"Finanzielle Unterstützung für Werktätige ohne Einkommen"

KVW fordert befristetes Grundeinkommen

Mittwoch, 25. März 2020 | 15:55 Uhr

Bozen – Momentan ist die wirtschaftliche Situation für viele Menschen in Südtirol nicht rosig. Der KVW Landesvorsitzende Werner Steiner schlägt vor, dass das Land den jetzt in eine finanzielle Notlage geratenen Menschen durch ein befristetes Grundeinkommen über die schwere Zeit hilft.

“In der Zeit der Corona-Krise und wohl auch noch danach ist der finanzielle Aspekt für sehr viele Werktätige, egal ob Arbeiter, Kleinunternehmer oder Freiberufler, eine Herausforderung. Das Einkommen oder der Lohn fällt weg, Rücklagen sind nicht vorhanden, Einkäufe sind erforderlich, Spesen fallen an, Zahlungen sind zu tätigen.” Der KVW Landesvorsitzende Werner Steiner sieht in der Einführung eines befristeten Grundeinkommens eine mögliche Lösung. “Jene Menschen, die durch die Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, würde dadurch eine Überbrückung gewährt. Menschen brauchen zuverlässige Einnahmen, die Aufnahme von Krediten kann und darf nicht die Lösung sein, um momentane Engpässe zu überstehen”, sagt Steiner.

“Ein befristetes Grundeinkommen würde die Kaufkraft erhalten. Wenn das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder aufgenommen werden kann, wären alle bereit, wieder eine funktionierende Wirtschaft aufzubauen. Ansonsten ziehen sich die Auswirkungen der Krise noch lange weiter, zum Beispiel Altlasten in Form von Schulden. Bei der Wirtschaftskrise 2008 wurden riesige Summen für die Rettung der Banken locker gemacht. Nun braucht es eine Hilfe für die Bürgerinnen und Bürger, die durch Arbeitsausfall keine Einkommen mehr haben. Deshalb meine Aufforderung an die Politik: bitte schnellstens Maßnahmen ergreifen, die effizient und unbürokratisch greifen und zu finanzieller Sicherheit führen, damit wir bald wieder zu einem annehmbaren Normalzustand kommen”, sagt Werner Steiner.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "KVW fordert befristetes Grundeinkommen"


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Nobodyisperfect
Nobodyisperfect
Tratscher
3 Tage 13 h

Jene welche nicht arbeiten, sollen mehr bekommen, als jene welche arbeiten, das wird lustig. Und die die arbeiten müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Dann last uns doch alle nichts tun, wielange wird das funktionieren.

lottchen
lottchen
Tratscher
2 Tage 22 h

gibt man den leuten zu schnell und zuviel geld, einfach so, werden sie erstens immer unzufriedener und zweitens total unmotiviert.
wenn man vom staat nur 2-300€ weniger bekommen würde als wenn man 40st. arbeitet dann bleibt man besser zuhause. keine fahrtkosten, keinen zeitaufwand, keine mühen und trotzdem unterm strich sogar noch mehr geld in der tasche.. wozu sollte man sich dann noch um arbeit bemühen?
das würde sowas von nach hinten gehen.
dazu noch verschiedene landesbeiträge und die nichtstuner haben mehr als der arbeiter…..
kurzfristige, GEZIEHLTE unterstützung ist gut aber es darf nicht zum dauerzustand werden!!!

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