Von: mk
Meran – Der neu formierte wissenschaftliche Beirat der Therme Meran hat sich kürzlich getroffen, um die zukünftigen Leitlinien der wissenschaftlichen Arbeit festzulegen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Weiterentwicklung und gezielte Nutzung des Thermalwassers im gesundheitlichen und präventiven Bereich sowie die Ausarbeitung eines neuen wissenschaftlichen Programms auf hohem Niveau.
Mit der neuen Zusammensetzung des wissenschaftlichen Beirats bestätigt die Therme Meran ihren Willen, die wissenschaftliche Forschung zur Wirkung des Thermalwassers weiterzuführen und auszubauen. Ziel ist es, bestehende Erkenntnisse zu vertiefen und neue, evidenzbasierte Ansätze in der modernen Kur- und Präventionsmedizin zu entwickeln.
Zum Präsidenten des wissenschaftlichen Beirats wurde Prof. Marco Vitale ernannt, Ordinarius für Anatomie an der Universität Vita-Salute San Raffaele in Mailand. Seine langjährige Erfahrung in der Thermalforschung – unter anderem als wissenschaftlicher Koordinator der Stiftung für Thermalforschung (FoRST) – bringt wertvolle Impulse für die zukünftige Ausrichtung.
Dem wissenschaftlichen Beirat gehören zudem Prof. Roberto Magnato, Primar der HNO-Abteilung und der cervico-fazialen Chirurgie am Krankenhaus Meran, Prof. Luigino Calzetta, Professor für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Rom „Tor Vergata“, Experte für klinische respiratorische Pharmakologie und Autor von über 350 internationalen wissenschaftlichen Publikationen, sowie Dr. Salvatore Lo Cunsolo, Sanitätsdirektor der Therme Meran, an.
Der Präsident der Therme Meran, Dr. Stefan Thurin, erklärt: „Dank des hohen wissenschaftlichen Profils ihrer Mitglieder wird sich der wissenschaftliche Beirat insbesondere auf die Weiterentwicklung der angewandten Forschung im Bereich der Thermalmedizin konzentrieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird die verstärkte Zusammenarbeit mit der Ärztekammer der Provinz Bozen sein, um die kontinuierliche Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten auf diesem Gebiet zu fördern.
Der Präsident des wissenschaftlichen Beirats, Prof. Marco Vitale, ergänzt: „Dieses Treffen bestätigt die strategische Ausrichtung der Therme Meran: die Verbindung der Tradition der Thermalmedizin mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Auf diese Weise festigt die Therme Meran ihre Rolle als Kompetenzzentrum für Gesundheit, Prävention und Wohlbefinden auf lokaler und internationaler Ebene.“
Das Treffen hat ein ambitioniertes Arbeitsprogramm hervorgebracht, in dem sowohl die In-vitro- als auch die klinische Forschung eine zentrale Rolle bei der Definition des Wirksamkeitsprofils des Thermalwassers einnehmen werden – von den chemisch-physikalischen Eigenschaften bis hin zu den klinisch-epidemiologischen Aspekten.
Auch weitere Themenfelder werden einbezogen, die nicht ausschließlich medizinischer Natur sind, aber wissenschaftliches Potenzial bieten. Dazu zählt etwa die mögliche Einrichtung einer Ausbildungsstätte für gesundheitsfördernde Lebensstile nach dem Vorbild großer internationaler Universitäten, in Zusammenarbeit mit Universitäten und lokalen Institutionen.




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