Carabinieri schenken ihm Schuhe

Lkw-Fahrer auf der Fahrt nach Bozen „ausgesetzt“

Donnerstag, 14. Februar 2019 | 16:03 Uhr

Bologna/Bozen – Ohne Schuhe und ohne Geld am Rande der Autobahn – so fanden die Carabinieri am Morgengrauen einen 47-jährigen Lastkraftwagenfahrer aus Marokko in der Umgebung von Bologna vor. Wie Alto Adige online berichtet, sind die Ordnungshüter dem Mann zu Hilfe geeilt.

Der Mann, der bei einer Transportfirma angestellt ist, erklärte, dass er mitten auf der A1 von seinem Arbeitskollegen „ausgesetzt“ worden sei. Zwischen seinem Kollegen, der ebenfalls aus Marokko stammt, und ihm sei auf der Fahrt nach Bozen ein Streit entbrannt.

Weil er barfuß unterwegs war, fröstelte der Mann. Offenbar hatte er nicht einmal mehr Zeit gehabt, sich seine Schuhe und seine Brieftasche zu greifen, bevor er aus dem Lkw geworfen wurde.

Nachdem er versorgt und identifiziert worden war, haben ihm die Carabinieri ein paar Schuhe geschenkt – und ein Zugticket, das es ihm erlaubte, nach Hause zu fahren.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Lkw-Fahrer auf der Fahrt nach Bozen „ausgesetzt“"


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Staenkerer
1 Monat 8 Tage

aha, kollegn nennt man des …

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Sein Kollege wird’s nicht einfach haben. Unterm Strich hat er ihm auch die Brieftasche geklaut.

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