Von: mk
Bozen – Nach dem schweren Zusammenbruch des mittleren Teils im Bozner Justizpalast am heutigen Donnerstagmorgen hat die Bozner Staatsanwaltschaft eine Untersuchung in die Wege geleitet. Ermittelt wird derzeit noch gegen Unbekannt, der Vorwurf lautet auf fahrlässigen Bauwerkseinsturz.
Im Zentrum der Erhebungen steht die Frage, wie es zu dem massiven strukturellen Versagen im zentralen Trakt des Gebäudes kommen konnte. Dabei wird insbesondere geprüft, ob die jüngst im Gebäude durchgeführten Renovierungsarbeiten den Einsturz ausgelöst haben oder ob der allgemeine Zustand des Gebäudes die Katastrophe herbeigeführt hat.
Die Ermittler verschaffen sich derzeit ein genaues Bild der Lage an Ort und Stelle. Der stellvertretende Staatsanwalt Igor Secco bestätigte laut Alto Adige online, dass die ersten operativen Schritte bereits eingeleitet wurden: „Wir prüfen derzeit, welche Bereiche und Dokumente beschlagnahmt werden müssen.“




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