Mann zu sechs Jahren Haft verurteilt

Bozen: Mit Brutalität vom Fahrrad gerissen und beraubt

Montag, 05. Juli 2021 | 10:43 Uhr

Bozen – Am 10. Oktober 2018 wurde eine 66-jährige Frau auf dem Radweg in der Galileistraße in Bozen von einem Mann überfallen. Der Angreifer entwendete ihr Smartphone und flüchtete. Die Frau erlitt bei dem Vorfall Verletzungen mit einer Heilungsdauer von 90 Tagen. Der Räuber konnte wenig später von den Carabinieri ausgeforscht werden. Es handelte sich um einen 33-jährigen Mann aus Nigeria.

Nun wurde der Tatverdächtige am Bozner Landesgericht in einem abgekürzten Verfahren zu sechs Jahren Haft verurteilt. Zudem muss er dem Opfer einen Schadenersatz von 20.0000 Euro bezahlen. Die 66-Jährige hatte sich als Nebenklägerin in den Prozess eingelassen. Der Mann musste sich wegen schwerer Körperverletzung und Raubüberfalls verantworten. Mildernde Umstände wurden aufgrund der Brutalität des Mannes gegenüber seinem Opfer nicht gewährt.

Der Nigerianer ist und bleibt im Gefängnis. Ob die Frau von ihm je einen Cent sieht, ist ungewiss, da er als mittellos gilt. Für solche Fälle gibt es aber die Möglichkeit, auf einen speziellen Fonds des Staates zurückzugreifen, berichtet die Tageszeitung Alto Adige.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Bozen: Mit Brutalität vom Fahrrad gerissen und beraubt"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
ITler
ITler
Tratscher
26 Tage 2 h

Dann soll er die 20.000 € abarbeiten.
Von mir aus 10 Jahre lang in einer staatlichen Recyclingfirma (stinkenden) Müll trennen.
Natürlich erst nachdem er die Jahre im Knast abgesessen hat. 

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
26 Tage 1 h

genau, warum sollen wir Steuerzahler für seine Schweinereien aufkommen. Zum🤮

Das Omen
Das Omen
Neuling
26 Tage 22 Min

Achtung!!! Dein Beitrag fällt mit Sicherheit schon in die Abteilung “Hetzreden”… 😉

Brummbaer
Brummbaer
Grünschnabel
26 Tage 1 h

Arbeiten lassen, bis er das Geld zusammen hat, um den Schadensersatz zu leisten! Nicht Fonds des Staates hernehmen, die letztlich wieder unsere Steuergelder sind, während der Kerl in seiner Zelle vor dem Fernseher herumlungert!

Zugspitze947
26 Tage 2 h

der Witz des Tages wenn so ein verfahren fast 3 Jahre dauert !!!!!! :-(Und wo bitte nimmt so einer 20.000 € her ? 😡👍

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
25 Tage 22 h

Hallo nach Südtirol,

6 Jahre ist wirklich eine Ansage, persönlich nenne ich das “Durchgreifen”

Das dürfte durchaus abschrecken, die üblichen “mildernden Umstände” kamen nicht in Betracht, keine Drogengeschichten, keine Traumatisierung, keine schlechte Integration.

Das dürfte sich in Zukunft jeder nochmal überlegen ob er für ein paar Euro Beute wehrlose Frauen heimtückisch vom Rad stösst .

Der Anwalt der Dame scheint ein “Guter” zu sein, darf gerne als Opferanwalt wiederkommen bei ähnlich gelagerten Fällen.

Auf Wiedersehen in Südtirol

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
25 Tage 20 h

Was sind schon sechs Jahre für diese schändliche Tat?

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
25 Tage 18 h

Gut, wäre einverstanden dass der Staat der Frau die 20.000 Euro bezahlt, wenn er seine Haftstrafe in Nigeria absitzen müsste!

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