Von: luk
Cuneo/Biella – Erneut frischer Schnee in den Bergen der norditalienischen Region Piemont: Zwischen Biella und Cuneo kamen oberhalb von 1.500 Höhenmetern erneut rund 20 Zentimeter Neuschnee vom Himmel. Lokal sank die Schneefallgrenze sogar bis auf 800 Höhenmeter ab. Verantwortlich dafür sind kalte Luftmassen aus dem Osten.

Meteorologe Andrea Vuolo hat auf seinen sozialen Netzwerken ein Video vom Lago dietro La Torre bei Usseglio in der Provinz Turin gepostet. Dort schneite es am Mittwoch rund zehn Zentimeter. Am vergangenen Wochenende fiel hier fast ein Meter Schnee.
Wie dick die Schneedecke in den Alpen im Nordwesten Italiens ist, zeigt ein eindrucksvolles Bild vom Schutzhaus Valasco in den Bergen hinter Cuneo. Ein Messstab versinkt hier aktuell 205 Zentimeter tief.

Indes ist in Südtirol weiter erhebliche Lawinengefahr in Teilen des Landes angesagt: Im Westen Südtirols können Schneebretter in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten oberhalb von rund 2000 Höhenmetern. Gefahrenstellen und Auslösebereitschaft nehmen mit der Höhe zu.




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