“

Von: mk

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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9 Kommentare auf "Erste Pistenraupe mit wasserstoffbetriebenem Elektromotor in Südtirol"


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bern
bern
Universalgelehrter
29 Tage 20 h

Welches Schigebiet kauft eine solche Pistenraupe, wenn der Sprit dreimal so viel kostet wie die vergleichbare Menge an Diesel?

Zugspitze947
29 Tage 18 h

bern da die Skigebiete ja beim BAU der Liftanlagen die Millionen vom Land nachgeworfen bekommen werden sie wohl das BISCHEN Wasserstoff zahlen können ! Asonsten sollen sie dicht machen 🙁

bern
bern
Universalgelehrter
29 Tage 13 h

4 Leute haben geantwortet, wahrscheinlich alles Mitarbeiter von Wasserstoffforschungszentrum in Bozen.
Den niemanden anders fällt etwas positives zu Wasserstoff ein.
Bevor Schneekatzen mit Wasserstoff fahren, fahren sie mit reinem Biosprit oder synthetisch hergestellem Sprit.

Nuwos
Nuwos
Grünschnabel
19 Tage 19 h

Das Problem ist nicht der Tank, Wasserstoffmotoren sind emissions frei und extrem umweltfreundlich. Allerdings sind sie extrem umweltschädlich in der Herstellung, da fossile Brennstoffe benötigt werden.
Wenn man das Problem irgendwann mit erneuerbaren Energien meistern kann, dann wird das eine feine Sache.

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Grünschnabel
19 Tage 18 h

nuwos

das wird es mit Sicherheit in naher Zukunft!

Rechner
Rechner
Universalgelehrter
29 Tage 18 h

Wenn man bedenkt, dass der Großteil vom Wasserstoff aus Erdgas gewonnen wird hätten sie besser eine Methangas Schneekatze gebaut. Wäre effizienter….

sophie
sophie
Universalgelehrter
29 Tage 20 h

Gratulation, denn der Dieslgschonk in dor Natur wor scheuslich, super Erfolg ung super Werbung für die Firma und Südtirol, wo matürlich diese Schneeraupen zum Einsatz kommen

traktor
traktor
Universalgelehrter
29 Tage 18 h

alles schön. sauber wird die sache wenn das ganze ohne umweltschädlichen akku audkommt!!
oder glaubt jemand diese technologie läuft ohne akku??

Zugspitze947
29 Tage 19 h

Das ist wirklich ein Anfang der Sinn macht ! Wasserstoff müsste viel mehr eingesetzt werden 🙂

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