Censis-Ranking der kleinen, nicht-staatlichen Universitäten

Uni Bozen weiterhin auf Platz eins

Dienstag, 03. Juli 2018 | 15:59 Uhr

Bozen – Heute hat die Tageszeitung La Repubblica das Censis-Ranking der italienischen Universitäten veröffentlicht. Auch in diesem Jahr findet sich die Freie Universität Bozen unter den nicht-staatlichen, kleinen Universitäten mit bis zu 5.000 Studierenden auf dem ersten Platz.

Im vierten Jahr in Folge steht die Freie Universität Bozen an der Spitze des italienischen Hochschulrankings. Heute veröffentlichte die Zeitung „La Repubblica” die Ergebnisse des jährlich vom Censis durchgeführten nationalen Rankings. „Die Repubblica bescheinigt heute den Top-Universitäten im Censis-Ranking Effizienz und Weltoffenheit“, so Präsidentin Prof. Ulrike Tappeiner. „Dies sind sicherlich Werte, die für unsere Universität auch weiterhin gelten sollen.“

Unter den nicht-staatlichen Universitäten befindet sich die unibz in guter Gesellschaft: die Mailänder Uni Bocconi führt die großen Universitäten (über 10.000 Studierende) an und die in Rom angesiedelte Universität Luiss jene mit 5.000 bis 10.000 Studierenden. Erfreulich für Bozen auch die Gesamtnote: mit 106 von 110 zu erreichenden Punkten erreicht die unibz die höchste Punktzahl aller staatlichen und nichtstaatlichen Universitäten.

Die vom Censis bei der Erstellung des Rankings der italienischen Universitäten berücksichtigten Kategorien umfassen Dienstleistungen, Einrichtungen, Stipendien, aber auch Kommunikation und Internationalisierung. „Bei den kleinen, nicht-staatlichen Universitäten mit weniger als 5.000 Studierenden wurden unsere Serviceleistungen (110), Internationalisierung (110) sowie Kommunikation und digitale Serviceleistungen (109) hervorragend bewertet“, freut sich Rektor Prof. Paolo Lugli. „Eine für mich weiterhin hohe Priorität stellt die Forschung dar, dank derer wir unseren Studierenden auch inhaltlich den bestmöglichen Start ins Berufsleben garantieren können.“

Neben der IUAV von Venedig ist die unibz außerdem die einzige Universität Italiens, die in der Kategorie Internationalisierung die Höchstpunktezahl (110) für sich verbuchen kann. Zudem erzielt die Freie Universität Bozen die besten Ergebnisse im Ranking der Lehre (der nichtstaatliche Universitäten). In den dreijährigen Abschlüssen belegt sie im Fachbereich Wirtschaft-Statistik mit 97,5 Punkten den dritten Platz (auf Nummer 1 die Bocconi mit 110 Punkten); in den Ingenieursstudiengängen (Bau- und Umweltingenieurwesen, Informationstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen) den zweiten Platz mit 102,5 Punkten; in den gesellschaftspolitischen Abschlüssen (hier sei der dreijährige Bachelor in Tourismus-, Sport- und Veranstaltungsmanagement in Bruneck genannt) den zweiten Platz mit 102 Punkten nach der Luiss. Bei den Masterstudiengängen wird die Lehre an der unibz im Wissenschaftsbereich Agrar-Veterinärwesen als beste Uni mit 100 Punkten bewertet.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

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