Gleichgewicht von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem

„Nachhaltigkeit: Top oder Flop?“ – 80 Unternehmen im Austausch

Freitag, 11. Februar 2022 | 11:13 Uhr

Bozen – Vertreter aus über 80 Mitgliedsunternehmen haben am Webinar „Nachhaltigkeit: Top oder Flop?“ des Unternehmerverbandes Südtirol teilgenommen. Ziel waren die Sensibilisierung zu diesem hochaktuellen Thema sowie die Vorstellung der diesbezüglichen Ausbildungsmöglichkeiten von Seiten des Verbandes.

“Enkeltaugliches Wirtschaften ist die neue Mission, der wir uns alle stellen müssen. Ich bin fest davon fest überzeugt, wir tragen dafür unserer Jugend gegenüber Verantwortung. Es freut mich sehr, dass so viele Unternehmen derselben Meinung sind“, zeigt sich Verbands-Präsident Heiner Oberrauch mit der zahlreichen Teilnahme an der Tagung zufrieden.

Der für Nachhaltigkeit zuständige Vizepräsident des Verbandes Markus Kofler, unterstrich in seinen Grußworten die Bedeutung der Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor: „Auch wir Unternehmen haben eine gesellschaftliche Verantwortung. In der Nachhaltigkeit besteht aber auch ein riesiges Potenzial für technologische Entwicklung und Innovation. Zudem ist beim Kampf um die besten Talente die Nachhaltigkeit ein immer wichtigerer strategischer Wettbewerbsfaktor. Die Nachhaltigkeit muss entlang aller drei strategischen Säulen entwickelt werden: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Gemeinsam mit den Sozialpartnern, den politischen Institutionen und der Gesellschaft müssen wir noch besser werden, um das richtige Gleichgewicht zwischen Umwelt, Sozialem und Wirtschaft zu finden.“

Gemeinsam mit den Experten Daniel Ette (Denkwende), Clemens Drilling (NewTrust) und Alessandro Ferracino (Intertek) konnten die Unternehmer Themen wie Zertifizierungen, Nachhaltigkeitsbilanz und Unternehmenskultur vertiefen. Die Beispiele aus der Praxis, aufgezeigt von Ruth Oberrauch (Oberalp AG), Yvonne Profanter und Christian Moser (Loacker AG) und Monica Girelli (Schwabe Pharma Italia AG) machten hingegen deutlich, was Unternehmen in diesem Bereich bereits leisten.

„Ziel ist es, noch besser zu werden. Als Verband wollen wir unsere Mitgliedsunternehmen dabei unterstützen“, so Präsident Heiner Oberrauch. „Die Nachhaltigkeit ist eine große Chance für Südtirol und unsere Unternehmen können diesen Wandel maßgeblich mitgestalten. Die Innovationskraft unserer Betriebe in den strategischen Bereichen wie Wasserstoff, Elektromobilität oder nachhaltiges Bauen stimmen mich zuversichtlich“, so Oberrauch.

Von: mk

Bezirk: Bozen