Spenden- und Sensibilisierungskampagne im Oktober 2018

„Letzte Wünsche wagen – mit dem Wünschewagen“

Freitag, 12. Oktober 2018 | 21:53 Uhr

Bozen/Brixen – „Letzte Wünsche wagen – Wünschewagen“ – mit diesem Wortspiel wenden sich Weißes Kreuz und Caritas mittels Großplakaten und Postkarten vom 17. bis zum 25. Oktober an die Südtiroler Öffentlichkeit. Ziel ist es, Schwerkranke und Angehörige dazu zu animieren, dieses kostenlose Angebot in Anspruch zu nehmen und sich letzte Herzenswünsche zu erfüllen. Gleichzeitig soll es auch ein Aufruf an die Bevölkerung sein, dieses Gemeinschaftsprojekt mittels Spenden zu unterstützen.

Wer möchte das nicht: einem schwerkranken Menschen noch einen Herzenswunsch erfüllen. Angehörige oder Sanitätseinrichtungen tun sich dabei aber leider oft schwer, weil sie nicht über das geeignete Transportmittel verfügen und sich der Situation vielleicht auch nicht gewachsen fühlen. Aus diesem Grund haben sich das Weiße Kreuz und die Caritas Diözese Bozen-Brixen zum Gemeinschaftsprojekt “Wünschewagen” zusammengetan – und wie sich zeigt mit Erfolg: Rund dreißig letzte Wünsche konnten seit Jahresbeginn schon erfüllt werden, als der
Wünschewagen erstmals in Südtirol auf Fahrt ging.

„Gerade dieses Zusammenspiel zwischen medizinisch-pflegerischer Versorgung und menschlicher Begleitung macht den Wünschewagen so besonders“, sagt Barbara Siri, die Präsidentin des Weißen Kreuzes. Die Zusammenarbeit zwischen Weißem Kreuz und der Caritas Hospizbewegung sei hier ideal. Beide Organisationen kümmerten sich schon seit Jahren um schwerstkranke Menschen: die Caritas Hospizbewegung, indem sie Betroffene und Angehörige in ihrer letzten Lebensphase mit menschlichem Feingefühl begleitet; das Weiße Kreuz,
weil es mit ihnen immer wieder notwendige Krankentransporte durchführt, das nötige technische Rüstzeug dafür hat und die medizinische Versorgung garantiert. „Im Wünschewagen können die Professionalität und die Erfahrungen dieser beiden wichtigen Einrichtungen zusammengeführt werden“, unterstreicht Ivo Bonamico, der Direktor des Weißen Kreuzes, die Vorteile dieser Kooperation.

„Menschen in ihrer letzten Lebensphase können aufgrund einer schweren Krankheit oder Gebrechlichkeit nicht mehr so am Leben teilnehmen, wie sie es vorher gewohnt waren. Ihnen noch einmal diesen Wunsch zu erfüllen beziehungsweise diese ihre letzten Wünsche ernst zu nehmen, hat mit Respekt und Würde zu tun“, betont Caritas-Direktor Paolo Valente. „Letzte Wünsche erfüllen kann dazu beitragen, dass ein Mensch am Ende seines Lebens auch abschließen kann. Viele Menschen wünschen sich noch einmal zu erleben, was sie stets erfüllt hat oder zu tun,
was sie sich schon lange wünschen. Solche letzte Wünsche zu erfüllen, bringt Ruhe und Frieden für alle Beteiligten“, ergänzt Agnes Innerhofer, die Leiterin der Caritas Hospizbewegung.

Den Wünschewagen können schwerkranke und sterbende Menschen jeden Alters kostenlos in Anspruch nehmen. Die Fahrten sind einmalig und auf ein Zeitmaß von einem Tag begrenzt. Das Weiße Kreuz und die Caritas decken die Kosten für den Wünschewagen mit Eigenmitteln ab und garantieren die operative Bereitschaft.

Für die Erfüllung der Wünsche beziehungsweise der anstehenden Fahrten ist das Projekt allerdings auf Spenden und die finanzielle Unterstützung von außen angewiesen. „Helfen auch sie mit, Herzenswünsche von schwerkranken Menschen zu erfüllen“, rufen Weißes Kreuz und Caritas deshalb die Südtiroler Bevölkerung gemeinsam zur Solidarität und Unterstützung des Projektes Wünschewagens auf.

Anmeldungen und Informationen zum Wünschewagen sind unter der Tel. 0471 444 555, über die E-Mail-Adresse info@wuenschewagen.it und die Homepage www.wuenschewagen.it möglich.

Spenden können unter dem Kennwort „Wünschewagen“ auf folgendes Spendenkonto überwiesen werden:

Landesrettungsverein Weißes Kreuz
Projekt: Wünschewagen
IBAN: IT45 D 08081 11601 000301015893
SWIFT: RZSBIT21103

Von: bba

Bezirk: Bozen, Eisacktal

Kommentare

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1 Kommentar auf "„Letzte Wünsche wagen – mit dem Wünschewagen“"


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thomas
thomas
Universalgelehrter
9 Tage 4 h

verzichtbar. Man mache doch kein solches Aufstehen

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