Von: luk
Nauders – Am Fuße des Dreiländergrenzsteins zwischen Nordtirol, Südtirol und der Schweiz wurde Nauders am 23. und 24. April zum Treffpunkt der alpinen Flugrettung. Auf Einladung des ÖAMTC-Flugrettungsstützpunkts Christophorus 5 stand beim diesjährigen Drei-Länder-Treffen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Fokus – ein Thema, das sowohl operativ als auch politisch zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Neben den Tiroler ÖAMTC-Stützpunkten Christophorus 1 und Christophorus 5 sowie Christophorus 8 aus Vorarlberg nahmen aus Südtirol die Pelikan-Teams 1, 2 und 3 sowie Aiut Alpin Dolomites teil. Aus der Schweiz waren die Rega-Basen 5, 7 und 9 vertreten. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch die Leitstelle Tirol und die Flugpolizei Innsbruck.
Im Mittelpunkt des intensiven Austauschs standen praxisnahe Vorträge und fachlicher Austausch unter anderem in Hinblick auf neue Einsatzmittel und deren Koordination oder die wachsende Rolle von Drohnen im Einsatzgeschehen. Dabei wurde insbesondere die Abstimmung mit der Flugrettung thematisiert – ein Bereich, der in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. „Gerade in Grenzregionen ist eine reibungslose Zusammenarbeit entscheidend, um Patienten schnell und bestmöglich versorgen zu können“, bringt es Thomas Singer, Basemanager von Christophorus 5 auf den Punkt. Das Treffen zeigte: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Flugrettung wird nicht nur gefordert – sie wird täglich gelebt und weiter ausgebaut.




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