Tipps der VZS für jene, die sich ein Haustier wünschen

„Nein zum illegalen Haustierhandel!“

Freitag, 02. Oktober 2020 | 11:29 Uhr

Bozen – Es ist nicht immer leicht, dem süßen Charme eines Hundewelpen oder eines Katzenbabys zu widerstehen. Kätzchen und Welpen auf der Suche nach einer Familie, die sie liebt, werden in Fachgeschäften, aber auch an Straßenecken und über soziale Netzwerke verkauft. Es ist bedauerlich, dass oft illegaler Handel dahinter steht, betrieben von kriminellen Banden auf der Suche nach schnellem Geld, die skrupellos möglichst viele Tiere, darunter auch kranke, verkaufen. Das erklärt die Verbraucherzentrale Südtirol in einer Aussendung.

Einigen Schätzungen zufolge werden allein zwischen den EU-Ländern monatlich rund 46.000 Hunde gehandelt. Darüber hinaus missbrauchen einige kommerzielle Züchter die EU-Rechtsvorschriften (Verordnung Nr. 576/2013) über die „Verbringung von Heimtieren zu anderen als Handelszwecken“ um mit Welpen zu handeln. Viele Welpen, die auf diesem illegalen Markt als reine Waren mit Gewinnmargen behandelt werden, sterben während des Transports oder unmittelbar nach ihrer Ankunft am Zielort. Für die überlebenden Welpen beginnt dann eine neue Tortur. Oft werden sie krank, weil sie nicht geimpft wurden. Sie leiden oft an viraler Gastroenteritis, Staupe oder leicht übertragbaren Krankheiten, die oft tödlich verlaufen. Es gibt bereits Gesetze zum Schutz dieser Tiere, aber oft entziehen sich diese Transporte der Kontrollen.

Die Abgeordneten in Brüssel fordern ein verbindliches EU-System, das Folgendes umfasst: die Registrierung von Katzen und Hunden, eine EU-Regelung bezüglich großer gewerblicher Tierzuchtbetriebe, eine wachsamere Durchsetzung der bestehenden Gesetzgebung und härtere Strafen für diejenigen, die sich nicht daran halten. Des Weiteren sind Informations- und Sensibilisierungskampagnen geplant, um die Menschen dazu zu ermutigen, ihre Haustiere zu adoptieren, anstatt sie zu kaufen.

Auf dem Staatsgebiet sind das Tierschutzgesetz (Gesetz Nr. 189 vom 20.07.04 gegen die Misshandlung von Tieren) und der Gesetzeserlass Nr. 532 vom 30.12.1993 zur Umsetzung einer EWG-Richtlinie über den Schutz von Tieren während des Transports in Kraft. In der Provinz Bozen sind die Tiere auch durch das Gesetz Nr. 9 vom 15.05.2000 geschützt, das später durch das Provinzgesetz Nr. 1 vom 12.02.2016 geändert wurde.

Die Verbraucherzentrale Südtirol hat in einem kurzen Leitfaden, erhältlich in den Geschäftsanteilen und auf www.verbraucherzentrale.it, einige Tipps zusammengefasst, die euch dabei helfen, Hunde- oder Katzenbesitzer zu werden, ohne ungewollt den beklagenswerten illegalen Handel von Jungtieren zu unterstützen, und besser sicherzustellen, ein gesundes Tier gekauft zu haben, das Ihnen lange Zeit Freude bereiten kann.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "„Nein zum illegalen Haustierhandel!“"


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Kinig
25 Tage 1 h

Tierzüchtung braucht es nicht .Nur vom Aussterben bedrohte Art von Tieren😡die Tierheime sind voll von Katzen ,Hunden und ko.Sterilisationen sollten(freiwillig) unentgeltlich von Tierärzten ausgeführt werden.(daran sollte es nicht scheitern.Töten von Katzenbabys (Bauern)oder Flucht mit den Jungen sollte inzwischen der Vergangenheit angehören.😓Jeder Der vom Züchter kauft unterstützt Tierleid.

sophie
sophie
Superredner
24 Tage 21 h

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Ja genau BAUERN wie sie oft untereinander erzählen wie sie mit Katzen umgehen und wie si Katzenbabys töten, da prahlen sie nur so beim erzählen. Totale Schweinerei und gehört angezeigt wegen Tierquälerei

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Kinig
24 Tage 18 h

@sophie Kenne Einige Die inzwischen die Katzen sterilisieren liesen.Ist doch für Mensch und Tier das Beste.Dass Sie nachher nicht mehr jagen ist frei erfunden.

Sag mal
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Kinig
24 Tage 18 h

@sophie das ist zutiefst primitiv .

sophie
sophie
Superredner
24 Tage 17 h

@Sag mal

Sorry versteh nicht was du meinst. Was ich geschrieben habe oder den Umgang mit den Tieren ???

Sag mal
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Kinig
24 Tage 16 h

@sophie ich meinte wenn Jemand damit brahlt Tiere zu töten.

sophie
sophie
Superredner
24 Tage 14 h

@Sag mal

Ok, danke sorry

Fritzfratz
Fritzfratz
Grünschnabel
24 Tage 23 h

Bei den unzähligen Vierbeinern die im In- und Ausland in Tierheimen auf einen Besizter warten, finde ich es sehr Schade und verwerflich, dass viele sich umbedingt nur einen Rassenhund- oder Katze anschaffen wollen.

Lorietta12345678
25 Tage 31 Min

Unterm Strich ist so ein Tier oft teurer, sprich Tierarztbesuche….

Sag mal
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Kinig
24 Tage 21 h

Lorietta12345678 Wen das Leid der Tiere kalt lässt könnte das viell.überzeugen.

Neumi
Neumi
Kinig
24 Tage 18 h

@ Lorietta das wird gerne unterschätzt, stimmt. Die Behandlung ist oft nicht billiger als die eines Menschen (letztendlich kommen die gleichen Techniken zum Einsatz), nur zahlt hier keine Krankenkasse. Dann fallen die Leute plötzlich aus allen Wolken.

Tattamolnia426
Tattamolnia426
Tratscher
24 Tage 9 h

Tiere sein Lebewesen wia mir Menschn und hobm a es recht zu lebm.. Des isch a rießngroaße Schonde wia viele domit umgian..Dei kearatn olle ingschperrt und mindeschtens gleich behondlt wia sie die Tiere behondln.. Es kearat iborhaup koan Lebewesen misshandelt bzw respektlos domit umgongen…und fir die Pflonzn giltet es gleiche. Geld regiert die Welt, obor es mocht a ols hin..😡

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

@ sagnmal bini deiner meinung wer bin züchter kaft will a perfecktes tier… wos sel a olm hoast… des isch die menschheit sol olm ols perfeckt sein, wia ba die äpfel ksfn a liaber in schönen wia uan mit maggn…

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