Zwei Ausweisungen

Bozen: Polizei geht gegen illegale Einwanderer vor

Mittwoch, 12. Juni 2019 | 17:01 Uhr

Bozen – In den vergangenen Tagen hat die Bozner Quästur eine umfassende Kontrollaktion durchgeführt, um gegen die illegale Einwanderung vorzugehen. Dabei wurden über 50 Personen identifiziert, zwei ausgewiesen und eine angezeigt.

Diese Maßnahmen betrafen drei Marokkaner. Die Männer wurden von der Staatspolizei mit auf die Quästur genommen, wo ihr Fall weiter behandelt wurde.

So wurde ein 21-jähriger Mann angezeigt, weil er das Aufenthaltsverbot für die Stadt Bozen missachtet hatte. Gegen den jungen Mann mit Aufenthaltsgenehmigung lagen Vorstrafen wegen Diebstahls und Stalkings vor.

Beim zweiten Mann, einen 30-jährigen Nordafrikaner, stellte sich heraus, dass er sich nicht regulär in Italien aufhält. Gegen ihn wurde ein Ausweisungsdekret des Quästors erlassen. Diesem muss der Marokkaner innerhalb von sieben Tagen nachkommen.

Bereits mehrere Ausweisungsmaßnahmen lagen gegen einen 23-jährigen – ebenfalls mehrfach vorbestraften – Mann vor. Er wurde angezeigt und ins Rückführungszentrum nach Turin gebracht, von wo aus er in sein Heimatland überführt werden soll.

Die Kontrollen der Ordnungshüter in den sensiblen Zonen der Landeshauptstadt gehen weiter.

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Bozen: Polizei geht gegen illegale Einwanderer vor"


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I brings afn Punkt
I brings afn Punkt
Grünschnabel
7 Tage 12 h

Nur weiter so!

Sued-tiroler
Sued-tiroler
Tratscher
7 Tage 11 h

Jawoll das ist 1A , danke der Polizei und Salvini der das Schiff wieder auf den richtigen Kurs bringt.

Solbei
Solbei
Superredner
7 Tage 9 h

Des wor höchste Zeit. Obor weiterhin so.

Staenkerer
7 Tage 11 h

bravo! gut so!

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Grünschnabel
7 Tage 7 h

In der Praxis ist es aber so dass nur Einzelne wirklich im Heimatland ankommen.
Der “23-Jährige” ist wahrscheinlich Tunesier. Mit Tunesien hat Italien einen Rückführungsvertrag. Die anderen sind Marokkaner. Die erhalten nur einen Zettel in die Hand gedrückt. Manche haben auch mittlerweile 10 solcher Zettel erhalten mit der Aufforderung das Staatsgebiet sofort zu verlassen. Nur sind sie nach Jahren immer noch da.
 

geforce
geforce
Neuling
7 Tage 7 h

Hort durchgreifen!

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
7 Tage 7 h

Guter Anfang, aber immer noch zu wenig und zu zimperlich. Wieviel Gefängnisflüchtlinge sich in Europa aufhalten wäre eine Statistik wert.

nok
nok
Tratscher
7 Tage 7 h

endlich…

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