Verletzte Tiere müssen notgeschlachtet werden

Entsetzen für die Bauern: Wolfsrudel reißt reihenweise Schafe

Mittwoch, 26. Juli 2017 | 12:59 Uhr

Fedaia-Pass – Auf einer Weide am Fedaia-Pass am Fuße der Marmolata treibt ein Wolfsrudel sein Unwesen – sehr zum Leidwesen der Bauern. Innerhalb einer Woche sollen mindestens 30 Tiere gerissen worden sein, wie Birgit Heiss auf Facebook schreibt.

Betroffen sind in erster Linie Schafe und Ziegen, die unter anderem von Bauern aus Mölten, Tisens und dem Eggental hochgetrieben werden. Nun sind die Züchter gezwungen, die noch lebenden Schafe und Ziegen vorzeitig zurück zu holen.

Laut Heiss würden die Wölfe weit mehr Tiere reißen, als sie fressen können. Werden Muttertiere getötet, überleben die Lämmer nicht alleine. Jene Schafe, die noch mit dem Tod kämpfen, müssten an Ort und Stelle notgeschlachtet werden.

„Die Entschädigung der zum Teil sehr wertvollen Tiere ist gering“, schreibt Heiss auf Facebook. Zudem müssten die Bauern neben dem Verlust der Tiere nun auch noch die Kosten für die Entsorgung der Kadaver selbst übernehmen.

„Die Weiden in Zukunft ohne Tiere zu lassen, kann auf Dauer nicht die Lösung sein“, ist Heiss überzeugt. Jetzt müssten die Politik und auch der Tierschutz mit Herz und Verstand agieren.

Leider werden die Schafe und Ziegen, welche den Sommer auf dieser schönen Weide verbringen dürfen, von Tag zu Tag…

Pubblicato da Birgit Heiss su Martedì 25 luglio 2017

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt, Salten/Schlern