Seminar zum Thema Herdenschutz

Wolf oder Almwirtschaft: Es geht auch anders

Donnerstag, 04. April 2019 | 10:31 Uhr

Salern – In Zusammenarbeit mit der Schule des Wandels bietet der Dachverband für Natur- und Umweltschutz in diesem Frühjahr an der Landwirtschaftsschule Salern (Theorie) und in Sexten (Praxis) ein Seminar zum Thema Herdenschutz an. In Sachen Wolf und Almwirtschaft können wir von jenen Alpenregionen lernen, in denen der Wolf schon länger präsent ist. Dort stellt sich die in Südtirol oftmals gehörte Frage „Wolf oder Almwirtschaft?“ in dieser Form gar nicht mehr.

“Der Wolf geistert aktuell wieder durch den medialen Blätterwald in Südtirol. War aber vor ein bis zwei Jahren die reine Präsenz des Wolfes die eigentliche Schlagzeile, geht es jetzt um die Zunahme der Präsenz. Dieses Phänomen wiederholt sich in allen Regionen, in denen der Wolf erst seit kurzem wieder anzutreffen ist. In anderen Regionen ist der Wolf schon länger wieder Teil der Fauna. Auch im Umgang mit diesem sind dort wesentlich mehr Erfahrungen gemacht und Strategien des Zusammenlebens entwickelt worden als in Südtirol. Und es zeigt sich, dass man sich mit dem Wolf durchaus auch in der Almwirtschaft arrangieren kann. Die Stichworte dabei sind einerseits eben der Herdenschutz und andererseits die aktive Behirtung, wie es viele Jahrhunderte in Europa und in den Alpen Tradition war und neben dem Schutz vor Wölfen auch zahlreiche Vorteile für das behirtete Vieh und die Almen selbst bringt”, so der Dachverband für Natur- und Umweltschutz.

Von diesen Erfahrungen der anderen profitieren und lernen ist auch das Ziel des Seminars, welches die Schule des Wandels in Kooperation mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz im April anbietet.

Am Theorietag, den 17. April 2019, an der Landwirtschaftlichen Fachschule Salern zeigt der Schweizer Andreas Schiess, selbst Schafhirt, Hundezüchter und -trainer, Fachmann der anerkannten landwirtschaftlichen Beratungszentrale Agridea/Schweiz die An- und Herausforderungen, aber auch die Vorteile sowie die gute fachliche Praxis des Herdenschutzes in der Schweiz. Davide Righetti vom Amt für Jagd und Fischerei beleuchtet die Wildbiologie und Konrad Pfattner vom Landesamt für Bergwirtschaft stellt die Fördermaßnahmen des Landes für den Herdenschutz in Südtirol vor.

Am Praxistag, den 27. April 2019, in Sexten zeigen die erfahrenen Hirten Astrid Summerer und Bruno Viola den Umgang mit Schutz- und Treibhunden.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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100 Kommentare auf "Wolf oder Almwirtschaft: Es geht auch anders"


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Johnarch
Johnarch
Tratscher
18 Tage 18 h

Ich kenne bereits die Kommentare der Hinterwäldler: Bei uns nicht machbar, nicht realisierbar, nicht möglich! Also spart euch bitte die Kommentare, man kennt mittlerweile eure Einstellung.

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 18 h

johnarch! Wir Hinterwäldler wissen hald schon jetzt,dass wiedereinmal Geld zum Fenster rausgeschmissen wird um den Hinterwäldlern zu zeigen,dass sie schon vor über 100 jahren recht hatten den Wolf undBär in Südtirol auszurotten,indem sie zeigen wie man eine kleine Schafherde im Tal auf einer ebenen Wiese schützen könnte. Die sollen gefälligst im Sommer mal in einem Schafberg,zb. Lazinser oder Timelser Schafberg im Passeiertal so eine Vorführung veranstalten wäre viel glaubhafter,als so eine vereppelung der Bauern hier

Geri
Geri
Superredner
18 Tage 17 h

@ Jonarch
Ist doch ganz klar! Warum sollte der typische Südtiroler vom (über Jahrhunderten) Bewährtem (die 3 S, zu mehr reichts meistens nicht) abrücken? Das ist das, was er immer schon gemacht hat, wenn sich ein ihm ungewohntes Problem in den Weg gestellt hat. Schiessen, ausrotten, fertigmachen! Alles, was nicht unmittelbar Nutzen bringt (ganz aktuell Baumwanze, Tigermücke, Wolf) muß weg, ausradiert werden, Egal wie und egal, was kommt. Die HauRuck-Methode ist die einzigste Methode, die Herr/Frau Südtiroler kennt und anerkennt. Immer und überall! Mit dem musst du dich abfinden, das ist so und soll ja nicht anders werden,
(Ironie off)

Johnarch
Johnarch
Tratscher
18 Tage 17 h

Ach so Entschuldigung, ich wußte nicht, dass nur wir in den Bergen leben. Schweiz, Österreich, Aosta, französische Alpen…ist ja alles Flachland, gell? Da kann man sowas ja machen, da wird’s auch funktionieren, bei uns im Heiligen Bauern-Land ist das unmöglich, gell? Übrigens: NIEMAND HAT DAS RECHT EIN ANDERES LEBEWESEN AUSZUROTTEN!! Es sollte provokativ sein, aber der Begriff “Hinterwäldler” trifft zu wie die Faust auf’s Auge.

Cri
Cri
Grünschnabel
18 Tage 16 h

Vom Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber schon über die tüchtigen Bauern herziehen… Schämt euch…und schämt euch nochmal…

josef.t
josef.t
Tratscher
18 Tage 16 h

“NIEMAND HAT DAS RECHT EIN ANDERES LEBEWESEN AUSZUROTTEN!!” Bin sicher dass auch Johnarch Antibiotika
nimmt und damit vernichtet er auch “Lebewesen” ? AHA aber
die stören den Herr ?

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
18 Tage 15 h

@Johnarch genau, deswegen sein die bauern in anderen Ländern jo so begeistert vom wolf gel?

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 15 h

es wäre wenigstens ein Versuch wert, aber sogar dass ist zu viel verlangt 1 bzw 2 tagen Aufmerksamkeit um eventuell etwas mitzunehmen aber hey ich wette bei vielen geht das auf keine Fall, irgendwo ist bestimmt ein schützenfest oder ähnliches….der arme hopfentee darf doch nicht schlecht werden, das darf man unseren armen bauern doch nicht zumuten!!!! ihre Anwesenheit bei solchen Veranstaltungen ist umbedingt notwendig ! und dann noch blöd vorgeführt werden und einmal sehen wie herdenschutz auch(richtig) funktionieren kann, dass ist doch einfach nur eine Frechheit!!! schade ums Geld!!!
❤️🐺

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
18 Tage 15 h

@Mamme
ob unsere Vorfahren recht hatten mit dem ausrotten von Wolf und Bär lass ich mal dahingestellt. Beleidigen ist ein no go. Viele schätzten die Bergbauern und deren Arbeit, aber nur weg mit dem Wolf und kein anderes Argument gelten lassen, geht halt auch nicht

andr
andr
Superredner
18 Tage 14 h

@Mamme und wie du Recht hast ich kenne ein Schaf Gebiet das nicht einmal für Fußgänger zugänglich ist steil voller Steine. ,An einen Zaun überhaupt nicht zu denken. Aber das verstehen diejenigen wieder nicht die eben solche Umstände nicht kennen oder nie gesehen haben geschweige sich vorstellen können

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 14 h

@Schatten Hat hier von den armen Bauern einer behauptet,dass er nicht interressiert ist??

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 14 h

@Aurelius Wen habe ich beleidigt?Die Bauern als Hinterwäldler habe ganz bestimmt nicht ich so genannt

Sag mal
Sag mal
Kinig
18 Tage 14 h

@Mamme Interesse zu zeigen ist zu wenig.

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 14 h

@Mamme
wo steht bitte das Gegenteil? ein begeistertes “ja ich bin dabei” habe ich bis jetzt nicht gelesen, ob sie danach noch kommen weiß ich nicht.

Johnarch
Johnarch
Tratscher
18 Tage 14 h

Was soll denn das wieder heißen? Kennen Sie mich? Wissen Sie dass ich auf einem Bergbauernhof aufgewachsen bin? Wissen Sie dass ich 10 Sommer auf der Alm verbracht habe? Wissen Sie dass ich sogar noch Kühe per Hand melken kann? Von Blasen hab ich keine Ahnung, da gebe ich Ihnen Recht.

Johnarch
Johnarch
Tratscher
18 Tage 14 h

Was Blöderes fällt Ihnen wohl nicht ein, oder?

Johnarch
Johnarch
Tratscher
18 Tage 14 h

Sie sind doch das beste Beispiel! Ausrotten! Ihre Worte!

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 13 h

@Schatten Hast du irgendwo gelesen,sie gehen nicht hin?

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 12 h

@Mamme
bitte vorherigen post genau lesen….nebenbei auch jetzt steht immer noch kein “ja ich bin dabei” oder ” ja ich gehe hin” oder andere Kommentare mit derselbigen Bedeutung….

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 12 h

@Schatten Muss man sich deswegen bei dir anmelden?

Cri
Cri
Grünschnabel
18 Tage 11 h

Monarch… Wer jedesmal, wenn es um die Landwirtschaft geht, so verwerflich und gehässig úber unsere Bauern herzieht, verdient keinen Respekt.. Dass sie auf einem Bauernhof aufgewachsen sind… Wers glauben will… Ich halt nicht… Bin selbst vom Bauernhof, ich würde aber nie und nimmer so abwertend über Mutter und Vater herziehen… SCHÄMEN SIE SICH

OrB
OrB
Universalgelehrter
18 Tage 19 h

Die Frage lautet :
Sind unsere Bauern überhaupt bereit Alternativen einzugehen!?

Geri
Geri
Superredner
18 Tage 17 h

Ich denke, diese Frage stellt sich gar nicht, Es heißt Nein,nein und nochmals nein!

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 15 h

dafür sind sich unsere bauern ja viel zu schön um sich auch nur etwas von anderen sagen/zeigen zu lassen, geschweige etwas von “Fremme de sowieso inser lond do net kennen” zu lernen.
Gott sei Dank kenne ich auch so manche die sich freuen neues Wissen anzueignen und es wenigstens zu versuchen.

Italo
Italo
Grünschnabel
18 Tage 17 h

Geat ba ins net sein viel zu Verwönt auser es gibt an Beitrog??

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
18 Tage 17 h

wieso helfen nit a poor freiwillige befürworter an zaun aufzustellen? i glab kaune 10 leit taten sich in an schwierigen Gelände an tog hinstellen und hel tian… war woll a amol a idee

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 15 h

@So sig holt is: tolle Idee, bitte organisieren, würde sofort mithelfen und mich auch selbst verpflegen.

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 13 h

@So sig holt is Wenn das vorkommen würde,da möchte ich unbedingt dabei sein,das würde lustig🤣😅

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 13 h

@Pic Bitte bitte gib deine Telnr.Wir werden dich dringend brauchen!

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 8 h

@Mamme du woasch jo schust olm olles, nor misches a wissen, dass die Netiquette des verbiatet. Obor tua a Inserat in die Zeitung, nor meld i mi!

buggler2
buggler2
Grünschnabel
18 Tage 17 h

Vergesst eines nie die Bauern in südtirol sind mächtiger sobald das Land die Vollmacht von Natur und Umweltschutz bekommt sind Bären und Wölfe jagdbar

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 15 h

ja so mächtig dass nur eine hand voll ohne Beiträge überleben würde wenn überhaupt…

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 15 h

@buggler2 wahre Worte!!! Hier geht es aber nicht nur um Wolf und Bär, sondern auch um die soziale Gerechtigkeit. Diese Macht haben die Bauern nur, weil für die Landesregierung nur und immer nur der Bauernstand zählt. Deshalb sollten Nichtbauern und speziell Arbeitnehmer bei allen Wahlen gut überlegen, was und wen sie wählen. Sonst wird ihnen immer wieder das Fell über die Ohren gezogen, wie es im Landeshaushalt 2019 gerade geschieht.

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 14 h

@Pic Ach ihr Blattenbewohner in der Grossstadt, tut ihr mir doch so leid,weil ihr sooo schrecklich unter den Bauern leiden müsst🐺😏😂😂🤣

Loam
Loam
Tratscher
18 Tage 13 h

Deswegen ist es wichtig dass die primäre Kompetenz im Bereich Umweltschutz beim Staat bleibt.

Loam
Loam
Tratscher
18 Tage 13 h

@Pic
Stimmt genau, nur haben das leider viele Arbeitnehmer noch nicht verstanden.

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 12 h

@Mamme wer sog, dass i in a Großstadt leb. Obor wia hoast so schian “Einbildung ist auch eine Bildung”. Klor, es Bauern mit enkere gonzn Privilegien hobs, auf insere Kostn, leicht lochn. Sell stimmt gwis! Obor ohne insere Steiergelder in Form vom Beiträgn miasetet moncher von enk vom Hof gian. Es hoast a “Wer zu letzt lacht, lacht am besten”. Lossmor ins üborroschn. 

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 11 h

@Pic Ahhaa,daher weht der Wind,vor lauter Neid wünscht man einen Bauern den Wolf auf den Nacken,ich täte mich schämen das auch noch so laut in die Welt zu schreien,tust mir aber wirklich nur leid

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 8 h

@Mamme Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens

Amadeus
Amadeus
Tratscher
18 Tage 19 h

Der Wolf war seit mehr als hundert Jahren aus Südtirol verschwunden. Ich glaube nicht, daß sich die Almwirtschaft in Südtirol dem Wolf und den Tierschützern zuliebe nach so langer Zeit so schnell ändern kann und will. Also… Was soll das mit dem Wolf, sieht irgendjemand den geringsten Vorteil für seine Anwesenheit???

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
18 Tage 15 h

Amadeus
muss immer und überall ein Vorteil herausschauen?

lumpi
lumpi
Tratscher
18 Tage 17 h

Wenn das so ist, dass der Wolf nicht abgeschossen werden darf, dann glaube ich werden die Almen leer bleiben. Ich glaube kaum,dass ein Bauer der seine Tiere liebevoll züchtet,dem Wolf zum Fraas hinauftreibt.  Dann können unsere Wolfsbefürworter auf die leeren Almen spazieren gehen. Und wenn die Almwiesen zugewachsen sind, was dann ??

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
18 Tage 16 h

Leere Almen? Ein Traum!! Kein homo sapiens und nichts was vom homo sapiens kommt, Natur pur!

el_tirolos
el_tirolos
Tratscher
18 Tage 15 h

Dann brauch ich keine Angst vor den Kühen auf der Alm haben, noch ein Problem gelöst

!ACHTUNG! aufgrund einer möglichrn Fehlinterpretation wird dieser Kommentat als Ironisch markiert

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
18 Tage 13 h

@iuhui wohl eine schlechte Vorstellungskraft……….?

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 12 h

Lumpi Wenn jetzt der Wolf nicht geschossen werden darf und die Bauern sich nicht selber helfen,dann möchte ich wissen,wie es wohl in 10 15 jahren in Südtirol zugeht und das nicht nur auf den Almen,da der Wolf keine natürlichen Feinde hat

madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 12 h

@iuhui wos redschn olm so bled bisch jo selber a homosapiens und gonz bestimmt a nit perfeckt.

Tanne
Tanne
Grünschnabel
18 Tage 18 h

Bei uns kennt man doch nur die drei “S” Schiessen, Scheissen, Saufen. 

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 15 h

und dann sich schon verplappert und rumprahlen wie der hahn im Hennenstall…bis der böse Richter kommt und der hahn plötzlich zum weinenden baby wird und rumheult er habe ja nicht gewusst…und er sei ja nur ein armer Bauer ….

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 13 h

@Schatten 🤔🤔🙄

Matthias83
Matthias83
Neuling
18 Tage 17 h
Wenn der Endverbraucher bereit ist einen höheren Preis für Milch und für Fleisch zu bezahlen, welches von Tieren stammt welche den Sommer über auf der Alm verbracht haben, dann kann man auch 2 oder mehr Hirten beschäftigen, man kann Herdenschutzhunde anschaffen und man kann Herdenschutzzäune aufstellen. Herdenschutzzäune müssen dabei aber kritisch gesehen werden, wenn man die Bilder betrachtet wie sich Reh, Rot und Gamswild in den Zäunen verfängt und kläglich zugrunde geht. Die Option auf die natürliche Scheue der Tiere zu bauen, welche sie gelehrt hat, Gefahrensituationen und Gefahrenstellen zu meiden sollte auch nicht unterbewertet werden. Wenn sich der Wolf… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
18 Tage 14 h
@ Matthias83 Im Bezug auf Ihre Option der natürlichen Scheue, stimme ich in einigen Punkten zu. Die natürliche Scheue funktioniert auch prächtig, ohne dass gleich einer aus dem Rudel tot umfallen muß. Hirten aus Polen und der Lausitz haben das eindrucksvoll selbst dokumentiert. Bei 72 Rudel zu je 7-8 Tieren!!! rund um sich, und ca. 5000 Schafe hat z.B. ein deutscher Schäfer (ja, ich weiß, der ist nicht Südtiroler und nicht im Gebirge) 2018 kein einzigstes Schaf an Wölfe verloren, obwohl er in den Jahren zuvor regelmässig bis zu 100-150 Tiere abschreiben musste. Er hat behauptet, dass es den Schäfern… Weiterlesen »
Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 12 h

@Geri Also verstehe ich,dass nicht das Problem gelöst wurde,sondern nur verlagert,weil die Wölfe dann in ein Nachbargebiet gewandert sind und ich glaube nicht,dass sie da dann nichts zum fressen gesucht haben

Geri
Geri
Superredner
17 Tage 20 h
@ Mamme Nein, Sie verstehen nicht, weil Sie nicht verstehen wollen (oder können)! Der Wolf hat seine Daseinsberechtigung in einer funktionierenden Natur (von der man hier in Südtirol leider nicht sprechen kann). Es ist und war “IMMER” der Mensch, der die Natur aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Überall dort, wo man den Menschen den Zugriff auf die natürlichen Resourcen versagt, funktioniert die Biodiversität einwandfrei. Wenn in der Lausitz die Wölfe gelernt haben, dass Schafe Probleme bedeuten, dann wählen sie einfachere Beute (freilebendes Wild) aus. Damit müsste der Mensch (von vernünftigen Standpunkt aus gesehen) eigentlich höchst erfreut sein, da der Wildbestand… Weiterlesen »
iuhui
iuhui
Universalgelehrter
18 Tage 18 h

eine gute Nachricht für unseren Landschaftspfleger 😁😂

Firewall
Firewall
Tratscher
18 Tage 17 h

iuhui@
der Landschaftspfleger steht Kopf wenn er muss den Wolf von seinen Bestien verteidigen 😂😂😂😂🤣😂😄😂😎🤣

lumpi
lumpi
Tratscher
18 Tage 13 h

Als Ironie bemerkt :  Den Bauern muss das Land (und das sind wir alle ) den Herdenschutz sei es Zaun oder Hund bezahlen. Da frag ich nur was billiger ist Herdenschutz oder eine Kugel ???? Der Wolf bringt uns gar nix, außer Ärger.

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 12 h

lumpi Der Wolf kostet dem Land zig 100.000e an € nur um ein paar Wolfskuschler zufriedenzustellen

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 11 h

@Mamme
wo steht den so ein Schwachsinn bitte? irgendwelche Zahlen rumbrüllen die kein Hand und kein Fuß habe, genau sowas brauchen wir!

Calanda
Calanda
Neuling
18 Tage 9 h

@Schatten wer brüllt den hier herum? Mamma hat völlig recht, nur in Schleswig-Holstein kosten die Wölfe über 500000 Euro, im Kanton Wallis (CH) ca. 500000 Fr. und in der Schweiz rechnet man mit 150`000 Fr. pro Wolf und Jahr.

Calanda
Calanda
Neuling
18 Tage 9 h

@Schatten, wer brüllt den hier herum ? Manne hat vollkommen recht, der Wolf kostet viel. Drei Beispiele: in Schleswig-Holstein rechnete man im 2018 mit ca. 500000 Euro, im Kanton Wallis ( Schweiz ) im 2018 ca.450000 Fr. und in der ganzen Schweiz rechnet man mit 150000 Fr. pro Wolf und Jahr macht ca. 3750`000 Franken.

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 8 h

@Mamme zohln jo net die Bauern

Calanda
Calanda
Neuling
17 Tage 16 h

Es ist einfach den Daumen runter wenn man von der ganzen Sache nichts versteht !!

Neumi
Neumi
Kinig
18 Tage 14 h

Wir stehen vor einer Wahl:
a) Lernen, weiterbilden, anpassen, Leben respektieren
b) Draufhauen, ausrotten

Was wird’s sein?

madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 11 h

b werts sein ober we ret vom aurotten augerottet isch eine ort erscht wenns weltweit kuans mear von der ort gibt und sel isch beim Wolf no long nit dr foll.

Geri
Geri
Superredner
17 Tage 20 h

b)…was sonst?

Geri
Geri
Superredner
17 Tage 20 h

@ Neumi
Ah, nochwas. Zu solch brisante Themen fällt mir immer ein Spruch meiner Oma ein, wenn wir Kinder stritten, und der lautete:” Wer schreit, hat immer Unrecht. Und handgreiflich wird immer der, dem die Argumente ausgegangen sind! Beides sind Zeichen von Primitivität und fehlender Intelligenz! Kein halbwegs zivilisierter Mensch lässt sich zu solchen unwürdigen Aktionen hinreissen, weil er ja seine Intelligenz sinnvoller nutzen kann.”
b) Draufhauen, ausrotten – wären solch typisch primitive Handlungen.

Martha
Martha
Superredner
18 Tage 15 h

Wolfspeltz ist wieder Mode !!!-also her mit den Viecher😁

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 14 h

trag den Tod auch noch mit Stolz herum….erbärmliche Kreaturen

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 12 h

Martha In zukunft werden die Bäurinnen beim Landesbäurinnentag nicht mehr in Tracht und Dirndl auftreten,sondern lm schönen Wofspelz auftreten,das wird die neue Mode

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 11 h

@Mamme
dass der Ganzkörper-Pelz eines wunderschönen Tieres die Hässlichkeit der Trägerinnen verdeckt, in diesen Punkt gebe ich ihnen sogar recht nur der Charakter bleibt ja trotzdem bestehen, das ist das große Problem und auch der IQ des Tieres lässt sich auf die Träger/innen nicht übertragen, denn wenn der Mensch sich ein bisschen mehr wie das Tier verhalten würde würde er nicht immer alles aus der Natur zerstört sondern begreifen, dass jedes Lebewesen notwendig und nützlich ist

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 10 h

@Mamme
aber dann bitte den ganzen Körper verdecken, denn mit eins haben sie recht, das Fell eines Wolfes ist immer immer schöner als die Träger/in es je war oder sein wird

Boerz
Boerz
Grünschnabel
18 Tage 13 h

es geht auch anders…die private Alm bleibt ohne vieh und wird für wanderer und radfahrer gesperrt dann können diese Theoretiker und sesslhoker untn im Tal bleiben und sich in ihren mit nauern und zäune dichtgemachten Villengarten vergnügen … wieso soll der Bauer immer herhalten müssen.???

Spencer
Spencer
Neuling
18 Tage 12 h

du meinst immer herhalten bei Beiträge kassieren und so gut wie keine Steuern zahlen?😂😂

Boerz
Boerz
Grünschnabel
18 Tage 9 h
@Spencer keine steuern zahlen die Unternehmer mit ihre oschreiberei…der bauer konn meistns irgendwo orbatn gien damit er sein Hof ibohaupt doholtet!! die Bergbauer zum Beispiel konn net jede stunde de se mocht irgendjemand in Rechnung stellen…der ist oft zum Gärtner für den Tourismus degradiert worden da sind de poor beiträge net ziviel!!! und übrigens Beitäge bekommt der Unternehmer auch …. auch der hotelier der mit dem Porsche seine kinder von der Schule hohlt nach dem diese weil sie jo nix hobn die mensa und die biecher von der öffentlichkeit bezahlt kreagn!!!also : prima di aprire la bocca assicurarsi che il… Weiterlesen »
marher
marher
Grünschnabel
18 Tage 13 h

Wer schaut auf unsere schöne Natur, sicherlich nicht die Stadler sondern unsere fleißigen Bergbauern. Dass der Wolf  und der Bär bei unserem kleinen Land kleinen Platz haben versteht jedes Kind aber leider kein Politiker. Macht’s weiter so aber in spätestens 5 Jahren wenn X Rudel umherziehen und jeder wird  schreien. Weitsicht ist besser als Nachsicht.  

madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 11 h

Endlich mol uaner ders versteaht

Geri
Geri
Superredner
17 Tage 21 h
@ marher Auf die Gefahr hin, hier eine Polemik loszutreten, möchte ich darauf hinweisen, dass es nur ganz wenige Bauern sind, die wirklich auf “unsere schöne Natur” (so wie Sie es nennen) schauen, Und zwar sind es solche, die sich nicht von anderen vorschreiben lassen, an wem sie ihre Milch, ihre Hofprodukte abliefern “müssen”. Echte Ideologen eben, die weniger auf Gewinnmaximierung und Produktquantität achten, sondern (von der Masse der übrigen Bauer ausgelacht und ausgegrenzt) sich im Einklang mit der Natur auf das Wesentliche einer Landwirtschaft konzentrieren. Die haben dann nur eine Handvoll Kühe (keine Turbokühe), meist freilaufend, mit zurückgezüchteter (natürlicher)… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
17 Tage 20 h

@ marher
…und noch ein Einwand. Wer sorgt nachhaltig dafür, dass sämtliche Artenvielfalt bei Fauna und Flora verschwunden ist? Wer bringt mit (übermässigen) Gülleeinsatz/Spritzmittel jegliches Naturgleichgewicht nachhaltig durcheinander? Die vielzitierten “Stadtler” werdens wohl kaum sein können? Oder?

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
18 Tage 17 h

Eine andere Frage ist doch, ob die zuständigen Politiker, Ämter und vor allem unsere Bauern für Alternativen zum Abschiessen offen sind 🤔

madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 12 h

De gonzn Herdmnschutz masnahmen sollten die befürworter miasn finanziern und zwor lei di sem

Schatten
Schatten
Superredner
18 Tage 11 h

tut sie jo schun….die Beiträge kemmen nämlich net von Äpfelbaum gefallen….

Mamme
Mamme
Superredner
18 Tage 11 h

madoia Und Schutzzäune bauen und die Haustiere hüten,bei Tag und Nacht

madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 5 h

@Schatten Sel was i a das die Beiträge von in Stuierzohler kemman ober die Herdnschutzmasnahmen kearatn lei in die befürworter in rechnung gstellt.
Apropo Apfelbaum wenn dr wolf in die groasn Äplbauern schädn mochn tat zem wurtsn nimmer long gebm ober wegn por so teppat Bergbauern wert nichts.Schod dass er nit a Äpfbam schädigt

Martha
Martha
Superredner
18 Tage 17 h

der Wolf wäre eine gute “Abwähr” von Pilze und Nesträuber !!!🍄🍄🐥🐥🐦

Tabernakel
18 Tage 15 h

Hallo typisch mit den Schiessgewähr…

Pic
Pic
Tratscher
18 Tage 13 h

Abwähr und Schiessgewähr klingt phonetisch eigentlich recht gut.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
18 Tage 16 h

ich verstehe nicht warum etwas in südtirol nicht funktionieren soll, was in den abruzzen und in der toscana, also im appenin seit jeher erfolgreich praktiziert wird, bei uns fehlt einfach der wille und die bemühungen dazu, es ist so wie einer gepostet hat, alles was sich uns in den weg stellt und probleme verursachen könnte wird einfach eliminiert, das ist der einfachste weg probleme zu lösen

Geri
Geri
Superredner
17 Tage 20 h
@ falschauer Was ist da so schwer zu verstehen? Man braucht nur den Lebensstandart der obengenannten Regionen mit der von Südtirol vergleichen und schon hat man die Antwort. Im Apenin/Abruzzen leben die Leute auf dem Lande meist sehr viel einfacher, archaischer, als hier im “wohlhabenden” Südtirol, wo (fast) jeder mobil (Auto/Moto) ist, virtuell vernetzt (Handy/Internet), sämtliche wirtschaftlichen Vorzüge (fast an jeder Ecke ein Laden), rundherum überall funktionierende Infrastrukturen. Da will keiner mehr darauf verzichten, deswegen funktioniert es hier mit dem Wolf nicht. Die Leute sind verwöhnt und uneinsichtig geworden. Verzichten auf all diesen Konfort kann/mag niemand mehr. Das wird wohl… Weiterlesen »
Anduril61
Anduril61
Grünschnabel
18 Tage 15 h

Ganz ehrlich, ich habe volles Verständnis für Bauern die ihre Tiere nicht mehr auf Almen bringen wollen wo immer wieder mal der Wolf sein Unwesen treibt. Allein der zusätzliche Aufwand die Tiere zu schützen egal ob mit Zaun wenn überhaupt möglich, oder mit Herdenhunden auf die man auch wieder ein Auge haben muss. Herdenhunde und Wanderer, auch so eine Sache. Unterm Strich seh ich da für die Schaf und Ziegen und Kälber auf der Alm nur ein fettes Minus. Welcher Bauer tut sich diesen Aufwand an…..

ando
ando
Universalgelehrter
18 Tage 17 h
Stolzz
Stolzz
Grünschnabel
18 Tage 16 h

Natürlich ist ein Nebeneinander  von Wolf und Nutztieren möglich. Nur ist der Kosten- und Arbeitsaufwand (Auf- und Abbau Zaun, Schutzhund, Behirtung, …) für den Herdenschutz dermaßen hoch, dass sich diesen nur die wenigsten leisten können. Die (Klein-)Tierhaltung ist dann vollkommen uninteressant. Beiträge für den Herdenschutz? Den Bauern wird ja jetzt schon jeder kleinste Beitrag vorgehalten. 

Andreas1234567
Andreas1234567
Grünschnabel
18 Tage 14 h
Hallo und guten Tag, eine aktive Behirtung kommt in den Bereich des Vorstellbaren. Bislang wollte man dem Almler und Bergbauern massive Bezäunung von wilden Hochtälern und Herdenschutzhunde im Dutzend auf das Auge drücken. Wohin mit den Hunden im Winter?  Wer kauft Zäune,pflegt sie ?Aus aktuellem Anlass,wer haftet für diese Zäune? Die aktive Behirtung schaut so aus:  https://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/gemeinden/deining/hirten-leben-keine-alpenromantik-21163-art1420428.html Habe leider nichts zur Bezahlung dieser Leute gefunden fürchte aber das Hauptproblem wird sein genügend Leute für diesen archaischen Job zu finden.. Es bräuchte südtirolweit Hunderte dieser Enthusiasten.. Und eine Behirtung für Ziegen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, das ist mehr Liebhaberei, den Hütebuben… Weiterlesen »
madoia
madoia
Tratscher
18 Tage 11 h

👍👍👍👍👍

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
18 Tage 16 h

hoffe dass bald keine Haustiere auf den Almen gibt,-dann kann man die Hunde frei laufen lassen,man reskiert keine Kuh-Attake und man kann in ruhe Wölfe und Bären in freier Natur beobachten 🤔😉👏

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
18 Tage 15 h

die gefährlichen Kühe gehören weg—-der Wolf muß her !!!

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
18 Tage 15 h

der Wolf hat ein schönes Fell und es soll gute Würste abgeben 😉

Martha
Martha
Superredner
18 Tage 16 h

der HGV sollte schon mal Werbung machen,dass man Wölfe und Bären in freier Natur beobachten kann und dass den gefährlichen Kühen an den Kragen geht !!!!

Calimero
Calimero
Superredner
18 Tage 15 h

Mit dem Wolf kommen auch wieder die alten Prinzipien der Südtiroler Almwirtschaft zurück.

Vinschgerle
Vinschgerle
Neuling
17 Tage 17 h
I finds a schweinerei wos dr Südtiroler Bauer sich olls erlab ba ins. I glab di Bauern mochen ba ins koane 10% dr Bevölkerung aus und glabm sui keart des Lond ubd terfn di Londschoft verschantln wia sie welln. Schun genua Insekten und Vogelsterben wegn di gonzn Pestizide und Monokulturen, di gonzn Wildwosser dei wegn sel übersäuert und verpestet sein und Bach und Flusskrebse und verschiedenste Wasserlarven in gor aus mochen und iatz a nu moanen a europaweit FH geschütztes Tier auszurotten ba ins lei weil si moanen dasser lei grod do innipasst wegn dei poor Hobbyschofbauern…. Entschuldige obr schaug… Weiterlesen »
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