Von: APA/Reuters
Die Aktien von US-Ölkonzernen legen zu. Anleger setzen nach der Entmachtung des links-autoritären Staatschefs Nicolas Maduro per US-Intervention auf einen möglichen Zugang zu den riesigen Ölreserven Venezuelas. Die Papiere von Chevron, dem einzigen großen US-Konzern, der derzeit noch in Venezuela tätig ist, stiegen am Montag um fünf Prozent. US-Präsident Donald Trump stellte Subventionen für Ölkonzerne in Aussicht, um die Energieinfrastruktur Venezuelas wieder aufzubauen.
Die Aktien der Raffineriebetreiber Marathon Petroleum, Phillips 66 und Valero Energy gewannen zwischen drei und neun Prozent. Auch die Papiere der Öldienstleister Baker Hughes, Halliburton und SLB legen zwischen vier und neun Prozent zu. Der Ölpreis stieg um einen Dollar je Barrel.
Ein Subventionsprojekt in Venezuela könne in weniger als 18 Monaten abgeschlossen werden, sagte Trump in einem Interview mit dem Sender NBC. Die US-Regierung plant Insidern zufolge noch in dieser Woche Treffen mit Vertretern von US-Ölkonzernen, um über eine Steigerung der venezolanischen Ölförderung zu beraten. Die Regierung habe den Konzernen bedeutet, dass sie für eine Entschädigung für vor zwei Jahrzehnten verstaatlichte Vermögenswerte rasch nach Venezuela zurückkehren und erheblich investieren müssten, hatte die Nachrichtenagentur Reuters zuvor berichtet.




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