LDV20 Open Innovation Program

„Euleria“ gewinnt die erste Ausgabe

Freitag, 13. November 2020 | 00:18 Uhr

Bozen – Im Rahmen der Veranstaltung RADAR, die den Abschluss der ersten Ausgabe von LDV20 Open Innovation Program bildet, konkurrierten die fünf besten Startups, die in die Endrunde gelangt sind, um den Titel “Bestes Startup 2020” der Sparkasse. Die erste Auflage von RADAR, der in Zukunft als „Jour fixe“ für unternehmerische Innovation stattfinden soll, wurde online abgehalten. Die Veranstaltung bot ein Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern der Initiative „LDV20 Open Innovation Program“, wo Unternehmenskunden der Sparkasse mit jungen Startups aus ganz Europa zusammengeführt wurden.

„Innovation ist für die Sparkasse eine Erfolgsstrategie, und die aktuelle Entwicklung bestätigt dies. Unsere Bank fördert mit LDV20, der Innovationsschmiede der Sparkasse, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Startups. Gleichzeitig erweitern wir dadurch auch unsere Dienstleistungspalette für Unternehmen: Ab 2021 wird das Open-Innovation-Program als neue Dienstleistung allen interessierten Firmenkunden angeboten. Auf diese Weise unterstützen wir ihr Wachstum auch in dieser schwierigen Zeit“, unterstreicht der Beauftragte Verwalter und Generaldirektor, Nicola Calabrò.

An der Initiative haben vier Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der Sparkasse teilgenommen. Bei den Unternehmen handelt es sich um: LB LYOpharm, ein Südtiroler Unternehmen, das im Sektor der Biotechnologie und in der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln und gefriergetrockneten Produkten tätig ist, Cyprianerhof, ein 5-Sterne-Hotel, das führend im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit ist, Ecology Transport, ein Trentiner Unternehmen, das im Recyclingsektor aktiv ist, und Doge Logistica, ein Transport- und Speditionsunternehmen aus Treviso.

„Die teilnehmenden Unternehmen wurden von LDV20 bei der Suche nach Lösungen für ihre Bedürfnisse unterstützt, indem die adäquatesten Technologien von Startups und innovativen KMUs ausfindig gemacht wurden. Gleichzeitig erhielten letztere die Möglichkeit, Kooperationen aufzubauen und Aufträge zu erhalten, die für ihr unternehmerisches Wachstum gerade in der Startphase von entscheidender Bedeutung sein können“, erklären Sofia Khadiri und Pietro Trentini, Project Managers von LDV20.

Nach einem Auswahlprozess kamen fünf Startups in die Endrunde, die ihr innovatives Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung RADAR vorstellen konnten. Die Jury der Sparkasse, bestehend aus den Vertriebsverantwortlichen, die einige der erfolgreichsten lokalen Unternehmen betreuen, hat daraufhin das beste Startup-Unternehmen dieser ersten Ausgabe gekürt. Gewinner ist Euleria, ein innovatives Startup-Unternehmen aus dem Trentino. Gegründet wurde es mit dem Unternehmensziel, Experten der Bewegungs- und Gesundheitsförderung sowie Physiotherapeuten dahingehend zu unterstützen, ihre Patienten sowohl vor Ort, als auch aus der Ferne zu betreuen.

Zu diesem Zweck hat das Startup-Unternehmen eine Technologie entwickelt, die auf sogenannte Inertialsensoren gründet, welche die Bewegungen der Patienten mit hoher Präzision messen. „Die von den Sensoren erfassten Daten werden von der von uns entwickelten Software in Echtzeit verarbeitet und dem Patienten als ‘Gaming Experience‘ zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig liefert die Software dem Fachpersonal auf einer speziellen Plattform technische Informationen über die Wirksamkeit der Übungen, die der Patient durchführt“, erläutert David Tacconi CEO und Co-Founder von Euleria.

„Wir haben diesem Startup-Unternehmen den Preis verliehen, weil es ihm gelungen ist, die Welt der Informatik und der technischen Geräte mit jener der häuslichen Physiotherapie zu vereinen und ein Angebot zu entwickeln, das innovativ und gefragt ist, sowie bei der Zielgruppe gut ankommt. Darüber hinaus zeichnet sich das Startup-Unternehmen durch ein vollständig ausgearbeitetes Geschäftsmodell sowie durch die vielfältige Zusammensetzung des Teams aus“, begründet der Verantwortliche der Direktion Commercial Banking, Moritz Moroder, der der Jury vorstand, die Entscheidung derselben.

Eine spannende Interpretation der derzeitigen wirtschaftlichen Lage lieferte schließlich der Ehrengast der Veranstaltung, Roberto Verganti, Dozent für Leadership und Innovation an der Harvard Business School und der Stockholm School of Economics. So zeigte er in seinen Ausführungen auf, wie man die heutigen Herausforderungen durch Innovationen, die einen entsprechenden Mehrwert liefern, meistern kann.

Von: bba

Bezirk: Bozen

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