Von: mk
Bozen – Der Wirtschaftsverband hds begrüßt die heutige positive Abstimmung zur Südtiroler Autonomie-Reform im römischen Senat ausdrücklich. Mit der Wiederherstellung und Erweiterung zentraler Zuständigkeiten wird ein bedeutendes Ziel für Südtirol erreicht.
„Diese Reform ist ein großer Erfolg für unser Land. Sie ist das Ergebnis konsequenter politischer Arbeit auf Südtiroler und römischer Ebene. Dafür gilt unser ausdrücklicher Dank all jenen, die mit Ausdauer, Verhandlungsgeschick und Verantwortungsbewusstsein daran gearbeitet haben“, betont hds-Präsident Philipp Moser.
Besonders wichtig ist aus Sicht des hds, dass der Handel ausdrücklich als ausschließliche primäre Zuständigkeit des Landes anerkannt wird. Damit erhält Südtirol mehr Gestaltungsspielraum, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die den besonderen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und territorialen Bedürfnissen des Landes entsprechen.
„Der Handel ist weit mehr als ein Wirtschaftssektor. Er sichert Nahversorgung, belebt Ortszentren, schafft Arbeitsplätze und trägt wesentlich zur Lebensqualität in Südtirol bei. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen, die diesen Bereich betreffen, möglichst nahe an den Menschen und Betrieben getroffen werden“, so Moser.
Gleichzeitig verweist der hds darauf, dass im Bereich Handel noch eine zentrale Baustelle offenbleibt: das Thema Öffnungszeiten im Handel. Dazu liegt bereits eine entsprechende Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut vor, die noch vom Ministerrat behandelt werden muss.
„Mit der Autonomie-Reform wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Jetzt gilt es, konsequent weiterzuarbeiten. Die Frage der Öffnungszeiten muss im Sinne Südtirols geregelt werden – mit Rücksicht auf Betriebe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Familien, Ortskerne und Konsumentinnen und Konsumenten“, unterstreicht Moser.
Der hds sieht in der Reform eine große Chance, Südtirols Eigenständigkeit weiter zu festigen und wirtschaftspolitische Entscheidungen stärker an den lokalen Gegebenheiten auszurichten.
„Mehr Autonomie bedeutet auch mehr Verantwortung. Diese Verantwortung wollen wir gemeinsam mit der Politik wahrnehmen – für einen starken, vielfältigen und zukunftsfähigen Handel in Südtirol“, schließt hds-Präsident Philipp Moser.




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