Treffen mit Landesrat Arnold Schuler

Nach Kuh-Attacke: Aufklären statt zusperren

Donnerstag, 28. März 2019 | 16:27 Uhr

Bozen – Das Innsbrucker „Kuh-Urteil“ hatte auch Südtirol verunsichert. Ziel soll es aber nicht sein, Almwege zu sperren. Vielmehr will man die Wegehalter und Grundbesitzer absichern, vor allem aber die Wanderer und Freizeitsportler an ihre Eigenverantwortung erinnern, hieß es heute bei einem von Landesrat Arnold Schuler einberufenen Treffen.

Vor einem Monat hatte das sogenannte „Kuh-Urteil“ auch in Südtirol für Aufregung gesorgt. Bauern dachten daran, ihre Almen künftig sperren zu müssen. Ein Horrorszenario für ein Land wie Südtirol, wo der Alpintourismus und auch die Freizeitaktivitäten der heimischen Bevölkerung einen so hohen Stellenwert genießen.

Bewegungsfreiheit bewahren

Von der Bewegungsfreiheit im alpinen Gelände profitieren letztlich alle. Daher sollte sie erhalten bleiben: Darüber waren sich auch alle betroffenen Interessensvertreter einig, die heute auf Einladung von Landesrat Arnold Schuler nach Lösungen suchten, was man der Verunsicherung nach dem Urteil entgegensetzen kann. Anwesend waren Vertreter aus dem Ressort von Landesrat Schuler, des Bauernbundes und der Bauernjugend, des Hoteliers- und Gastwirteverbandes HGV, der IDM, des Landesverbandes der Tourismusorganisationen LTS und der Alpenvereine AVS und CAI. Es war ein konstruktives Gespräch mit viel Übereinstimmung.

Almen sind kein Streichelzoo

Allen ist klar, dass „Almen kein Streichelzoo“ sind, wie HGV-Präsident Manfred Pinzger es formulierte. Auch der AVS weist seine Mitglieder regelmäßig auf die Eigenverantwortung hin, wenn sie sich im alpinen Gelände bewegen. „Das korrekte Verhalten im Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren gehört da selbstredend dazu“, sagte AVS-Präsident Georg Simeoni.

Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler warnte allerdings: „Unsere Gesellschaft bewegt sich leider in eine andere Richtung. Viele Leute ziehen lieber andere zur Verantwortung, obwohl sie selbst unvorsichtig waren oder sich in Gefahr gebracht haben.“ Beispiele von hohen Schadensersatzforderungen gibt es auch in Südtirol.

Eigenverantwortung verankern

Um dem vorzubeugen, wollen die Betroffenen alles tun, um sowohl Südtirols Feriengäste als auch die heimischen Freizeit-Suchenden zu dieser Eigenverantwortung und dem Respekt vor landwirtschaftlichem Grund und bäuerlicher Tätigkeit zu erziehen.

So versprach Schulers Ressortdirektor Klaus Unterweger, sowohl auf staatlicher wie auf Landesebene alle gesetzlichen Möglichkeiten zu prüfen, um die Eigenverantwortung bei der Freizeitaktivität in der Natur zu stärken: „Es wird nicht einfach, aber wir lassen nichts unversucht.“

Aufklären mit Schildern und Broschüren

Einfacher scheint es, die Freizeit-Nutzer in diese Richtung zu erziehen. Geplant ist unter anderem Aufklärungsmaterial: Hinweisschilder an Parkplätzen und stark genutzten Wegen können den Wert der Almen erklären und Verhaltensregeln aufzeigen. Einen „Schilderwald“ will man aber vermeiden. Stattdessen können entsprechende Broschüren in Almschänken, Restaurants und Hotels, Tourismusbüros und Aufstiegsanlagen usw. aufliegen.

Wegehalter und Bauern absichern

Sollte es dennoch zu Schadenersatzforderungen kommen, ist es wichtig, die Wegehalter – allein der AVS hält ehrenamtlich 6000 km Wanderwege instand – und die Bauern abzusichern. Klaus Unterweger erinnerte daran, dass die Situation in Südtirol nicht zur Gänze mit Nordtirol vergleichbar ist. Schon vor mehr als zehn Jahren haben sich Bauernbund und Tourismus auf eine Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung geeinigt, die der LTS flächendeckend im Namen der Wegehalter und Grundbesitzer abschließt. Sowohl der Bauernbund als auch AVS und CAI halten diese Versicherungspolizze weitgehend für wirksam. In einigen Details gibt es noch Nachbesserungsbedarf, die der LTS in die Neu-Verhandlung mit den Versicherungsagenturen einfließen lassen wird.

Kuh-Urteil als Auslöser

Bekanntlich hatte das Landesgericht Innsbruck am 20. Februar einen Bauern von der Pinnisalm in Tirol zu einer Schadensersatzzahlung von fast 500.000 Euro verurteilt. Seine Mutterkuh-Herde hatte eine Frau aus Deutschland und deren Hund attackiert. Die Frau wurde dabei tödlich verletzt.

Danach fürchteten auch Südtiroler Bauern, ihre Almen für Wanderer und andere Freizeitaktivitäten sperren zu müssen, um sich vor ähnlichen Zwischenfällen und Folgeprozessen zu schützen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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43 Kommentare auf "Nach Kuh-Attacke: Aufklären statt zusperren"


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Tratscher
24 Tage 21 h

Wanderwege sperren? Was ist mit dem öffentlichen Durchgangsrecht, da die allermeisten Wanderwege mehr als 20 Jahre alt sind, wenn nicht Jahrhunderte. Was ist mit den Almwegen/-zufarten, die alle mit Steuergeldern finanziert wurden. Eigenverantwortung? Wunderbares Wort! Sollte aber nicht nur  dazu benutzt werden, um zu versuchen, wieder ein neues Privileg für eine Berufsgruppe durchzusetzen, sondern auch für jene, die von  Beiträgen und Sozialleistugen zu Lasten der Steuerzahler übermäßig profitieren.  

Ein Louter
Ein Louter
Tratscher
24 Tage 20 h

Losch du dir iberhaup zui wenn du sella aussogen tätigsch?? I renn iaz a oanfoch quer iber die stroße und wenn epas passiert verklog i is lond af schodensersotz weil eigenverontwortung und an normalen hausverstond brauch jo koan mensch🙄

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Tratscher
24 Tage 18 h

@Ein Louter lesen Sie sich nochmals in aller Ruhe durch, was ich von der Eigenverantwortung halte. Dann werden Sie möglicherweise verstehen, dass ich sehr wohl für Eigenverantwortung bin, aber Eigenverantwortung in allen Lebenslagen!

Cri
Cri
Grünschnabel
24 Tage 16 h

Pic… Haben sie wieder etwas gefunden, die Bauern schlechtzureden, schämen sie sich!!!… Die Almen sind Privatbesitz der Bauern… diese können sehr wohl Durchgangsverbot erwirken… Ich gehe auch nicht in ihren Garten, leg mich in einen Liegestuhl und lass zuletzt mein Häufchen zurück…

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Tratscher
24 Tage 16 h

@Cri Für die Zufahrtswege zu den Almen durfte und darf aber der Steuerzahler aufkommen.

Cri
Cri
Grünschnabel
24 Tage 15 h

Pic… Wer kommt fűr die Zufahrtsstrasse zu ihrem Privatbesitz auf…

Pic
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Tratscher
24 Tage 14 h

@Cri sicher nicht die Bauern …

andr
andr
Superredner
24 Tage 5 h

wenn ich Bauer wäre und ich bin keiner würde ich auf meinem Grundstück alles sperren kein Wanderer mehr was glaubt ihr was da los wäre

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 51 Min

Der “Pic” hot schun a bissl recht-es konn jo ned sein, dass geworbn wird für Wonderurlaub und donn die Urlauber auf de ausgschilderten Wonderwege net informiert und ned a bissl gschützt werdn.
Die Infos und Worschilder sein völlig unzureichend für a richtiges Verholten mit Kühen.

Ein Louter
Ein Louter
Tratscher
23 Tage 23 h

@ExSuedtiroler jo sell mog sein ober wenn man a bissl is hirnkastl inns holten donn wert oan woll klor sein das man in do natur isch und net in streichelzoo??

bern
bern
Superredner
24 Tage 20 h

Das Durchgangsrecht kannst du dir auf den Hut stecken. Weil du dreimal im Jahr dort wanderst, kriegst du kein Durchgangsrecht. Sonst besuch ich dich dreimal in deiner Wohnung und schon hab ich sie ersessen. Aus Sicherheitsgründen ist es sehr einfach, jeden Zugang zu einer Alm zu verbieten. Und wenn die Städter sich so dumm anstellen, dann muss man sie zu ihrer Sicherheit aussperren.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
24 Tage 19 h
bist du dir eigentlich bewusst welchen schwachsinn du da schreibst, was hat eine private wohnung mit einem markierten wanderweg zu tun, niemand kann mir verbieten diesen entlang zu wandern sonst kann man auf die markierung auch verzichten und die ganzen wanderkarten würden keinen sinn machen…..ich bin seit jahrzehnten auf almen und bergen unterwegs und hatte noch nie ein problem mit kühen, im gegenteil diese lecken die vom schweiß salzigen hände ab, wenn man sie ihnen entgegenstreckt, das wahre problem sind die hunde, vor allem wenn nicht an der leine, denn auf hunde sind kühe sehr schlecht zu sprechen, mit menschen… Weiterlesen »
Pic
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Tratscher
24 Tage 18 h

@ So einfach wie sie es sich vorstellen, wird das öffentliche Durchgangsrecht nicht abzuschaffen sein. Sollten die Bauern dennoch versuchen dieses abzuschaffen, dann bekommen es die Bauern sicherlich mit den Hoteliers und Gastwirten zu tun und die sind auch eine mächtige Lobby in Südtirol. Sollte dieses Durchgangsrecht dennoch von der Politik aufgehoben werden, dann werden sich immer mehr Wähler überlegen, ob sie dieser oder diesen Parteien noch ihre Stimme geben,

Leonor
Leonor
Superredner
24 Tage 18 h

falschauer

Bei trächtigen Kühen oder Mutterkuh attackieren gerne….ich dachte das weiß jeder, deswegen lieber im allgemeinen Abstand zu den Kühen halten. Zuschauen dürfen sie schon, streicheln nein.

honigdachs
honigdachs
Tratscher
24 Tage 17 h
@falschauer , jeder bauer konn dir vobiatn durch sein grund zu gian , isch jo a sein grund et deindo . du willsch jo a net dass leit durch dein gortn gian wenn ibohaup oan hosch …. und do hund af do olbe isch a koan problem sondon de gonzn suppo gscheiden modernen psoidohundeversteher , de ohne leckerlie et instonde sein an hund zu erziachn ….. die olmen kearn indi bauern schun seido johrhundote und mir leit hobm holt is glück do durchgian zi terfn und wenn die leit zi bled sein sich ordentlich auzifiarn donn sollnse die olmen zuatian… Weiterlesen »
bern
bern
Superredner
24 Tage 16 h

@falschauer
das ist kein Schwachsinn (wo hast du die Großschreibung versteckt?)
Wald ist laut Gesetz öffentlich zugänglich. Almen und Weiden nicht. Der Wanderweg kann vom Grundbesitzer sehr schnell beseitigt werden. Ich besitze eine Alm. Wenn die Gesetzgebung weiter Richtung Verurteilung der Grundbesitzer geht, werden ich keinen Wander- und Radweg mehr erlauben. Dann wird zugesperrt.

altmeraner
altmeraner
Grünschnabel
24 Tage 16 h

@Pic, ein Durchgangsrecht gibt es nur für einzelne Personen, oder zu Gunsten von Parzellen, wenn dann besteht in Fällen von Almen und Wanderwegen ein öffentliches Interesse, und dieses ist sehr schnell mit der nicht vorhandenen Sicherheit aufgehoben. Dass die Politik ein Durchgangsrecht aufheben kann ist so ein Schwachsinn, dass man ihn nicht kommentieren muss. Und die Eigenverantwortung, das Durchgangsrecht oder den Schutz vom Eigentum mit dem Steuerzahlen und öffentlichen Beiträgen in Verbindung zu bringen ist schon fahrlässig, oder darf ab jetzt jeder Fremde ein gefördertes Wohnhaus oder Grundstück betreten?

Staenkerer
24 Tage 15 h

@honigdachs maaa, i woas nit wie es auf de olmen isch und ob sich in de letztn 30 johr eppas geändert hot, ober im tol müßn von jeher benutzte kirch- und “milch”steige und ausgewiesene wonderwege offn bleibn und wenn se nohe am haus vorbeigien, außer man bietet a alternative in nächster nähe (im elternhaus so erleb), solong er no benutzt werd, und sei es lei oanmol es johr von oan mensch!

Pic
Pic
Tratscher
24 Tage 13 h

@ altmeraner auf Wanderwegen besteht ein öffentliches Durchgangsrecht, also …. Ein Wohnhaus oder ein privates Grundstück kann nicht mit einem öffentlichen Wanderweg verglichen werden. Was die Eigenverantwortung betrifft, sollte diese nicht nur gelten, wenn es im Interesse einer Berufsgruppe geht, sondern auch wenn eine Berufsgruppe verlangt, mit Beiträgen aus Steuergeldern immer mehr unterstützt zu werden. Und hinter dem Wanden stecken so viele Interessen, dass kein bestehender Wanderweg mit dem Vorwand von nicht vorhandener Sicherheit geschlossen werden wird.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
24 Tage 7 h
@bern dann sperr eben zu, weit wirst du damit nicht kommen!!….bisher hat es immer geheißen auf der alm gibt’s kein sünd, falls du den wahren sinn dieses spruches verstehen solltest….aber offensichtlich gibt es jede menge dickschädel auf den almen, oder wir haben eine andere vorstellung von einer alm, für mich ist eine alm auf über 2000 m wo das vieh sich selbst überlassen ist und nicht jene absteigen auf 1500 m wo sich die gehfaulen herumtummeln und schweinsbraten essen, das sind wirtschaften und nicht almen….auf einer alm zwischen 2000 und 2500m wäre es ja lächerlich ein durchgangsverbot zu erlassen oder… Weiterlesen »
falschauer
falschauer
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

@honigdachs uanfoch zua tian und nit long ummerredn…..konsequent sein und nit lai bla bla nor wersch schun sechn wos passiert

bergkraut99
bergkraut99
Neuling
24 Tage 7 h

So ist es, notfalls muss man halt die Städter zu ihrem eigenen Schutz aussperren.

altmeraner
altmeraner
Grünschnabel
24 Tage 1 h

@Pic, also nochmals, es besteht hier kein Durchgangsrecht, denn ein Recht muss im Grundbuch eingetragen sein, und dies ist bei den Wanderwegen nun mal nicht der Fall. Es werden immer wieder Wege aus Sicherheitsgründen gesperrt. Und den Satz mit Eigenverantwortung, Berufsgruppe und Steuergelder versteht kein Mensch. Sie sollten mal die Begriffe googlen, damit Sie vielleicht verstehen dass diese in keinen Zusammehang stehen.

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 47 Min

Das stimmt nicht-ein Durchgansverbot in der freien Natur ist gegen das Grundgesetz, auf jeden Fall in Deutschland und Österreich! In Italien sind so manche Gesetze etwas falschrum!

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 37 Min
Vmtl. hast du Recht, aber eigentlich geht es ja nicht darum, sondern um eine für zielführende Beseitigung des Problems, dass Wanderer von Kühen angegriffen werden. Verbote und Gesetze sollten immer der letzte Ausweg sein! Wanderen muß bewust gemacht werden, wenn sie eine Weide oder Alm queren wo Kühe sich aufhalten, dass es ein Gefahr geben könnte. Bin selbst schon von Kühen angegriffen worden, aber die Schuld habe ich immer bei unserem Verhalten gesucht und nicht bei den Bauern oder Kühen! Würde mir wünschen, dass man die ersten Warnschilder welche ich bisher gesehen habe vermehrt aufstellt und ergänzt, um eine Warnung… Weiterlesen »
Ein Louter
Ein Louter
Tratscher
23 Tage 21 h

@Pic wenn a wonderweg durch a privates grundstück geat isch do wonderweg net öffentlich, do verwechselsch du epas🙈
Und du retsch olm wido va beiträge, jo die bauern kriagn sell und vlt a et zi wianig ober ohne die sem gang holt nix und 80% kenn ihrn hof zuisperrn, beiträge gibs iberoll, sei es industrie, gostgewerbe odo a in privatn bereich
Des sein oanfoch koane holtboren aussogen va dir

Pic
Pic
Tratscher
23 Tage 20 h
@ Ein Louter: Durchgangsrecht und Wanderwege, das ist sicher ein “hantiger” Streitfall. Ich zitiere: “”Für Südtiroler Wanderwege gilt das öffentliche Durchgangsrecht,” sagt der Anwalt. Und das Durchgangsrecht gelte dauerhaft, wenn ein Grundbesitzer sein Einverständnis zu einem öffentlichen Wanderweg gibt oder wenn es über 20 Jahre ausgeübt worden ist.” Aus Privacy Gründen und wegen der Netiquette nenne ich den Namen des Anwalts nicht. Aber ganz falsch liege ich da nicht. Ja, ich rede viel von Beiträgen, die die Bauern vom Steuergeld bekommen, von Bagatellsteuern die sie zahlen und von Privilegien die sie haben. Und wissen Sie warum? Weil die Bauern dies… Weiterlesen »
Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
24 Tage 19 h
Hallo zum Abend, das mit dem Sperren wird sich nicht ausgehen. Insbesondere Einheimische lieben ihr “Albl” und ziehen gern am Wochenende mit Familie und selbstverständlich Hund hinauf zum Karteln. Die “richtigen Almen” , nicht die Prospektalmen wo die Lichter mit dem letzten Seilbahntourist ausgehen. Und ein Appell an die Vernunft in der Hochtourismuszeit? Das funktioniert prima, die komplett vermüllten Wanderwege und die ausgewaschenen Abkürzungstrampelpfade quer über die Weiden sind bester Beweis. Der Almler muss sich sicher sein der besoffene Tourist mit dem angenacktem Nacken welcher sein Rindvieh reiten wollte hat keine Klage am Hals weil am Weidezaun kein Warnhinweis “Weidevieh,… Weiterlesen »
bern
bern
Superredner
24 Tage 16 h

In Mühlwald läuft grad ein Prozess gegen einen Bauern, der seinen Grund für eine Aussichtsplattform zur Verfügung stellte. Die Gemeinde hielt diese nicht instand, eine Person kam ums Leben und der Bauer steht jetzt vor Gericht. Wenn dieser Bauer verurteilt wird, dann werden viele Wanderwege über Privatgrund geschlossen werden. Da können auch die Einheimischen nichts mehr ausrichten.

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
24 Tage 3 h
Hallo @Bern, danke für den Hinweis, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. https://www.suedtirolnews.it/chronik/eingestuerzte-aussichtsplattform-einigung-im-zivilprozess-naht Versicherungstechnisch scheint eine Einigung in Sicht. Strafrechtlich will der Bauer jetzt Klarheit und keinen Vergleich, darum die Verhandlung. Für den normalen Menschenverstand kaum nachvollziehbar. Offensichtlich wurde die Haftung nicht vertraglich geregelt. Andererseits scheint es aber doch eine “Wartung” seitens des Wegehalters gegeben haben. Und wer sich “kümmert” haftet dann auch. Denkt man.. Aber egal wie das Urteil ausgeht, der Betroffene hat seit 2016 die Gerichte und das Verfahren am Hals. Zumindest bei neuen Strukturen auf Alm-und Bauerngrund wie ein Erlebniskinderspielplatz oder “irgendwas für die Biker” wird… Weiterlesen »
einesie
einesie
Grünschnabel
24 Tage 21 h

Hausverstand würde ganz oft reichen!
Aber heutzutage kann man das nicht mehr vorraussetzen ….
Schade!

Sofia
Sofia
Grünschnabel
24 Tage 19 h

Mit dem Hund auf eine Alm, wo auch noch Muttertiere weiden ist schon mehr als riskant.

Nobodyisperfect
Nobodyisperfect
Grünschnabel
24 Tage 17 h

Der Richter in Innsbruck wurde woll auch von der Kuh geritten, ich hoffe der Bauer war versichert.

bern
bern
Superredner
24 Tage 6 h

@nobody
das Schlimme am Urteilsspruch ist, dass der Richter das Verhalten des Bauern nicht als leichte Fahrlässigkeit anerkannt hat, sondern als normale Fahrlässigkeit.
Versicherungen zahlen aber nur bei leichter Fahrlässigkeit. Somit ist eine Versicherung in diesem Fall nutzlos.

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 32 Min

Es soll auch unbedachte Richter geben 🙁

Knedl
Knedl
Grünschnabel
24 Tage 19 h

Helmpflicht und kugelsichere weste für wanderer 🤣🤣

Trixie
Trixie
Grünschnabel
24 Tage 21 h

Ob das hilft? 🤔Die meisten touris ignorieren einfach.. Und frage mich Obs das hilft? Hmmm… 😒

Dublin
Dublin
Kinig
24 Tage 20 h

…so ne wilde Kuh,
gibt wohl niemals Ruh,
wo’s gibt keine Zäune,
retten sich Touris auf Bäume…
😆

Mauler
Mauler
Superredner
24 Tage 18 h

Mir hobn lei mehr Probleme mit die Viecher!
Af die Olmen sein die agressiven Killer Kühe, in die Metzgereien die kronken Schweine und im Wold in Killer Wolf!

knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

die frau wollte ihren köter retten, leider hot die kua die frau derwischt.
hoche strofn, diea in hund nit an die leine nemmen, wäe gscheider

andr
andr
Superredner
24 Tage 8 h

aufpassen😅😅

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

ich glaube kein Bauer hat Interesse den Weg dicht machen, solange nix passiert ist alles gut, wenn doch hat man ein Problem. außerdem sind nicht alle Wanderer gleich und es ist ja auch eine Werbung…..für die Landwirtschaft…das Urteil gegen den Bauer wegen seiner Kuh finde ich überngs einen kompletten Unsinn

vitus
vitus
Tratscher
24 Tage 3 h

solange der eigentümer haftet, nützt aufklärungen, hinweise oder hausverstand nichts. hier müsste man schon gesetze mit haftungsausschluss überarbeiten!

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