Sensibilisierung der Bevölkerung und Abbau von Vorurteilen

Nationaler Tag für Menschen mit Down Syndrom

Sonntag, 08. Oktober 2017 | 17:23 Uhr

 

Bozen – Der Nationale Tag für Menschen mit Down-Syndrom wird seit über zwölf Jahren in ganz Italien immer am zweiten Sonntag im Oktober gefeiert. Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, der Abbau von Vorurteilen, der Schutz der Rechte von Menschen mit Down Syndrom, die Förderung der Selbständigkeit und die volle Eingliederung in das soziale Umfeld, in dem diese besonderen Menschen leben.

Der Verein “DAS LÄCHELN – IL SORRISO” ist seit über 10 Jahren in Südtirol tätig und unterstützt betroffene Familien, fördert sportliche Aktivitäten, organisiert Theaterprojekte, Musiktherapien, Familienfeiern etc., bietet Schulungen für Eltern, Therapeuten, Lehrpersonen und Integrationspersonal, nimmt an Treffen mit anderen Institutionen teil, betreut neue Familien und organisiert Informationsstände zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

Dank der tatkräftigen Unterstützung einiger Südtiroler Sportlerinnen und Sportler und der guten Zusammenarbeit mit den Mitgliederfamilien kann der Verein „DAS LÄCHELN – IL SORRISO“ mit Stolz den neuen Kalender 2018 präsentieren. Auf jedem Kalenderblatt ist ein Athlet mit einem Kind oder Jugendlichen mit Down-Syndrom zu sehen.

Anlässlich des Nationalen Tages für Menschen mit Down-Syndrom ist der Verein “DAS LÄCHELN – IL SORRISO“ am Freitag, 6. Oktober 2017 von 8.30  Uhr bis 16 Uhr mit einem Informationsstand im Eingangsbereich des Krankenhauses Bozen vertreten. Es werden Informationen zum Thema des Tages gegeben und gegen eine Spende können Schokoladen, Bücher und der neue Kalender mit dem Titel “der Sport für ein Lächeln” erworben werden.

Der Kalender ist ab 6. Oktober 2017 auch in mehreren Geschäften in Südtirol erhältlich. Die Liste ist auf der Homepage unserer Internetseite abrufbar.

 

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Nationaler Tag für Menschen mit Down Syndrom"


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xyz
xyz
Tratscher
8 Tage 19 h

Menschen mit Down Syndrom (und anderen Behinderungen) müssen unbedingt eine Chance auf Arbeit bekommen. Klar dass das eine Herausforderung ist, aber dieser Herausforderung könnte man sich im 21. Jhd. schon stellen! 

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
8 Tage 17 h

Viel zu lange wurden sie in Werkstätten versteckt, dabei sind sie in vielen Bereichen einsetzbar und es gibt viele lobenswerte Beispiele. Meine Erfahrungen mit Menschen mit Trisomie 21 möchte ich nicht missen, sie waren eine große Bereicherung.

geronimo
geronimo
Tratscher
8 Tage 16 h

@denkbar, oh ja, diese Menschen sind eine Bereicherung für Jeden, der mit ihnen in Kontakt kommt! 🤗

Staenkerer
8 Tage 16 h

@geronimo jo, des sein richtig nette, liebenswerte menschn! frei von vorurteilen, offen, ehrlich und ihre zuneigung isch ohne berechnung und folschheit!
wenn man sie wirklich kennenlernt, sicht man wieviel fähigkeiten in ihnen steckt!
de solln umbeding orbeit finden, sie sein so stolz auf des wos sie zu leisten imstande sein@

mandela
mandela
Tratscher
8 Tage 17 h

bravo! alle haben eine Chance verdient.

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