Von: mk
Toblach/Sexten – Die Autonome Provinz Bozen hat das Projekt von Terna zum Bau der neuen erdverlegten Kabelverbindung „Toblach – Sexten“ genehmigt. Durch diese Maßnahme werden die Widerstandsfähigkeit des lokalen Netzes gegenüber extremen Wetterereignissen sowie die Effizienz der Stromübertragung verbessert.
Die Stromleitung, in die das von Giuseppina Di Foggia geleitete Unternehmen zirka 35 Millionen Euro investieren wird, wird sich über eine Länge von etwa zehn Kilometer erstrecken und das Umspannwerk in Toblach mit der künftigen Primärstation in Sexten verbinden. Die Leitung führt auch durch die Gemeinde Innichen.
Die Stromleitung wird vollständig als Erdkabel verlegt, was zu einer geringen Umweltbelastung beiträgt. Für die Verlegung werden XLPE-isolierte Kabel (extrudiertes vernetztes Polyethylen) verwendet – eine Technologie der neuesten Generation, die für hohe Zuverlässigkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit steht.
Das Projekt wurde den beteiligten Gemeinden im Jahr 2022 im Rahmen des von Terna initiierten partizipativen Planungsprozesses vorgestellt. Es ist das Ergebnis eines erfolgreichen Austauschs und einer engen Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Bozen und den lokalen Behörden.
Der Entwicklungsplan von Terna sieht für die Region Trentino-Südtirol in den nächsten zehn Jahren Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro vor. Mehr als die Hälfte dieser Summe ist für die Autonome Provinz Bozen bestimmt. Die neuen Infrastrukturen werden dazu beitragen, die Netzsicherheit zu stärken sowie die Effizienz und Leistungsfähigkeit des Stromnetzes zu erhöhen. Terna betreibt in der Region Trentino-Südtirol 2800 km Hoch- und Höchstspannungsleitungen und 61 Umspannwerke.




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