Von: mk
Bozen – Südtirols Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erleben ihre Arbeit großteils positiv. Neben leiser Kritik an der Entlohnung wird jedoch vor allem der Zeitdruck als entlastend befunden. Dies geht aus der Frühjahrsausgabe des AFI-Barometers hervor.
Vier von zehn Beschäftigten fühlen sich durch Zeitdruck sehr stark bzw. eher stark belastet, während nur rund ein Drittel darin kein Problem sieht. Vor allem Personen in der sogenannten „Rush-Hour des Lebens“ im Alter von 30 bis 49 Jahren sind überdurchschnittlich betroffen. In dieser Lebensphase treffen berufliche Anforderungen häufig mit privaten Verpflichtungen wie Familiengründung, Hausbau und Karriereentwicklung zusammen.
Arbeit sollte im besten Fall befriedigend sein, den eigenen Fähigkeiten entsprechen und Sinn stiften. Neben reinem Broterwerb sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Gefühl haben, – im Kreis ihrer Kollegen – einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Stress und Zeitdruck können jedoch viel davon zunichtemachen. Das Arbeitsklima wird angespannter, während die Fehlerquote steigt und die Motivation sinkt. Im Extremfall führt die Belastung zu gesundheitlichen Folgen und zu einem erhöhten Risiko von Arbeitsunfällen. Auf lange Sicht wirkt sich Zeitdruck auch auf die Qualität der Arbeit und damit auf den Arbeitgeber negativ. Deshalb sollte man rechtzeitig dagegen steuern.




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