Über 100 Stalkingfälle pro Jahr

Das Phänomen Stalking in Südtirol

Dienstag, 30. August 2016 | 07:24 Uhr

Bozen – Medienberichten zufolge werden in Südtirol über 100 Stalkingfälle pro Jahr registriert.

Bei den meisten Opfern handelt es sich Frauen, denen ihr ehemaliger Partner nachstellt.

Allerdings wurden auch Fälle bekannt, in denen entlassene Arbeitnehmer ihre ehemaligen Vorgesetzten belästigen.

Oft reicht eine Verwarnung des Richters aus, um die Stalker zur Vernunft zu bringen.

In schwerwiegenderen Fällen kann der Richter ein Annäherungsverbot erlassen. Am Landesgericht in Bozen kommt es dazu rund zehnmal im Monat.

Führt auch diese Maßnahme zu keinem Ergebnis, kann der Richter einen Hausarrest oder auch ein Aufenthaltsverbot in der Gemeinde über die Täter verhängen.

Kommen der Stalker oder die Stalkerin noch immer nicht zur Vernunft, steht am Ende eine Gefängnisstrafe.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Das Phänomen Stalking in Südtirol"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Mikeman
Tratscher
28 Tage 20 h

alles Dinge die durch eine strenge Gesetzesregelung in die Zügel zu bringen wären…………

Poppi
Grünschnabel
28 Tage 18 h

… öbr zem kanntmr’s ins jo bi die Wähler vrscheißn…

Staenkerer
Superredner
28 Tage 14 h

wenn se oan vor de wohln mit de wohlzettl nochlafn hot man genau so es gfühl von stolking wie wenn dir im tog 4-6 mol de gleichn bettler auflauern u. nochngien … für des isch des gsetz ober nit gemocht .. oder?

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