Wichtiger Treffpunkt für Politik und Agrarwirtschaft

Südtirol auf der Grünen Woche in Berlin

Freitag, 16. Januar 2026 | 14:10 Uhr

Von: Ivd

Berlin/Bozen – Wenn sich ab heute in Berlin zur Internationalen Grünen Woche 2026 erneut das „Who-is-who“ der europäischen Landwirtschaft, Agrarpolitik und Ernährungswirtschaft trifft, ist auch Südtirol mit einer starken Präsenz vertreten. Die weltweit wichtigste Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau hat für Südtirol strategische Bedeutung: Nirgendwo sonst kommen so viele Entscheidungsträger, Institutionen und Branchenvertreter an einem Ort zusammen.

Der offizielle Südtirol-Auftritt wird von IDM Südtirol organisiert und findet in diesem Jahr erstmals auf dem neuen Südtirol-Messestand statt, der als moderne Plattform für Austausch, Begegnung und Präsentation der Südtiroler Qualitätslandwirtschaft dient. Südtirols Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden nutzen die Messe gezielt, um Kontakte zu pflegen, Kooperationen anzustoßen und die Interessen der heimischen Landwirtschaft auf europäischer Ebene zu vertreten.

„Die Grüne Woche ist für Südtirol weit mehr als eine Produktschau. Sie hat eine klare strategische Bedeutung für die Ausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik. Für uns ist das der ideale Rahmen, um die Anliegen unserer Bäuerinnen und Bauern einzubringen und Südtirol als starkes Agrarland sichtbar zu machen“, betont Luis Walcher, Landesrat für Landwirtschaft und Tourismus.

Die Internationale Grüne Woche gilt seit Jahrzehnten als zentraler Treffpunkt der Branche. Parallel zur Messe findet auch 2026 wieder das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) statt, die weltweit bedeutendste Konferenz zu Zukunftsfragen der Land- und Ernährungswirtschaft. Entsprechend hoch ist die politische Dichte in Berlin – ein Umstand, der die Messe für Südtirol besonders wertvoll macht.

So absolvierte am ersten Messetag auch die offizielle Eröffnungsdelegation, angeführt vom deutschen Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Alois Rainer, den Südtirol-Stand. Die Delegation war dabei einer Einladung von Handelskammerpräsident Michl Ebner gefolgt. „Südtirols Präsenz auf der Grünen Woche ist ein wichtiges Signal nach außen. Der Austausch mit internationalen Partnern, Ministerien und Institutionen stärkt die Position unserer Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Der Südtirol-Stand ist dabei ein anerkannter Treffpunkt und eine Visitenkarte unseres Landes“, unterstreicht Michl Ebner.

Zur Südtiroler Delegation in Berlin zählen auch Europaparlamentarier Herbert Dorfmann sowie eine große Abordnung des Südtiroler Bauernbundes (SBB) unter der Leitung von Obmann Daniel Gasser. Der persönliche Austausch mit Vertretern anderer Regionen und Länder bietet für sie die Möglichkeit, gemeinsame Herausforderungen – von der Berglandwirtschaft über Marktbedingungen bis hin zu agrarpolitischen Rahmenbedingungen – auf europäischer Ebene zu diskutieren.

Der von IDM organisierte Südtirol-Stand dient dabei als zentrale Drehscheibe für Gespräche mit internationalen Partnern, politischen Entscheidungsträgern und Institutionen. „Diese Messe ist aus strategischer Sicht unverzichtbar. Die hohe Dichte an relevanten Akteure macht die Grüne Woche zu einem Fixtermin für Südtirol. Der neue Südtirol-Stand unterstreicht unseren Anspruch, als moderner und verlässlicher Partner in der europäischen Agrarwirtschaft aufzutreten“, erklärt IDM-Direktor Erwin Hinteregger.

Mit dem Auftritt in Berlin unterstreicht Südtirol einmal mehr die Bedeutung seiner Landwirtschaft als tragende Säule von Wirtschaft, Kulturlandschaft und regionaler Identität – und setzt bewusst auf Präsenz dort, wo die agrarpolitischen und wirtschaftlichen Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Bezirk: Bozen

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