Ergebnisse in Echtzeit

So viele haben in Meran, Nals und Glurns ihre Stimme abgegeben

Sonntag, 10. Oktober 2021 | 21:47 Uhr

Meran/Nals/Glurns – Bis 21.00 Uhr ist es wahlberechtigten Bürgern in Meran, Nals und Glurns möglich gewesen, einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister wählen. Nach der Wahl wurde sofort mit der Auszählung der Stimmen begonnen. Die Ergebnisse werden in Echtzeit ins Internet gestellt.

In Südtirol war die Wahlbeteiligung bis 21.00 Uhr in den drei Gemeinden zuletzt doch niedriger im Vergleich zu den letzten Wahlen und lag bei 53 Prozent. In absoluten Zahlen sind 17.724 Stimmen abgegeben worden. Bei den letzten Wahlen lag die Beteiligung in den drei Gemeinden bei 58,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung war bei den Frauen mit 9.394 Wählerinnen größer als bei den Männern mit 8.330 Wählern.

In Meran sind bis 21.00 Uhr 16.034 Personen zur Urne geschritten (51,9 Prozent) – 7.486 Männer und 8.548 Frauen. Als klares Zeichen, wie weit sich die Politik von den Bürgern entfernt hat, deutet die Meraner Bürgermeisterkandidatin der Süd-Tiroler Freiheit, Reinhild Campidell, die niedrige Wahlbeteiligung in Meran.

„Wenn nur mehr knapp die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger zu Wahl gehen, dann muss sich zwangsläufig etwas ändern. Es braucht nicht nur wieder mehr Vertrauen in die Politik, sondern dringend auch andere Formen der Wahlmöglichkeiten, wie die Briefwahl und die Online-Wahl, um zukünftig wieder mehr Wählerinnen und Wähler an die Urnen zu bringen“, so Campidell.

Im Vergleich zur letzten Gemeinderatswahl sind in Meran 1.500 Bürger weniger zur Wahl gegangen.

In Glurns waren es 548 (60,8 Prozent) mit 255 Wählerinnen und 293 Wählern. In Nals haben 1.142 Personen gewählt (68,3 Prozent) – 591 Frauen und 551 Männer.

In Meran traten 14 Listen mit 322 Kandidatinnen und Kandidaten an, davon neun für das Amt des Bürgermeisters an – darunter die Liste Rösch/Grüne mit Paul Rösch, die SVP mit Katharina Zeller, die Liste Civica per Merano mit Dario dal Medico, die Freiheitlichen mit Otto Waldner, das Team K mit Joachim Ellmenreich, die Süd-Tiroler Freiheit mit Reinhild Campidell, Fratelli d’Italia mit Alessandro Urzì, die Lega mit Alessandro Mauro Maestri und die Liste Enzian mit Susanne Zuber.

In Glurns sind zwei Listen treten angetreten: die SVP und die “Liste für Glurns”.

In Nals haben hingegen die Bürgerliste “Nals aktiv” und die SVP die Wahl bestritten.

Weil es in Meran als unwahrscheinlich gilt, dass ein Bürgermeisterkandidat 50 Prozent plus eine Stimme erhält, wurde der Termin für die Stichwahl bereits in zwei Wochen angesetzt.

Mit einem endgültigen Wahlergebnis wird in Meran erst am Montag in der Früh gerechnet. In Glurns und Nals könnten die Bürgermeister bereits in der Nacht feststehen.

Auch in mehreren Gemeinden im Trentino wurde heute gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bis 21.00 Uhr bei 59,9 Prozent. 3.989 Wählerinnen und Wähler haben in absoluten Zahlen ihre Stimme abgegeben.

In der Gemeinde Brentonico sind 2.141 Bürger zur Urne geschritten (59,9 Prozent), in Bondone 383 (65,8 Prozent), in Nogaredo 1.026 (59,2 Prozent) und in Terragnolo 439 (56.6 Prozent).

Informationen zu den Gemeindewahlen sind auf den Webseiten der Region Trentino-Südtirol www.regione.taa.it sowie auf der Webseite zu den Gemeindewahlen www.gemeindewahlen.bz.it zu finden.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt, Vinschgau

Kommentare

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9 Kommentare auf "So viele haben in Meran, Nals und Glurns ihre Stimme abgegeben"


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Trina1
Trina1
Universalgelehrter
7 Tage 21 h

Eigenartig, Veränderung wollen, aber so viele kein Interesse zum wählen!

tom
tom
Universalgelehrter
7 Tage 13 h

wunderts jemand, wenn die SVP versprechen net einholtet, Beispiel Strombonus

WeHaveAProblem
WeHaveAProblem
Tratscher
7 Tage 13 h

Bei dieser Politikführung dürfte es entweder Desinteresse oder stiller Protest sein.

DontbealooserbeaSchmuser
7 Tage 6 h

@WeHaveAProblem als Protest ist Nichtwählen aber ungeeignet.

Wenn man die “großen” Kandidaten nicht mag einfach eine Kleinpartei wählen.

m3
m3
Neuling
7 Tage 21 h

schun traurig wenn lei knopp über di hälfte vun wohlrecht gebrauch mochn…

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
7 Tage 12 h

die andere Hälfte sind dann die, die nicht zufrieden mit den Gewählten sind, schimpfen und anonym im Netz poltern…

meilenstein
meilenstein
Tratscher
7 Tage 14 h

Sich immer beschwerden das sich nix ändert dann nicht zur Wahl gehn oder immer die selben wählen.

Nobbs
Nobbs
Tratscher
7 Tage 20 h

Selbstbetrug für jede Gemeinde,jeder eingetragene Wähler hätte die Pflocht zum Vorteil aller Bürger davon Gebrauch zu machen,oder will hier keiner ausmisten,lieber schreien wenn vielerorts was schief läuft.Ja da läuft echt was schief,da nützt weder online oder andere Gründe,(KURZ)gesagt die Leute sind stuff,müde und stinkfaul für sich selbst auch noch geworden.

Sag mal
Sag mal
Kinig
7 Tage 14 h

Nein, wie armselig. Auf der Stelle treten lieber als Veränderung. Aber Danke an die STF WÄHLER.

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