Von: mk
Bozen/Brixen – Rossella Ceparano hat es nicht geschafft. Monate nach dem verheerenden Verkehrsunfall auf der Brennerautobahn ist die 53-jährige Brixnerin im Bozner Krankenhaus am Dienstag ihren schweren Verletzungen erlegen, schreibt die Nachrichtenagentur Ansa. Seit dem Unglück, das sich am 1. April ereignet hatte, lag sie auf der Intensivstation.
Der tragische Unfall hatte sich am Ostermontag ereignet. Gemeinsam mit ihrem Ehemann war die 53-Jährige in einem Volkswagen unterwegs. Kurz bevor die beiden die Autobahnmautstelle Bozen Nord erreichten, kam dem Paar plötzlich ein Audi entgegen. Am Steuer saß ein 42-jähriger Mann, der aus bislang ungeklärter Ursache in die falsche Richtung fuhr.
Der Frontalzusammenstoß fiel äußerst heftig aus. Während der Ehemann von Rossella Ceparano weniger schwerwiegenden Verletzungen davonkam, traf es die 53-Jährige mit voller Wucht.
Die Frau wurde mit schwersten Verletzungen in das Krankenhaus von Bozen eingeliefert. Dort lag sie über Wochen hinweg im Koma. Obwohl die Mediziner der Intensivstation unermüdlich um ihr Überleben kämpften, verschlechterte sich ihr Zustand in den vergangenen Tagen zusehends.
Am Dienstag folgte dann die traurige Gewissheit. Die Frau ist infolge des Unfalls verstorben.




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