Daten des ASTAT zum Tourismusjahr 2022/23

Tourismus in Südtirol bricht erneut Rekorde

Donnerstag, 09. Mai 2024 | 11:53 Uhr

Von: mk

Bozen – Die heimische Tourismusbranche blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Erstmals buchen im Tourismusjahr 2022/23 mehr als 8,4 Millionen Gäste mindestens eine Übernachtung in Südtirol, die Übernachtungszahlen übersteigen zum ersten Mal 36,0 Millionen.

Hier geht es zum PDF!

Die 11.747 Beherbergungsbetriebe stellen 241.624 Betten zur Verfügung. Während die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen unverändert bei 10,6 Millionen bleibt, steigt jene der Gäste aus Deutschland auf 17,4 Millionen.

Dies geht aus den Daten des Landesstatistikinstituts ASTAT zum Tourismusjahr 2022/23 hervor.

Es werden 9.438 Betten mehr gemeldet

Im Tourismusjahr 2022/23 stehen den Gästen in Südtirol rund 241.624 Betten in 11.747 gastgewerblichen und nicht gastgewerblichen Betrieben zur Verfügung. Gegenüber dem vorherigen Tourismusjahr wird der größte Zuwachs an Betten in der Kategorie der Privatquartiere (+3.227 Betten) verzeichnet.

Die insgesamt zur Verfügung stehenden Betten entfallen zu 64 Prozent auf die gastgewerblichen und zu 36 Prozent auf die nicht gastgewerblichen Betriebe. Der stärkste Bettenbestand findet sich, trotz kontinuierlicher Abnahme, bei den Betrieben mit drei Sternen (61.327 Betten).

Im Tourismusjahr 2022/23 verfügt ein gastgewerblicher Betrieb in Südtirol durchschnittlich über 39,5 Betten. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Ein fünf-Sterne-Betrieb verfügt durchschnittlich über rund 117,5 Betten. Demgegenüber werden in Südtirol 3.285 Betriebe gezählt, die sechs oder weniger Betten anbieten.

Von den angebotenen 45.506 Betten in den Vier- und Fünf- Sterne-Betrieben befinden sich die meisten in den Bezirksgemeinschaften Burggrafenamt (11.217 Betten), Pustertal (10.854 Betten) und Salten-Schlern (9.424 Betten). Im Vergleich zu 2021/22 werden die stärksten Bettenzunahmen in der gehobenen Kategorie in den Bezirksgemeinschaften Pustertal (+669 Betten), Salten-Schlern (+647 Betten) und Burggrafenamt (+585 Betten) beobachtet.

Die höchste Beherbergungsdichte nach Gemeinde verzeichnet Meran mit 303,3 Betten je Quadratkilometer, gefolgt von Tirol (216,6), St. Ulrich (211,2) und Corvara (181,9). Das größte Bettenangebot nach Gemeinde findet sich allerdings in Kastelruth mit 9.487, gefolgt von Abtei mit 9.151und Wolkenstein in Gröden mit 8.908 Betten.

Qualität steigt

Der Qualitätsindex steigt kontinuierlich. Er spiegelt das Verhältnis zwischen der Bettenanzahl aus der gehobenen Kategorie und jener der Betriebe mit drei und weniger Sternen wider. Im abgelaufenen Tourismusjahr 2022/23 beträgt der Durchschnitt für Südtirol 4,3. Qualitätssteigerungen werden vor allem in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt beobachtet: Vom bereits überdurchschnittlichen Wert 6,3 im Vorjahr steigt er 2022/23 auf 6,8.

Trendwende

Im abgelaufenen Tourismusjahr zeigt sich eine Trendwende: Während die Übernachtungszahlen im Sommer abnehmen (-1,1 Prozent), legen die Winterzahlen zu (+19,2 Prozent). Der Anteil der Übernachtungen im Winter beträgt somit nun 37,7 Prozent (Winter 2021/22: 33,4 Prozent) und jener im Sommer 62,3 Prozent.

Im Winterhalbjahr 2022/23 werden erstmals insgesamt 13,6 Millionen Nächtigungen registriert. Maßgeblich dafür sind die starken Zunahmen in den Monaten Jänner und Februar 2023. Auf das Sommerhalbjahr 2023 hingegen entfallen 22,5 Millionen Übernachtungen. Das sind 1,1 Prozent bzw. 251 Tausend weniger als im Sommer 2022. Während der Mai noch starke Zunahmen bei den Übernachtungen aufweist, verbuchen die anderen Sommermonate eine Stagnation oder Rückgänge.

11,2 Millionen Übernachtungen im Pustertal

Im Tourismusjahr 2022/23 steigen die Zahlen der Ankünfte und Übernachtungen in allen Bezirksgemeinschaften. Das Pustertal registriert zwar leichte Einbußen in den Sommermonaten 2023, verbucht dafür aber im Winter 22,1 Prozent mehr Nächtigungen als im vorangegangenen Winterhalbjahr und erreicht somit im Tourismusjahr 2022/23 ein Plus von 8,9 Prozent

Die Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern verzeichnet die zweithöchsten Zunahmen der Übernachtungszahlen im Winter 2022/23 (+418 Tausend). Neben dem leichten Rückgang im Sommer 2023 erreicht es insgesamt ein Plus von 6,8 Prozent. Bedeutende prozentuelle Zunahmen registriert Bozen: +34,6 Prozent im Winter und +4,9 Prozent im Sommer.

Hauptanteil der Gäste kommt aus Deutschland

Aus dem Kernmarkt Deutschland werden mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent über 17,4 Millionen Übernachtungen erfasst. Die Gäste aus Deutschland halten mit 48,3 Prozent wiederum den größten Anteil an den gesamten Übernachtungen.

Erwähnenswert sind im Tourismusjahr 2022/23 die starken prozentuellen Zunahmen der Gäste aus Sonstigen Länder Asiens (78,5 Prozent), aus den Vereinigten Staaten (36,2 Prozent), Slowenien (32,2 Prozent), Polen (30,2 Prozent), der Tschechischen Republik (28,2 Prozent) und aus dem Vereinigten Königreich (22,3 Prozent). Am längsten halten sich die Gäste aus Afrika (6,6 Tage), Luxemburg (5,8), Polen (5,2), Belgien (4,9 Tage), Deutschland (4,8) und Slowakei (4,7) in einem Südtiroler Beherbergungsbetrieb auf.

Bezirk: Bozen

Kommentare

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88 Kommentare auf "Tourismus in Südtirol bricht erneut Rekorde"


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Tiroler25
Tiroler25
Superredner
19 Tage 6 h

Heinheimische haben kein Platz mehr
Verstopfte Straßen , Gestank usw

peterle
peterle
Universalgelehrter
19 Tage 5 h

Man kann sich Heute im Vinschgau ein Bild machen Wie es über den Sommer geht. Da die Navi‘s für die Autobahn auf Österreicherseite des Brenners Stau anzeigen, wird der Umweg in Kauf genommen. Heisst aber auch Stossstange an Stossstange durch den Vinschgau. Die Kreisverkehre machen das Problem dann komplett.

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 5 h

Und wovon lebst du? Wer repariert Straßen? Wer zahlt Renten? Wer zahlt die gesamte Infrastruktur? Von nichts KOMMT NICHTS! Zuviel ok! Aber wem haben wir was zu verdanken? Wir wären armselige Bauern und Bergbauern die sich über Wölfe und Bären aufrege da ihnen ihre letzte Existenz angeblich genommen wird ! Wird ja sowieso gemacht! Der Reichtum kam durch Touristen! Jetzt gilt es diesen in Bahnen zu lenken!

Staenkerer
19 Tage 5 h

mi tat de %zohl intresiern wieviel südtiroler in urlaub fohrn oder fliegn! ob sich de olle im klorn sein das se in den lond, region, ort a a tourist sein, vieleich sem a oaner zuviel den de dortigen einheimischen zum 👹 wünschn …

Aurelius
Aurelius
Kinig
19 Tage 4 h

@N. G.
irgendwann ist der Punkt erreicht. die Lebensqualität und der Natur zuliebe

April
April
Neuling
19 Tage 4 h

@N. G.
Die Menge macht das Gift!!!!
Es stimmt dass Südtirol durch Touristen seinen Wohlstand erreicht hat und es die Touristen braucht für die Wirtschaft. Wenn dadurch aber die Einheimischen “leiden” weil alles teurer wird und eine Wohnung nicht mehr leistbar ist bzw. generell das Leben teurer wird, dann ist es ZUVIEL!!!

Lois L.
Lois L.
Tratscher
19 Tage 4 h

@N. G. Die zusätzliche Ortstaxe vom Team K, mit dem Mittel für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen sollten wurde von der Mehrheit abgelehnt. Die Infrastruktur bezahlen wir mit unseren Steuern. Preise: Siehe Tageskarten Schigebiete…. Gefördert mit Steuergeldern. Warum sollte der Tourismus nicht auch einen Teil beitragen?

wollwoll
wollwoll
Grünschnabel
19 Tage 1 h

Ich bin absolut deiner Meinung. Natürlich ist der Tourismus lukrativ und für viele eine Einkommensquelle jedweder Art. Doch irgendwann sind Grenzen erreicht und eine Regulierung wird erforderlich.

So sig holt is
18 Tage 23 h

@N. G. Da muss ich dir wirklich mal zustimmen! südtirol wäre immer noch ein armes bauernkaff ohne die Touristen, wer das nicht begreift dem ist nicht zu helfen! naja wir haben mittlerweile schon zuviel, das stimmt. man müsste alles in ein annehmbares Maß umlenken

So sig holt is
18 Tage 23 h

@Staenkerer eben hel denk i mir a… hem werden die einheimischen ober vielleicht froa um dor orbeit sein, insrige geats lei zu guat…

letzwetto
letzwetto
Superredner
18 Tage 21 h

@N. G. Zahlt der hotelier teeren, kläranlagen, hundedreck, billig fleisch einkaufen, uns die preise wie der schweiz anpassen, das fass ist leider übervoll

Faktenchecker
18 Tage 20 h

“Asphalt wird häufig mit Teer gleichgesetzt bzw. als Teer bezeichnet. Teer gilt jedoch im Gegensatz zu Asphalt als stark gesundheitsgefährdend und ist daher in seiner Verwendung im Straßenbau seit 1984 verboten. Asphalt bezeichnet eine Mischung aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.”

Sag mal
Sag mal
Kinig
18 Tage 12 h

@peterle Ist wohl Richtung Passeier nicht besser.Motorräder,Wohnwagen,Schwerverkehr…ohne Ende.Unerträglich .

Faktenchecker
18 Tage 5 h

Warte ab bis das neue Dorf im Schnals steht.

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Universalgelehrter
18 Tage 3 h

@Staenkerer
Du bist – mit Abstand – der Erlichste
zum Thema Tourismus hier auf SN.

Danke dafür.👍

Auch bin für eine geringere Belastung
und eine weitergehende Bettenreduzierung .
Denn gerade im Tourismusbereich sollte
es heisen : Weniger ist mehr !

sophie
sophie
Kinig
19 Tage 6 h

Ja super, nur weiter so, nicht mehr leistbares wohnen,
Höchspreise bei Lebensmitteln, sehr hohe Wohnmietpreise usw….

Oracle
Oracle
Kinig
19 Tage 5 h

@Sophie… Es gibt sehrwohl Landgemeinden wo Wohnen leistbarerer ist. Höchstpreise bei Lebensmitteln ist so eine Sache, Lidl, MD, usw. wirklich so teuer? Man muss auch nicht unbedingt nichtsaisonale Produkte aus Übersee kaufen, braucht aber auch nicht immer das neuste Handy….

info
info
Universalgelehrter
19 Tage 5 h

@Oracle
In den wenigen Kaffen, in denen der Tourismus die Immobilienpreise noch nicht in astronomische Höhen getrieben hat, gibt es allerdings keine Discounter. Und das ist sowieso der Höhepunkt des Zynismus: Wer es sich nicht leisten kann, soll also an den Arsch der Welt ziehen und sich mit Billigstnahrungsmitteln seinen Krebs züchten?

sophie
sophie
Kinig
19 Tage 5 h

@Oracle
Lidl und MD kann einkaufen wer will, dort gibt es nur einige wenige Produkte die man ohne Bedenken kaufen kann…..

Aurelius
Aurelius
Kinig
19 Tage 4 h

@Oracle
manche haben eben nie genug immer höher immer weiter

April
April
Neuling
19 Tage 4 h

@info
bravo! 👏

Dagobert
Dagobert
Kinig
19 Tage 39 Min

@info
Naja, wollmers nit übrtreibm!

So sig holt is
18 Tage 23 h

@info an den arsch der welt??? tut mir leid aber wie viele Pendler fahren JEDEN TAG von meran nach bz zum arbeiten??? du musst nicht am arsch der welt wohnen und hast trotzdem über eine halbe stunde weg zur arbeit…. da kannst auch frisch in jenesien oder mölten wohnen und mit dem Auto runter fahren, bist gleich schnell… wenn man in der tollen City leben muss bzw WILL und dort seine arbeit hat, also deswegen kein auto braucht, muass sich halt seine rechnung machen: lohnt sichs oder lohnt sichs nicht… oder eher WILL man oder WILL man NICHT

andr
andr
Universalgelehrter
17 Tage 6 h

@Oracle naja bei uns im Kuhdorf kostet der Kaffee 1,70 in der toscana1€ Pizza mittlerweile 14€ fast 50%mehr als vor 3 Jahren Parkplätze unter 10€ eine Rarität bis im letzten Loch wird abgezockt grollende motorräder durchs ganze Tal hört man sie je lauter je geiler gemütliche Wochenenden gibt es nur mehr auf der Couch die geldgier ist hoch man kriegt den Kragen nicht voll genug und die Politik ist stolz aufs “gemütliche” landl

traktor
traktor
Kinig
19 Tage 6 h

ein sehr trauriger rekord. die politik versrscht uns mit dem bettenstop…
wir können uns das leben durch diesen wahnsinn nicht mehr leisten, werden überall eingeschrânkt und einige wenige füllen sich den sack….pfui.
ohne mich

Oracle
Oracle
Kinig
19 Tage 5 h

@traktor… so einfach ist das nicht, Tourismus bringt auch Wohlstand und Arbeitsplätze. Davon profitieren sehr viele, auch im Handel! Gäbe es keinen Tourismus, was wäre die Alternative? Abwanderung, ärmeres Leben,?

traktor
traktor
Kinig
19 Tage 5 h

@Oracle
nur sehr bedingt. das meiste sind billigarbeitskräfte als gastarbeiter… die einheimischen machen eher nur 10% aus…. also weniger ist mehr….!! für uns alle

So ist das
19 Tage 5 h

@Oracle
Man kann das nicht mehr hören oder lesen.
Tourismus sollte nachhaltig und im Einklang mit den Bewohnern des Landes und der Natur sein. Und das ist seit Jahren nicht mehr der Fall.
Aber es geht hier immer nur um die Tourismuslobby, die ständig um Beiträge jammert und nur schaut, dass die Kassen klingeln.

Aurelius
Aurelius
Kinig
19 Tage 4 h

@Oracle
was zuviel ist ist zuviel das ist bei allem.so und im Tourismus sind wir am Anschlag

@
@
Universalgelehrter
19 Tage 3 h

@Oracle
Ja, vom Tourismus profitieren einige sehr viel. Du vergisst dabei aber jene, die die negativen Auswirkungen des überbordenden Tourismus ertragen müssen. Kleines Beispiel: Ein Koch verdient in einem Tourismusgebiet sehr gut, findet aber in seiner Heimatgemeinde keine Wohnung, weil diese gewinnbringender an Touristen vermietet wird. Also weicht er in die Nachbargemeinde aus. Da er mehr bezahlen kann, kriegt er dort die Wohnung, treibt aber den Preis Mietpreis für Einheimische in die Höhe sodass diese gezwungen werden in das von die vorgeschlagene”Kaff” zu ziehen, wo immer das auch sein mag.

So sig holt is
18 Tage 23 h

@traktor sie machen nur 10% im DIREKTEN Gastgewerbe aus… aber wer profitiert denn noch mit? Der lebensmittelhandel, die Handwerker natürlich, jegliche Geschäfte in den Städten und Orten und und und… sind das keine Arbeitsplätze?? die hängen extrem von Tourismus ab unterschätze das nie!

So sig holt is
18 Tage 23 h

@So ist ist das in Griechenland der fall? oder an Italiens Strände oder seen? in den Hotspots von Portugal, Spanien? oder was weiß ich wo…. wohin gehst du ij den urlaub? nach Afghanistan oder Sibirien? oder doch in so einen Touristen Hotspot… scheinheilig und heuchlerisch, aber da betrifft es euch halt nicht, da ist man selbst der Touri!

Staenkerer
18 Tage 22 h

@traktor lei soviel zu de “lei 10%” einheimische de im tourismussektor orbeitn: es sein jetz (vieleicht) “lei” 10% weil in zu viele de orbeit zu minder isch, oder zu wienig freizeit bietet, oder somstig, suntog orbeit stört, und natürlich für des wos se zu leistn glabn zu wienig gezohlt isch! ober genau de “zu vielen hoaglen” warn nor de erstn de um de “verlornen” orbeitsplätze jammratn und summsatn wenn der tourismus einbrechat!

Staenkerer
18 Tage 22 h

@So ist das tjo, wem wunderts das de um beiträge jammer?
blöd warn se nit zu jammern solong de, seit johzehnte im interesse der lobbyisten von de gelenkt und gsteuerte werd, lobbyistenpartei an der spitze huckt!
do müaßn schun de partei amoll ausgetauscht wern um de beitrogsberegner, de ba de lobyistn seit 25, 30 johr auf knopfdruck funktioniern, amoll obgstellt wern!

letzwetto
letzwetto
Superredner
18 Tage 21 h

@So sig holt is lebensmittel:wird alles in gross eingekauft, fleisch von nordamerika, rindfleisch 1kg 11 euro, die portion kommt 27 euro. Solche rechnungen macht der hotelier, kein ei wird von einheimischen gekauft….

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
18 Tage 18 h

@ @

Das Problem der teuren Mieten sind aber hauptsächlich darin zu suchen dass 1.000ende Wohnungen an Touristen vermietet werden. Wären alle Wohnung als Miet- oder Eigentumswohnungen zweckgebunden dann wäre das Problem der teuren Wohnung schon viel kleiner. Zudem, jeder der eine Wohnung verkauft versucht das größte Kapital zu schlagen und niemand verkauft günstiger an Einheimische.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
18 Tage 18 h

@ So sig holt is

Das Problem ist einfach dass die Welt zu voll wird und der Wohlstand zu gro. Fast jeder kann sich zwischenzeitlich ein oder mehrere Urlaube leisten. Der Übertourismus ist zwischenzeitlich ein sehr weit verbreitetes Phänomen.
An Tourismus verdienen aber weit mehr Menschen als man denkt.

Sag mal
Sag mal
Kinig
18 Tage 12 h

@Oracle Das ist schon lange nicht mehr nötig!Das haben Wir den ST ern zu verdanken Die immer u.immer wieder diese Sammelpartei gewählt haben.Bauern u.Hoteliers fehlts an nichts und der Rest kann den Sklaven machen.

So sig holt is
18 Tage 9 h

@letzwetto du kennst dich in betriebswirtschaft super aus 😂 man MUSS das Endprodukt um 2/3 teurer verkaufen als es im Einkauf war! das ist eine Faustregel! mit dem 2/3 mehr muss man die Kosten für Personal usw decken und auch was verdienen…. wenns zu teuer ist kauft das kg für 11€ ein und kocht selbst! mache ich übrigens auch…

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
19 Tage 6 h

Ols zi schwoch, mir brauchen no mehr… 😂 Hoffentlich schreib mo is nägste Johr wiedo an neuen Rekord… sel hoff mo…hota gsog😅

N. G.
N. G.
Kinig
19 Tage 5 h

Wovon dz lebst schreibst DU niemals! Steuern die eingenommen werden! Womit?

traktor
traktor
Kinig
19 Tage 5 h

@N. G.
verdiene meine schäfchen ganz ohne tourismus und landwirtschaft! und zshle sogsr viel mehr steuern als du unlieber ng

@
@
Universalgelehrter
18 Tage 22 h

@N. G.
Damit den Steuern ist so ne Sache. Mit einem gefinkelten Wirtschaftsberater und geschickten Leasingvertrâgen kann ein Hotelier sehr viel Privates als Betriebsspesen abschreiben, sogar den Urlaub als Marketing Ausgabe bzw. Werbefahrt. Der Rest des Gewinns wird geschickt in den Betrieb investiert und als Investitionskosten abgeschrieben sodass am Ende des Geschäftsjahres ein Minus bleibt sodass man auch noch um einen Beitrag ansuchen kann. Natürlich habe ich alles überzeichnet dargestellt, aber wenn mehr als dreiviertel der Steuern von Arbeitnehmern bezahlt werden, wird auch viel Wahres dabei sein.

World
World
Superredner
18 Tage 19 h

@@:
So einen Steuerberater suche ich…bis jetzt leider nicht gefunden.
In Wahrheit sind Steuerberater der verlängerte ar der Agentur der Einnahmen. Sie sind bei eventuellen Steuerbetrug mit verantwortlich.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
17 Tage 16 h

@ @

Ja, das mit den Steuern ist effektiv so eine Sache …
0,1% der Steuerzahler (über 300k) zahlen 7% der IRPEF, 0,16% bezahlen 3,45% und 14% (über 100k) zahlen 63% der IRPEF. Im Gegenzug bezahlen 43% der Erklärenden gerade einmal 1,73% der Steuern.
Ich lasse einmal dahingestellt wie viele Arbeitnehmer eine Steuererklärung von über 100k machen und damit 63% des IRPEF Aufkommens bezahlen.

Techno Guy
Techno Guy
Tratscher
19 Tage 6 h

Jetzt kommen die ganzen Gäste-Hater wieder aus ihren Löchern! Wetten? 😉

Doolin
Doolin
Kinig
19 Tage 4 h

…na zum Giück lassen die Touris nicht unsere armen Hoteliere im Stich…

🤪

wollwoll
wollwoll
Grünschnabel
19 Tage 1 h

🤣🤣🤣 das sind sowieso die Allerärmsten

World
World
Superredner
18 Tage 6 h

@Doolin:
Immer mehr “Touris” haben in ihrem Urlaubsland eine eigene Wohnung.
Die Einheimischen, die eine bräuchten, haben häufig nicht das nötige Geld. Deshalb kaufen entweder die besser gestellten Einheimischen (die schon ein oder mehrere Wohnung haben), oder eben Touris. Anscheinend gibt es die Möglichkeit, mit einem “Zuschlag” konventionierte Wohnungen in freie umzuwandeln.

monia
monia
Superredner
19 Tage 5 h

Schon oft hier geschrieben: Wir müssen noch viel mehr in Bildung investieren, damit auch die Letzten hier die elementarsten, wirtschaftlichen Zusammenhänge erkennen und schätzen lernen!

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
19 Tage 4 h

@monia
Overtourismus ist aber auch nicht das Ziel☝🏻❗
Was zu viel ist,ist zu viel!😡🤬😠
Fahr mal im Sommer von Schlanders nach Meran und retour…
dann vielleicht verstehst es auch Du….egal ob mit dem Auto oder mit der Bahn…..
🤢🤮

krokodilstraene
19 Tage 5 h

Es gang schun no mehr…
Mai und Juni sein awia schwoch und in November gang a no eps…
😂😂😂

Doolin
Doolin
Kinig
19 Tage 4 h

…ja füllt doch endlich mal die noblen Hütten…
🤣

zeit
zeit
Grünschnabel
19 Tage 5 h

ihr habt vergessen zu schreiben, wieviel % die armut gestiegen ist.
es scheint,Südtirol gehöhrt den reichen und das fussvolk kann ja für die ponzn orbeitn

OrB
OrB
Kinig
19 Tage 6 h

Bettenstopp ? bei 9000 Betten mehr.
Für uns Einheimischen nicht mehr tragbar!

Antonym
Antonym
Grünschnabel
19 Tage 2 h

Das Problem Overtourism wird sich von alleine lösen; Sobald Ortschaften, Land und Leute nicht mehr authentisch sind bleiben auch die Touristenströme aus. Nur leider sind bis dahin auch die brains gedrained und junge Familien ins leistbare Ausland ausgewandert. Ich kenne in meinem Umfeld nur wenige, die direkt vom Tourismus leben und dass jeder von uns indirekt davon lebt ist ein Märchen. 

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
19 Tage 4 h

Alle Jahre wieder…und nach Saisonsschluss jammern alle Hoteliere wieder 🙄🤦🏼‍♂️❗
Als sie alle kurz vor dem Bankrott wären.🤣😂😅😆

Dagobert
Dagobert
Kinig
19 Tage 29 Min

Roby
Onscheinend werd es jammern belohnt, gibt immer wieder an fettn Beitrog beidr alljährlichn Erweiterung vodr Hütte.

Gitti
Gitti
Grünschnabel
19 Tage 4 h

die Akzeptanz des Tourismus wird von den Einheimischen immer weniger…. verständlich… der südtiroler kann sich kaum einen urlaub im eigenen land leisten und gleichzeitig werden wir von touristen überrollt. immer mehr… immer mehr…. irgendwann muss man auch zufrieden sein

Privatmeinung
Privatmeinung
Universalgelehrter
19 Tage 4 h

So schön für die Touristiker und wichtig… 
Die südtiroler TIEFSTLÖHNE im Verhältnis zu den LEBENSHALTUNGSKOSTEN, brechen auch alle REKORDE.

EviB
EviB
Universalgelehrter
19 Tage 5 h

3, 2, 1 … und los geht’s mit den Sumprern….😉

diskret
diskret
Universalgelehrter
19 Tage 3 h

Dann kaufen die Hoteliers jeden Stadel oder aufn Berg Heustadel dann wird gegrillt mit die Gäste .
Der einheimische wird aufgekauft wenn er in schwierige finanzielle not ist von den Hotelier

Plusminus
Plusminus
Tratscher
18 Tage 23 h

Nur mehr zum 🤮, das normale einheimische Arbeitervolk ohne vollhabende Eltern kann schauen wo es bleibt, keine leistbaren Wohnungen mehr, alles überteuert und überrannt bis zum letzten Gipfel. Wär ich noch mal 20, würden mich keine 10 Pferd mehr in Südtirol halten. Ich weiß aber, daß ich es noch erleben werde, wie Südtirol gegen die Wand gefahren wird, dann kommen andere Rekorde, nur freud sich über die dann niemand mehr.

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
18 Tage 21 h

@Plusminus
Wohl eher wohlhabende Eltern…..meintest Du🤔❓😉

Plusminus
Plusminus
Tratscher
18 Tage 21 h

Robby74 Ja genau, wenn ich mich zuviel ärgere, unterlaufen mir Fehler.

So sig holt is
19 Tage 5 h

ospele musi schnell no a poor betten in keller aufstellen, wenn grod a poor no an plotz suachen 😂

Staenkerer
18 Tage 19 h

in de keller der hotels wer se fürs personal a poor pritsch aufgstellt damit deren zimmer laar wern, denn i honn decht glesn das schun vorhondene ober no nit als gästezimmer genutzte zimmer trotz bettenstopp zu solche umgewiedmet wern kennen!

griastenk
griastenk
Grünschnabel
18 Tage 10 h

So oanfoch isch des net.
Wenn man no bis zum Juni lestes Johr mehr Betten ungsuacht hot, nor konn man neue mochen.
Schust net.
Wenns nuie Betten sein, nor meistens weil a onderes Hotel, Pension usw es glossen hot.
Nor kriag a onderer de Betten.

stevie
stevie
Grünschnabel
19 Tage 5 h

Über die Definition des “Qualitätsindex” könnte man trefflich streiten – bringt es wirklich mehr Qualität (Stichwort Nachhaltigkeit!) für Einheimische und Gäste, wenn die Nächtigungen in den Vier- und Fünfsternhotels immer mehr werden?!

Aurelius
Aurelius
Kinig
19 Tage 4 h

sicher bringt der Tourismus Geld ins Land. auch viele haben Arbeit aber zuviel ist zuviel. wir sind mit dem Tourismus schon am Anschlag

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Universalgelehrter
18 Tage 23 h

Frage mich nur wo diese plärer hier in Forum Urlaub machen??? Schreibt mal wo ihr urlaub macht. Bitte um antwort von Tiroler 25, peterle ,sophie usw.

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
18 Tage 21 h

@schwarzes Schaf
Ich jedenfalls immer hier in Südtirol❗😉
Und das schon seit über 20 Jahre!😁

Staenkerer
18 Tage 8 h
seit meine kinder dem olter mit de eltern in urlaub zu fohrn, entwochsn seinmoch i lei mehr terrassien! ok, i honn es glück in a, vom tourismus kaum berührten fleckl, am dorfrond zu wohnen und konn mir es als rentner aussuachnob und wenn i in de stodt fohr! i honn mein geld über 20 johr im gostgewerbe verdient, honn mi ober nie als sklave des hoteliers oder der gäste gfühlt, im gegentoal es sein de hoteliere, und i kenn einige guat, de sich für de touristen und deren geld versklaven, und deren kinder de zwor “olles hobn und kriegn” ober… Weiterlesen »
Suedtirolfan
Suedtirolfan
Universalgelehrter
18 Tage 1 h

@Staenkerer
“i beneid…..”
Dein letzter Abschnitt entspricht genau
meiner Einstellung.
Geld 💰 war in meinem Leben NIE das
wichtigste und darum führe ich heute
ein ruhiges Pensionärs- dasein.
Und mein jährlicher Höhepunkt ist
(wie fast jedes Jahr) mein 15- tägiger
Urlaub im Burggrafenamt .🏞⚜️

Faktenchecker
19 Tage 6 h

Na dann kann das Schnalstal ja problemlos zubetoniert werden….

josef.t
josef.t
Superredner
19 Tage 2 h

Die schon “Alles haben”; genau die möchten freie 
Fahrt, sowie ihre Ruhen haben, ist das wirklich die 
“Meinung” der Mehrheit ?

thomas
thomas
Kinig
19 Tage 21 Min

Alles gut und recht. Aber nie mehr klagen. Und endlich die Öffentlichen Beiträge stoppen und das Geld anderen Haushaltskapiteln zuordnen

andr
andr
Universalgelehrter
18 Tage 23 h

Alles wird gut, ein deutscher sagte zu mir früher waren sie sogar Wochenende in südtirol jetz ist südtirol zu teuer geworden er hat 3 Kinder.
Es braucht halt Zeit bis die Teuerung sitzt🤷‍♂️

Staenkerer
18 Tage 22 h

auf der ondern seit sein grod de deutschn a “urlaubssüchtiges” volk: wenns den ba ins nimmer trog, wos verständlich isch mit drei kinder, fohrn se holt irgenwo onders hin wo es no billiger isch, bis sel lond a “überrennt” isch oder a, dank des tourismus, zu teuer werd!

kaisernero
kaisernero
Universalgelehrter
18 Tage 11 h

Das imobilienpreise so hoch sein, isch it lei der touri die schuld…..a groasse schuld hoben die makler…..dia in HOLS nia voll kriegen und sich gegenseitig in preis hochtrieben hoben und die DUMMEN menschen an jeden preis zohlen…….300,400,500,oder mehr tausend euro für katzlwohnungen!!! seits olle mitschuld

Staenkerer
18 Tage 7 h

na! de schuld das wohnungen und imobilien so teuer sein, sein ollm no de besitzer de sich an mieter, käufer bereichern und in de es wurst isch wer einziecht und kaft, hauptsoch der rubel stimmt!
und de londespolitik spiel mit stott dagegn zu steuern!

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
18 Tage 17 h

Eigentlich aber interessant dass niemand auch etwas positives zu diesem Argument beiträgt. Wenn der Tourismus alljährlich Rekorde bringt dann sollte man doch annehmen dass in dieser Branche tüchtige Menschen tätig sind, dass das Preis-  Leistungsverhältnis, vor allem im Winter stimmt denn andernfalls können sich die Zahlen nicht so steigern.
Laut Statistik steigen im Land die Betriebe mit einem hohen Qualitätsstandard. Folglich sollten doch auch Qualitätsgäste darin wohnen. Ich glaube eher, dass in der letzter Zeit jeder am Kuchen mitmischen will und jeder, wenn er irgendwo eine Kleinwohnung hat, diese nur mehr an Touristen vermietet. 

Tommmi
Tommmi
Grünschnabel
18 Tage 21 h

Womöglich sind in 20 -30 Jahren die grossen Hotels Ruinen oder gehören irgendwelchen Investoren vom Ausland . viele junge Hoteliere haben auch keine Lust mehr zu arbeiten.
Wenn wenig Tourismus und Zweitwohnungen wären hätten die Gemeinden auch nicht vuel Geld , bräuchten weniger Angestellte und auch die Beamten braucht es dann kaum mehr und dann… wird wieder gejammert.

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
18 Tage 10 h

Na bravo, jetzt holt ihr euch auch schon die Daten von vor zwei Jahren, um weiter den Tourismus zu kritisieren. Die Astat schläft wohl a bissl mit den Daten, ha?

Plusminus
Plusminus
Tratscher
18 Tage 7 h

Das größte Problem sind die Camper die Straßpverstopfen und die ganzen Feirienwohnungen, die den Einheimischen den Wohnraum nehmen und unbezahlbar machen. Wäre alle Gäste nur in den Hotels, wären viel weniger.

Moody
Moody
Grünschnabel
18 Tage 7 h

Viel zu viele überall!

Moody
Moody
Grünschnabel
18 Tage 7 h

VIEL ZU VIELE ÜBERALL !

ebbi
ebbi
Kinig
18 Tage 13 h

Nur weiter so….kann mich noch gut erinnern, sie so mancher Bauer den gehassten Schwammerklauber mit walsch** Targa mit der Mistgabel von seinem Grundstück gejagt hat oder der gscheide Deut*** (sorry, alles Vorurteile natürlich) sein abgestelltes Auto mit einem platten Reifen vorgefunden hat. Heute ist das natürlich nicht mehr üblich, aber wie gedenkt man, den steigenden Unmut der hiesigen Bevölkerung irgendwann noch zu händeln?

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