Seit 2007 lehrt er an der Freien Universität Bozen

Massimo Tagliavini wird Präsident italienischer Experten für Obst-, Wein- und Gartenbau

Donnerstag, 13. Oktober 2016 | 16:53 Uhr

Bozen – Massimo Tagliavini, Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen, ist zum Präsidenten der „Società di Ortoflorofrutticoltura Italiana“ (SOI) gewählt worden. Die SOI versammelt unter ihrem Dach rund 600 Experten für Obst-, Wein- und Gartenbau und gilt damit als eine der größten Gesellschaften ihrer Art weltweit.

Prof. Massimo Tagliavini ist am vergangenen Freitag vom Leitungsgremium der SOI einstimmig zum Präsidenten gewählt worden. Seit 2007 lehrt er an der Freien Universität Bozen, und zwar im Rahmen der Studiengänge Agrarwissenschaften und Umweltmanagement sowie Horticultural Science. Von 2008 bis 2014 war Prof. Tagliavini zudem Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik. Aus seiner Feder stammen rund 150 wissenschaftliche Publikationen, etwa 60 davon sind in renommierten internationalen Fachmagazinen erschienen. Von 2005 bis 2013 war er zudem wissenschaftlicher Leiter des SOI-Fachorgans Italus Hortus, darüber hinaus gehört er dem Verlegerteam des European Journal of Agronomy und von Tree Physiology an. Auf internationaler Ebene ist der Bozner Professor auch Koordinator der Arbeitsgruppe Mineral Nutrition of Fruit Crops  der International Society for Horticultural Sciences.

Als neu gewählter Präsident der SOI hat Prof. Tagliavini bereits einen Schwerpunkt seiner Arbeit ausgemacht: „Ich werde versuchen, gemeinsam mit dem neuen Leitungsteam den Austausch zwischen der akademischen Welt und der Praxis zu verstärken“, so Tagliavini. Die SOI sei dafür geradezu prädestiniert: „In der Gesellschaft finden sich Vertreter aller beteiligten Institutionen und Organisationen des Obst-, Wein- und Gartenbaus, was den Austausch erleichtert, und zwar zum Vorteil aller“, so der neue SOI-Präsident.

Er ist zudem überzeugt, dass die SOI eine wichtige Rolle in einem für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Italien, aber auch in Südtirol und im Trentino so zentralen Sektor spielen könne. Die Wahl von Prof. Tagliavini ist im Übrigen nicht der einzige Schnittpunkt zwischen der Freien Universität Bozen und der SOI. Bereits Mitte September hatte die Gesellschaft ihre alle drei Jahre stattfindende wissenschaftliche Tagung an der unibz abgehalten. Ihr erklärtes Ziel seit der Gründung 1953 ist, die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlicher Forschung, Unternehmen und anderen Experten aus den Bereichen Obst-, Wein- und Gartenbau zu fördern und zu intensivieren.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

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