Von: APA/Reuters
Als Reaktion auf wachsenden politischen Druck könnte OpenAI den USA einem Zeitungsbericht zufolge eine Beteiligung einräumen. Nach den Überlegungen des ChatGPT-Entwicklers solle der Staat auch bei Konkurrenten wie Anthropic jeweils 5 Prozent der Anteile erhalten, schrieb die “Financial Times” am Donnerstag unter Berufung auf Insider.
Es sei jedoch unklar, ob andere KI-Unternehmen einem solchen Vorschlag zustimmen würden. Weder OpenAI noch die US-Regierung waren für eine Stellungnahme zu erreichen.
Dem OpenAI-Chef Sam Altman schwebe ein Staatsfonds nach dem Vorbild des Alaska Permanent Fund vor, schrieb die “FT” weiter. Dieser speist sich aus Öleinnahmen und schüttet Dividenden an die Bewohner des US-Bundesstaats aus. Ein weiterer Teil der Einnahmen fließt in den dortigen Haushalt. Altman habe eine mögliche Staatsbeteiligung mit US-Präsident Donald Trump, Handelsminister Howard Lutnick und Finanzminister Scott Bessent sowie dem demokratischen Senator Bernie Sanders erörtert.
Verschiedene Modelle zur Beteiligung der US-Bevölkerung
Im vergangenen Monat hatte US-Präsident Donald Trump eine Staatsbeteiligung an KI-Firmen angeregt, damit US-Bürger von den erwarteten Gewinnen der Branche profitieren können. OpenAI-Rivale Anthropic brachte eine “digitale Dividende” ins Gespräch. Diese Auszahlung an US-Bürger solle durch eine KI-Steuer finanziert werden.
Die rasanten Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz (KI) bereiten der US-Regierung Sorgen. Wegen möglicher Risiken für die nationale Sicherheit hatte sie Anthropic zeitweise verboten, die fortschrittlichsten KI-Modelle ausländischen Nutzern zur Verfügung zu stellen. OpenAI verschob auf Anweisung der Behörden die allgemeine Veröffentlichung der neuesten Programmversion.




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