Von: luk
Innichen – Wer verstehen will, wie die Gebäudetechnik von morgen aussieht, musste Anfang Juli nicht nach Brüssel reisen, sondern nach Innichen. Dort trafen sich Vertreter/innen der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik aus Südtirol, Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg zum Fünf-Ländertreffen.
Ziel des Fünf-Ländertreffens war nicht nur der fachliche Austausch, sondern vor allem der Blick über die eigenen Landesgrenzen hinweg.
Die Themen ähneln sich überall: Fachkräftemangel, Ausbildung, Energiewende, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und die Frage, wie sich Betriebe in einem zunehmend komplexen Markt behaupten können. In Vorträgen und Diskussionen wurden Erfahrungen geteilt, Entwicklungen verglichen und gemeinsame Lösungsansätze diskutiert. Dabei zeigte sich einmal mehr: Die Herausforderungen mögen national unterschiedlich geregelt sein – die Aufgaben der Branche sind vielerorts dieselben.
Neben den fachlichen Inhalten bot das Treffen auch Raum für persönliche Begegnungen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Reinhold-Messner-Hauses mit einer persönlichen Führung durch Reinhold Messner und Diane Schumacher. Der Extrembergsteiger gab dabei nicht nur Einblicke in sein Lebenswerk, sondern sprach auch über Mut, Verantwortung und den Umgang mit Veränderungen – Themen, die auch Unternehmerinnen und Unternehmer täglich begleiten.
Die Wahl des Austragungsortes erwies sich dabei als passend: Inmitten der Dolomiten wurde deutlich, dass erfolgreiche Zusammenarbeit nicht an Landesgrenzen endet. Das Ländertreffen lebt vom offenen Austausch, von unterschiedlichen Perspektiven und vom gemeinsamen Interesse, die Zukunft des Handwerks aktiv mitzugestalten.




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