Von: luk
Bozen/Siena – Die Staatsanwaltschaft Bozen ermittelt gegen 41 Personen wegen eines mutmaßlich groß angelegten Betrugssystems im Bereich der Langzeitmiete von Luxusfahrzeugen. Den Beschuldigten werden unter anderem Bildung einer kriminellen Vereinigung, Betrug, Geldwäsche, Hehlerei und Vortäuschung von Straftaten vorgeworfen.
Die Ermittlungen wurden von der Staatspolizei in Zusammenarbeit den Behörden von Siena und von La Spezia geführt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Organisation vor allem in der Toskana und in Kampanien aktiv gewesen sein, ihre Geschäfte jedoch auch im Ausland abgewickelt haben.
Von den Ermittlungen betroffen sind 37 Männer und vier Frauen im Alter zwischen 32 und 73 Jahren. Im Zuge der Operation wurden in mehreren italienischen Regionen Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Nach Angaben der Ermittler soll sich die Gruppe auch der Hilfe von Strohmännern und Fachleuten, darunter Steuerberatern, bedient haben, um das Betrugssystem aufrechtzuerhalten. Das rekonstruierte Geschäftsvolumen beläuft sich auf mehr als 1,5 Millionen Euro.
Die Ermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Die Verdächtigen erhielten die Mitteilung über den Abschluss der Voruntersuchungen. Für alle Betroffenen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.




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