Von: mk
Wolkenstein/St. Christina – Die Bozner Staatsanwaltschaft hat nach dem Tod der 64-jährigen Urlauberin Sabine Rockel aus Deutschland eine Untersuchung in die Wege geleitet. Wie berichtet, war die Frau innerhalb weniger Tage gleich zweimal vermisst gemeldet worden. Ermittelt wird gegen Unbekannt aufgrund von Artikel 591 im Strafgesetzbuch wegen Verlassens einer hilflosen Person.
Wie die Nachrichtenagentur Ansa schreibt, wollen die Ermittler eine mögliche Mitverantwortung von Personen ausschließen, die eigentlich auf die Frau ein Auge hätten werfen sollen. Unterdessen wurde auch eine Autopsie angeordnet, die in den kommenden Tagen stattfinden soll.
Die 64-Jährige hatte ihren Urlaub mit einer Gruppe von Bekannten in Gröden verbracht. Die tragischen Ereignisse begannen bereits am vergangenen Montag, als die Frau zum ersten Mal spurlos verschwand. Nach einer intensiven Suchaktion konnte die Feuerwehr sie am Dienstagmorgen in einem Waldstück ausfindig machen. Trotz einer Nacht bei extremen Temperaturen von bis zu minus elf Grad schien sie zu diesem Zeitpunkt unversehrt zu sein.
Doch die Erleichterung hielt nicht lange an: Keine 24 Stunden nach ihrer Rettung verlor sich ihre Spur erneut. Die 64-Jährige hatte ihren Bekannten erklärt, sie wolle allein noch ein paar Besorgungen machen, und wurde darauf nicht mehr gesehen. Zuletzt hatte sie ein Überwachungskamera in St. Christina gefilmt – rund drei Kilometer von Wolkenstein entfernt.
Schließlich wurde bekannt, dass die 64-Jährige in der Nähe des Postamts in St. Christina tot aufgefunden worden ist. Offenbar ist die Frau erforen.




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