Von: APA/dpa
Aufgrund einer mehrstündigen Störung des Bahnfunks ist es am späten Dienstagabend in ganz Deutschland flächendeckend zu Zugausfällen gekommen. Kurz nach Mitternacht konnte die Deutsche Bahn die Störung beheben und die ersten Züge rollten wieder. Das österreichische Netz war nicht von der Störung betroffen, allerdings mussten Züge an der Grenze anhalten, wie ein ÖBB-Sprecher auf APA-Anfrage mitteilte.
Nachtzüge des Personenverkehrs konnten nicht mehr weiterfahren, wie die ÖBB nach der gegen 22.30 Uhr aufgetretenen Störung des digitalen Bahnfunks GSMR bekanntgaben. Auch der Güterverkehr war betroffen. Die ÖBB wollten Züge, die in der Nacht etwa von Innsbruck nach Wien über das Deutsche Eck verkehren, über Zell am See umleiten. “Wir hoffen natürlich, dass die Deutsche Bahn und InfraGO das bis zum Morgen wieder in Tritt bekommt”, sagte der ÖBB-Sprecher.
Betroffen waren in einigen deutschen Städten auch S-Bahnen, die von der Deutschen Bahn betrieben werden. Der Verkehr lief dann schneller als zwischenzeitlich befürchtet wieder an. Genauere Infos über die Hintergründe gab es vorerst nicht.




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