Ukraine und Russland sind große Getreideexporteure

Explodierende Futtermittelpreise bringen Bauern in Not

Donnerstag, 17. März 2022 | 17:32 Uhr

Bozen – Die Futtermittelpreise explodieren und bringen Südtirols Landwirte in Bedrängnis. Die Preise haben sich laut Medienberichten in den letzten 1,5 Jahren fast verdoppelt.

Für die Viehbauern werde das Wirtschaften und das Führen eines Hofes immer mühseliger, sagt sagt Alexander Volgger, Landwirt in Vintl. Er hält rund zwölf Kühe und Kälber. Wenn es so weitergehe, müsse man bald arbeiten gehen, nur um den Hof betreiben zu können. Derzeit kauft er noch ganz normal Futtermittel ein, doch wie lange das bleibt, weiß Vollger nicht.

Die Ukraine und Russland gehören weltweit zu den größten Getreideexporteuren, sie liefern im Moment aber aufgrund von Sanktionen und den Kriegswirren nichts mehr. Dadurch verknappt sich international die Getreidemenge und die Preise ziehen an.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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DetlefSchmidt
DetlefSchmidt
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Ich dachte die ach so glücklichen südtiroler Kühe stehen das ganze Jahr über auf den malerischen Almen und fressen ausschließlich südtiroler Heu 🤨 Oder war das etwa die ganze Zeit über bloß eine dreiste Werbelüge?

Moods
Moods
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Garantiert nicht! Den Kühen wird alles Mögliche beigefüttert!

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Kinig
2 Monate 7 Tage

Detlef…hast Du hier mal eine Kuh ausser die 3Sommermonate auf einer Wiese gesehn?Ich weiss nur 2!!!!! Bauern Die das machen.Die Milch stellen kaufen Alle zu.DieZuständigen scheinen die Haltung in Ställen für artgerecht zu halten.Ausserdem werden die Tiere gezüchtet fleischiger und mit mehr mehr,mehr Milch zu Sein.EsReichte früher Grauvieh zu haben.

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Kinig
2 Monate 7 Tage

@Moods das Kälbchen darf nicht zur Mamma.An einem Ende des Stalles die Mutter ,am anderen Ende das Jungtier .Und das brüllen.Unerträglich.Was glauben Die??????Ist eine Mutter und hatt genauso Gefühle wie Wir Menschen!

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 7 Tage

@Moods Sind wir dich mal ehrlich, Südtiroler Bauern würden genau wie alle anderen alles tun um den letzten Tropfen Milch aus ihren Kühen zu bekommen oder ein Gramm mehr Fleich auf die Rippen zu packen.
Ja, sie haben jetzt ein Problem aber wenn man die Politik hierzulande kennt, wird eben nich höher subventioniert.
Bauer glücklich, Kühe “glücklich”!

Offline1
Offline1
Kinig
2 Monate 7 Tage

@Detlef….das gilt nur für die “lila” Angemalten……

Steinbock 1
Steinbock 1
Tratscher
2 Monate 8 Tage

weniger Getreide füttern und weniger Milch liefern und die Kühe sind gesünder

letzwetto
letzwetto
Tratscher
2 Monate 8 Tage

viele almen sind unbewirtschaftet, auch höfe wurden unterstützt und stehen leer, mähen und liegenlassen für die beiträge…treibstoff viel billiger…..nicht immer jammern

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Kinig
2 Monate 7 Tage

Steinbock1 wurde von der Politik so gefördert.Was Die nicht schaffen macht jetzt viell.die Naturgewalt.

Steinbock 1
Steinbock 1
Tratscher
2 Monate 7 Tage

früher sind Kühe 15 bis 20 Jahre alt geworden heute 2 bis 3 mal gekalb schon in den Schlachthof

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Kinig
2 Monate 8 Tage

wenn “es” nur diese Massentierhaltungen endlich beenden würde.Auch:Weniger Rinder,weniger Gülle.

Neumi
Neumi
Kinig
2 Monate 8 Tage

Ein älterer Bauer hat mir auch erzählt, das das auch von deren Größe abhängt. Die heute üblichen Milchkühe sind viel größer gezüchtet als die, die vor Jahrzehnten eingesetzt wurden und verursachen entsprechend auch mehr Abfälle.

Lisa007
Lisa007
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Massentierhaltung in Berggebiet— da hat jemand keinen blassen Schimmer !!

Schnauzer
Schnauzer
Superredner
2 Monate 8 Tage

Massentierhaltung bei uns in Südtirol……gute Nacht 🤦🤦

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Kinig
2 Monate 7 Tage

@Lisa007 es Sind zu Viele Tiere.Die Gier nach dem Milchgeld wurde immer grösser.

Hausverstand bitte
Hausverstand bitte
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

Bauern gibt es bald sowieso keine mehr bei uns!Zumindest Talbauern!Es wird ja alles komplett zubetoniert!Jedes Jahr schlimmer!!!!

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
2 Monate 8 Tage

Liebe Mila & Co., kaufe jetzt schon selten 1 Lt. Milch, sobald ihr nachbessert beim Preis wisst ihr ja, es gibt genug Ersatzprodukte!

Stolzz
Stolzz
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Genau, die sehr natürlich hergestellten Ersatzprodukte aus Brasilien oder China. Dort sind sicher die höheren Umweltstandards als in Südtirol. Und der Transport erfolgt mit Biodiesel. Und wenn diese “Ersatzprodukte” plötzlich nicht mehr verfügbar sind? Wegen Krieg, Trockenheit, Umweltkatastrophen,…

SilviaG
SilviaG
Superredner
2 Monate 8 Tage

Kühe sind keine Tiere, die Getreide fressen. Aber ohne Getreide weniger Milch. Und schon haben wir den Salat. Habe bis vor kurzem nur Sojamilch getrunken im Kaffe. Jetzt habe ich diese Milch auch weg gelassen und den Kaffe gleich dazu. Trink lieber einen Tee aus meinem Kräutergarten

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
2 Monate 8 Tage

SilviaG@

Gute Entscheidung

peterle
peterle
Universalgelehrter
2 Monate 8 Tage

Aber Wir haben doch Heumilch.

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
2 Monate 8 Tage

a bissl weniger Kraftfutter füttern ist oft mehr.nocho trogs holt amol net jedes Johr noch an grösseren Traktor

rapunzel191
rapunzel191
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Explodierende Strompreise bringen Handwerker in Not

xXx
xXx
Kinig
2 Monate 8 Tage

…und egal in welcher Sparte, am Ende zahlt der Verbraucher die Zeche.

Storch24
Storch24
Kinig
2 Monate 8 Tage

Ach Gott, es wird wahrscheinlich schon wieder gefordert …….

Lisa007
Lisa007
Tratscher
2 Monate 8 Tage

mit der Stückzahl ist jeder Bergbauer- Nebenerwerbsbauer ,da kann keine Familie mehr leben ,geschweige noch etwas investieren !!!– glaube kaum daß Herr Volgger nicht noch eine Einnahme hat !!!

Offline1
Offline1
Kinig
2 Monate 7 Tage

Vielleicht sollten sich hier einmal Bürger der ehemaligen UdSSR Filiale an Oder und Spree zu Wort melden. Die könnten zumindest zum Thema “Massentierhaltung” etwas “Erhellendes” beitragen. Liebe SüdtirolerInnen, bei Euren, hauptsächlich BERGBAUERN als Milchviehhalter, gibt es KEINE MASSENTIERHALTUNG !! 30 – 50 Milchkühe sind zwar für eine/n NHMlerIn “Masse = Reich”, aber für einen Bauern, der allein von seinem Hof überleben will, wahrscheinlich schon die Untergrenze.

was bin ich
was bin ich
Grünschnabel
2 Monate 7 Tage

dann wird es wohl jetzt einen neu zu kreirenden Beitrag geben, die Bauern haben ja genug Lobbyisten im Lande und in Europa. Jedoch solange die Bauern beim “Ratschen” den Traktor laufen lassen und ihren sonst schon billigen Diesel sinnlos verbrennen, ist es jammern auf hohem Niveau.

nuisnix
nuisnix
Kinig
2 Monate 7 Tage

Wie ist das mit der Anzahl der Kühe, welche mit dem eigenen Gras und Heu gefüttert werden können…???
Und vom zugekauften Getreidefutter aus werweisichvonwo entsteht dann über Nacht beste Heumilch…???

Fantozzi
Fantozzi
Superredner
2 Monate 7 Tage

ausser bei ins do gibs bauern wos mit mega audi fohren lei in michelin restaurants essen und lei chamapgna saufen – wo man sich echt frog als viechbauer wia so epes meglich isch – a wenn man a gewisse besondere rasse von kuehen hat geat sich so a lebenstil nia aus – i frog mi warum do die finanz nia nochschaguen geat ober in a bar wos 1x vergisst an scontrino auszustellen gian se auf die ei… 

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