Stellungnahme von Zimmerhofer

“Gemeinsame Sache auch bei Treibstoffpreisen”

Dienstag, 12. Juni 2018 | 14:25 Uhr

Bozen – Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, kann der Kritik des Präsidenten der freien Tankstellen Südtirols an Österreichs Preisgestaltung bei Treibstoffen wenig abgewinnen. “Demnach wäre Österreich Schuld an den hohen Treibstoffpreisen auf Südtirols Autobahn.”

“Anstatt Kritik an Österreich zu üben, sollte man sich dafür einsetzen, dass in Südtirol selbst die Hausaufgaben gemacht werden, indem man eine Anlehnung an Österreich anstrebt, sei es, was die Höhe der Benzin- und Dieselpreise, sei es auch, was die Lkw-Maut anbelangt. So liegt Italien bei der Besteuerung von einem Liter Benzin europaweit an dritter Stelle und von einem Liter Diesel an zweiter Stelle (Quelle: EU-weekly oil bulletin). Interessant dabei ist, dass in Italien z.B. immer noch Akzisen eingehoben werden, die noch auf den Abessinienkrieg aus dem Jahre 1935 zurückzuführen sind”, kritisiert Zimmerhofer.

“Wenn man in der Europaregion Tirol, also von Kufstein bis Borghetto, die Transitbelastung und Lkw-Kolonnen vermeiden will, so gilt es, gemeinsame Sache zu machen und gemeinsame, gut abgestimmte Initiativen zu ergreifen und nicht die Schuld beim jeweils Anderen zu suchen. Solche gemeinsamen Initiativen wären z.B.: Erhöhung der Lkw-Maut auf Nordtiroler Niveau; Blockabfertigung für Gesamttirol; sektorales Fahrverbot für Gesamttirol (für Güter, die auf die Schiene gehören); einheitliche Bestimmungen zu Nachtfahrverboten, Tempolimits oder Schadstoffgrenzwerten; Optimierung der bestehenden Schienenverbindungen und Ausbau neuer Verbindungen (BBT, Mals-Landeck, Bruneck-Zillertal)”, schließt der Abgeordnete

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "“Gemeinsame Sache auch bei Treibstoffpreisen”"


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ines
ines
Grünschnabel
6 Tage 7 h

Will der ins verorschn? Hon i richtig gelesn? Schienenverbindung Bruneck – Zillertol?
Wer soll des zohl? und wieviel Nutzn soll des hobn?
Wiedo lai Populismus!

Tabernakel
6 Tage 7 h

Popolistischer Wahlbetrug.

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
5 Tage 11 h

Gleiche Preise und gleiche Steuern in ganz Europa und alle Probleme sind gelöst. Aber wenn man schon für die Einführung einer einheitlichen Notrufnummer von 1991 bis 2017  26 Jahre braucht wird das wohl nichts. Europa bleibt was es bis heute ist – jeder will seine Schäfchen ins trocken bringen, dabei vergisst man jedes Gefühl für miteinander

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