Neue Forstwachen einsatzbereit

Oberstes Ziel: Nutzung und Schutz der Lebensräume

Freitag, 04. Mai 2018 | 18:00 Uhr

Welschnofen – 25 Forstwachen haben nach ihrer Grundausbildung heute in der Forstschule Latemar ihr Diplom erhalten und ihren ersten Einsatzort erfahren.

21 Männer und vier Frauen, die nach einer Auswahlprüfung von November bis Mitte April täglich von Montag bis Freitag sieben Stunden Unterricht in der Forstschule Latemar oberhalb von Welschnofen besucht und auch dort gewohnt haben, trafen heute in ihrer Sommerausgehuniform zur Übergabefeier zusammen: Nach der Diplomverleihung durch Landesforstdirektor Mario Broll und Kursleiter Paul Zipperle erfuhren, wo sie in Zukunft arbeiten werden. Die acht Forstinspektorate und vier Zentralämter in Bozen sowie die Agentur Landesdomäne waren bei der Feier vertreten, die Forstamtsleiter und Stationsleiter hießen ihre neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen willkommen.

Forstwachen üben einen technischen Dienst mit ergänzenden verwaltungspolizeilichen Befugnissen aus und denen eines einfachen Amtsträgers der Sicherheits- und Gerichtspolizei, erinnerte sie der Direktor der Abteilung Forstwirtschaft Mario Brollund hieß sie in der Forstfamilie willkommen. “Wir haben es nicht nur mit Wald und Bäumen zu tun”, wies er hin, “sondern mit einer Gesellschaft, die sich ständig ändert – wir sind für die Menschen und das Berggebiet da und leisten einen Beitrag für dessen nachhaltige Entwicklung.”

Paul Profanter, bis Juni vergangenen Jahres Landesforstdirektor, legte den neuen Forstwachen ans Herz, dass sie Aushängeschilder der Landesverwaltung und ihre Mitgliedschaft im Landesforstkorps in der Uniform sichtbar werde. Neben der Sommerausgehuniform, die sie seit dem 1. Mai tragen, haben Forstwachen auch eine Arbeitsuniform und eine Winterausgehuniform.

50 Referenten – hauptsächlich der Forstabteilung, der Umweltagentur, der Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, aber auch der Staatsanwaltschaft – haben neuen Forstwachen an 100 Unterrichtstagen fundiertes Wissen und Können in Theorie und Praxis vermittelt, fasste Kursleiter Paul Zipperle zusammen. In fächerübergreifenden Exkursionen haben sie etwa die Botanik in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff und die Forstbotanik in Castelfeder erforscht, eine Fischbesatz-Aktion durchgeführt und die Heckenbewirtschaftung erprobt. “Wir tragen Verantwortung für die Ausgewogenheit von Nutzung und Schutz der Lebensräume”, unterstrich Zipperle und zeichnete das forstliche Dreibein aus technischen Aufgaben, Beratung und Aufsicht.

Sie waren eine einsatzfreudige Gruppe, erklärte Kursbegleiter Thomas Wanker, Leiter der Forststation Welschnofen, der das Bindeglied zwischen den Auszubildenden und den Lehrenden ist. Die neuen Forstwachen haben ihre breitgefächerte Grundausbildung heute mit der Diplomverleihung abgeschlossen und werden sich in anschließenden Aufbaumodulen weiterbilden. Die heute diplomierten Männer und Frauen kommen aus allen Landesteilen und zählen zu den derzeit 149 voll einsatzbereiten Forstwachen in Südtirol.

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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7 Kommentare auf "Oberstes Ziel: Nutzung und Schutz der Lebensräume"


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lenzibus
lenzibus
Tratscher
18 Tage 18 h

Wieder ein paar mehr die uns auf die Socken gehn, und von unseren Steuergeldern leben!

Antivirus
Antivirus
Superredner
18 Tage 18 h

Forstwache?? dass ich nicht lache 🤣🤣 Schutz der Lebensräume?? in jedem schönen Wald Stück entsteht ein Hotel bescheuerter oder ??

Marta
Marta
Universalgelehrter
18 Tage 6 h

und in August sobald unsere geliebten Italiener den Wald niedertrampeln,vermüllen und ihre 💩hinterlassen—ist natürlich kein Forstbeamter zu sehen !!!–

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
18 Tage 15 h

in Sizilien gibts deren zuhauf

Marta
Marta
Universalgelehrter
18 Tage 6 h

einem Bauer auf die Nerven gehen wenn er einen Haselnußstrauch schneit,aber mal auf Almen (z.B.Fane Alm)schauen dass Hunde an der Leine genommen werden,dass der Müll……….

lenzibus
lenzibus
Tratscher
18 Tage 1 h

Marta einmal hast du recht, und beim Einheimischen Personal die auf Hütten arbeiten, schauen sie ob sie die Fahrgenemigungen haben!

Marta
Marta
Universalgelehrter
18 Tage 5 h

im Sommer stehen auf Seitenstrassen reihenweiße Autos mit italienischer Targa , natürlich Pilz und Nesträuber!!!——aber das sieht man nicht !!!-

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