Mord an Laura Perselli und Peter Neumair jährt sich zum ersten Mal

Bald startet der Schwurgerichtsprozess gegen Benno Neumair

Dienstag, 04. Januar 2022 | 08:15 Uhr

Bozen – Am heutigen 4. Januar jährt sich zum ersten Mal der Doppelmord an Laura Perselli und Peter Neumair. Vor einem Jahr ist das Lehrerpaar plötzlich verschwunden, was zu einer großen Suchaktion geführt hatte. Schon bald ist aber der Sohn der beiden, Benno Neumair, unter Verdacht geraten. Mehrfach wurde die Polizei in der Wohnung und am Haus der Familie Neumair/Perselli vorstellig. Schließlich erhärteten sich die Indizien und Benno Neumair wurde festgenommen.

Anfang Februar hat der 31-Jährige gestanden, im Streit zunächst seinen Vater mit einem Kletterseil erdrosselt zu haben. Etwas später ermordete er auch seine Mutter, als diese nach Hause gekommen ist. Im Anschluss hat er beide Leichen ins Auto geladen und ist damit zur Brücke beim Safety Park in Pfatten gefahren. Dort hat er die leblosen Körper in die Etsch geworfen. Die Leiche von Laura Perselli wurde Anfang Februar von den Suchmannschaften gefunden, jene seines Vaters knapp drei Monate später.

Benno Neumair sitzt nach wie vor im Bozner Gefängnis und wartet auf seinen Prozess. Seine Anwälte plädieren bekanntermaßen auf teilweise Unzurechnungsfähigkeit. Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass Benno Neumair zumindest den Mord an seiner Mutter geplant hatte. In wenigen Wochen werden die Geschworenen ausgelost und am 4. März soll dann das Schwurgerichtsverfahren gegen den 31-Jährigen beginnen.

Carla Perselli, die Schwester der ermordeten Laura Perselli, beschreibt im Interview mit der Tageszeitung Alto Adige die Zeit nach der Tat. Die zahlreichen Nachrichten auch von unbekannten Menschen hätten den Hinterbliebenen Kraft in diesen dunklen Stunden gegeben.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Bald startet der Schwurgerichtsprozess gegen Benno Neumair"


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Evi
Evi
Universalgelehrter
18 Tage 11 h

Kommt mir länger vor… die unendliche Geschichte.
die hoffentlich ein verdientes Ende nimmt.

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