Von: luk
Obereggen – Südtirol wird erneut zum Schauplatz eines internationalen Fachkongresses: Mit dem „Dolomite Minimally Invasive Meeting“ feiert in diesem Jahr (27. bis 29 März) ein neues wissenschaftliches Forum zur minimalinvasiven Brustchirurgie seine Premiere.
Die Veranstaltung bringt führende Spezialisten aus Europa und Übersee zusammen und widmet sich aktuellen Entwicklungen in der ästhetischen sowie rekonstruktiven Brustchirurgie. Organisiert wird der Kongress vom plastischen Chirurgen Lorenz Larcher, ehemaliger Leiter des landesweiten Dienstes für plastische Chirurgie.
Das neue Format knüpft an das von Larcher initiierte „Bozner Symposium of Plastic Surgery“ an, das bereits vor über einem Jahrzehnt internationale Experten nach Südtirol brachte. Auch beim neuen Treffen stehen Innovation, moderne Operationsmethoden und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.
Zu den Referenten zählen renommierte Fachärzte aus mehreren Ländern, darunter Sarfati, Randquist, Morelli und Chacón.
Im Fokus der Vorträge stehen insbesondere neue Technologien in der Chirurgie. Diskutiert werden unter anderem robotergestützte Operationsverfahren, der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Planung chirurgischer Eingriffe sowie innovative Techniken, die kleinere Schnitte, schnellere Heilungsverläufe und natürlichere Ergebnisse ermöglichen sollen.
Die minimalinvasive Brustchirurgie gewinnt sowohl bei ästhetischen Eingriffen wie Vergrößerungen oder Straffungen als auch bei rekonstruktiven Operationen nach Brustkrebserkrankungen zunehmend an Bedeutung. Moderne Verfahren erlauben dabei eine präzisere und individuellere Behandlung der Patientinnen.
Der Kongress findet im Hotel Cristal statt und verbindet wissenschaftlichen Austausch mit der Kulisse der Dolomiten. Ziel sei es, Südtirol weiter als internationalen Standort für medizinische Innovation und Fortbildung zu etablieren, so Organisator Larcher.
Das Treffen soll künftig regelmäßig stattfinden und eine dauerhafte Plattform für den Austausch führender Experten der plastischen Chirurgie im Alpenraum schaffen.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen