Von: mk
Meran – Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Südtiroler Wirtschaftsrings (SWR) im Bezirk Burggrafenamt ist die Bezirkspräsidentschaft offiziell von Adi Erlacher (hds) an Wolfgang Töchterle (lvh) übergeben worden.
Die Sitzung fand bei Pur Südtirol in der Industriezone Lana statt. Gastgeber war Ulrich Wallnöfer, Geschäftsführer der Purnamh GmbH, die er gemeinsam mit Günther Hölzl leitet. Wallnöfer und Hölzl waren erst zu Beginn dieses Jahres vom Tagblatt Dolomiten zu den „Managern des Jahres“ ausgezeichnet worden.
Als Ehrengast nahm auch die Meraner Bürgermeisterin Katharina Zeller an dem Treffen teil. Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen vor allem Themen, die für die künftige Entwicklung der Stadt Meran von zentraler Bedeutung sind. Diskutiert wurden insbesondere Fragen der Stadtentwicklung, des leistbaren Wohnens, der Mobilität und der strategischen Planung für den urbanen Raum.
Breiten Raum nahmen dabei die Mobilität der Zukunft und die damit verbundenen Infrastrukturvorhaben ein. Angesprochen wurden unter anderem der städtische Plan für nachhaltige Mobilität, der Küchelbergtunnel, das Mobilitätszentrum, die Modernisierung der Bahntrasse Meran–Bozen sowie das SASA-Depot Wasserstoff. Ebenso standen zentrale urbanistische Vorhaben auf der Tagesordnung, darunter das Entrée der Kurstadt, das Kasernenareal, Fragen des leistbaren Wohnens sowie weitere strategisch wichtige Entwicklungsflächen in Meran.
Mit der Übergabe der Bezirkspräsidentschaft an Wolfgang Töchterle übernimmt nun ein Vertreter des lvh die Leitung des SWR-Bezirks Burggrafenamt. SWR-Geschäftsführer Roman Fuchs und SWR-Präsident Sandro Pellegrini dankten Adi Erlacher ausdrücklich für seinen engagierten Einsatz in den vergangenen beiden Jahren an der Spitze des Bezirks und wünschten Wolfgang Töchterle viel Erfolg für seine neue Aufgabe als Bezirkspräsident.
„Innovation bedeutet Veränderung – und gerade deshalb ist es entscheidend, dass wir uns als Wirtschaftsstandort laufend an neue Gegebenheiten anpassen können. Es braucht Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen und Technologien, um auf aktuelle Herausforderungen flexibel und zukunftsgerichtet reagieren zu können“, betont Wolfgang Töchterle.
Die Sitzung unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Dialogs zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Gerade bei Fragen der Orts- und Stadtentwicklung, der Mobilität und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht es einen engen Austausch, um die Zukunft des Bezirks aktiv und vorausschauend zu gestalten.




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