In den vergangenen Tagen gab es viel Regen

Herz-Jesu-Feuer: Waldbrandgefahr reduziert – Vorschriften trotzdem einhalten

Donnerstag, 11. Juni 2026 | 09:35 Uhr

Von: mk

Bozen – “Nach der ersten Hitzewelle hat es jetzt im Juni ergiebig geregnet, vor allem im Osten des Landes, stellenweise über 100 Liter pro Quadratmeter”, berichtet Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz: “Gestern hat es noch regnet kräftig geregnet, in den kommenden Tagen werden trockenere Luftmassen herangeführt.”

“Für mich ist das Entzünden des Herz-Jesu-Feuers eine der bedeutendsten Traditionen in unserem Land, die seit über 200 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben und von Jung und Alt gepflegt wird”, unterstreicht Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher: “Umso mehr freut es mich, dass die Regenfälle der vergangenen Tage die Waldbrandgefahr deutlich reduziert haben und dem traditionellen Herz-Jesu-Feuer am Sonntag nichts im Wege steht – wenn die Bestimmungen eingehalten werden.”

“Nach den Bestimmungen des Landesforstgesetzes ist es ausnahmslos verboten, im Wald und in einem Sicherheitsabstand von 20 Metern Feuer anzuzünden”, weist Landesforstdirektor Günther Unterthiner hin: “Wer also am Herz-Jesu-Sonntag in einem geringeren Abstand als 20 Meter vom Wald ein Feuer zu entzünden beabsichtigt, braucht eine Genehmigung vom gebietsmäßig zuständigen Forstinspektorat.” Den Vordruck für das Ansuchen gibt’s unter Bestimmungen Feuer im Wald – Südtirol.

Zudem gilt allgemein: Bei Sichtung eines Waldbrandes ist umgehend die Feuerwehr unter der Einheitlichen Notrufnummer 112 zu alarmieren.

Informationen über das Anzünden von Feuer im Wald und das Verhalten im Falle eines Waldbrandes auf den Landeswebseiten des Forstdienstes forstdienst.provinz.bz.it/de/wald-holz/waldbrand sowie der Agentur für Bevölkerungsschutz bevoelkerungsschutz.provinz.bz.it/de/waldbraende.

Bezirk: Bozen

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