Von: luk
Bozen – Über Europa steht seit Tagen eine Hitzeglocke, die immer weiter heiße Luft aus Afrika in den Norden verfrachtet. In Frankreich und Deutschland sind zahlreiche Temperaturrekorde gepurzelt. Vielerorts kletterte das Thermometer über 40 Grad.
Auch in Südtirol fielen die Rekorde, wie Landesmeteorologe Dieter Peterlin schildert.
Die vergangene Nacht war die wärmste Juninacht seit Messbeginn 1956. In Bozen sank die Temperatur nicht unter 25,4 Grad, der bisherige Rekord lag bei 24,2 Grad (29. Juni 2005). Weitere sehr warme Nächte folgen.
Dabei ist es in Südtirol noch vergleichsweise “mild”. Viel Erleichterung bringt das aber nicht, wie Peterlin erklärt.
Die heutigen Höchstwerte in Südtirol: Gargazon 37 Grad Laimburg 36,8 Grad Bozen 36,7 Grad. Während in den Nachbarländern die 40-Grad-Marke reihenweise fällt, bleibt Südtirol darunter. Allerdings ist es bei uns drückend schwül durch feuchte Luft aus der Poebene. Morgen folgt Hitzehöhepunkt.
Heftige Gewitter möglich
Die Energie in der Luft dürfte sich laut den Prognosen in den kommenden Tagen in Hitzegewittern entladen, die sehr heftig ausfallen können. Am Samstagabend bilden sich laut den Wetterexperten nur vereinzelte Hitzegewitter – vor allem im Westen.
Ab Sonntag nimmt die Unwettergefahr dann deutlich zu. Starkregen, Hagel sowie Stumböen sind möglich. Es können lokal große Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit anfallen. Auch am Montag und Dienstag bleibt es weiterhin heiß mit Höchstwerten von um die 35 Grad. Auch die Gewittergefahr bleibt hoch.
Temperaturrückgang um fünf bis acht Grad
Einen merklichen Rückgang der Temperaturen um fünf bis acht Grad bringen aus heutiger Sicht der Mittwoch sowie der Donnerstag. Eine Kaltfront sorgt für Höchstwerte von nur mehr um die 30 Grad im Süden des Landes.




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