Palantir-CEO mit überraschender Prognose

Warum Kinder mit ADHS im KI-Zeitalter die Gewinner sein könnten

Dienstag, 05. Mai 2026 | 12:04 Uhr

Von: mk

Kinder und Jugendliche mit ADHS haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sind unruhig oder zurückgezogen und ihr Umgang mit anderen Menschen ist oft auffällig. Obwohl alle Kinder und Jugendliche in bestimmten Lebensphasen solche Verhaltensweisen zeigen, sind diese bei ADHS-Kindern viel ausgeprägter und treten in Kombination auf. Vor allem im schulischen Alltag kann das zu Problemen führen, früher sprach man oft vom “Zappelphilipp-Syndrom”. Doch ausgerechnet solche Menschen könnten im KI-Zeitalter eine große Karriere vor sich haben. Davon ist etwa Palantir-CEO Alex Karp überzeugt.

Karp meint, dass im Zeitalter der KI nur zwei Arten von Menschen Erfolg langfristig hätten: Facharbeiter auf der einen Seite und neurodivergente Personen auf der anderen – also Menschen, die etwa mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder einer Lese-Rechtschreibschwäche leben.

Karp, der selbst Legastheniker ist, glaubt, dass mit dem Aufkommen von Künstlicher Intelligenz klassische Karrierepfade an Verlässlichkeit verlieren, und stellt damit akademische Bildungswege infrage.

Einerseits sieht er das Handwerk stark im Aufwind, zumal handwerkliche Berufe wie Elektriker oder Zimmerer sich durch KI schwerer ersetzen lassen, während Aufgaben im Büro oder vor dem Computer zunehmend automatisiert ablaufen.

Andererseits ist Karp davon überzeugt, dass neurodivergente Menschen – also Personen mit ADHS oder Legasthenie – Vorteile durch kreatives und unkonventionelles Denken hätten.

Kommentare

Aktuell sind 2 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen