Vergleich vor Gericht abgesegnet

Totes Baby in Lana: Mutter zu zwei Jahren Haft verurteilt

Mittwoch, 17. März 2021 | 20:01 Uhr

Lana – Jene Frau, die am 16. September 2019 ihr neugeborenes Baby erstickt und den Leichnam in einer Obstwiese in Lana zurückgelassen hatte, ist im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs in Bozen zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

Die 25-jährige Rumänin wurde laut einem Bericht von Alto Adige online der Kindstötung aus materieller und seelischer Not beschuldigt – ein Vergehen, das in der Regel Haftstrafen von vier bis zu zwölf Jahren vorsieht. Vorsätzliche Tötung etwa wird hingegen viel strenger geahndet.

Richterin Carla Scheidle hat dem Vergleich unter anderem auch deshalb zugestimmt, weil eine höhere Haftstrafe bedeutet hätte, dass die Frau nicht zurück nach Rumänien kann. Die Frau, die als Saisonarbeiterin in Südtirol arbeitet, hat dort einen vier Jahre alten Sohn.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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15 Kommentare auf "Totes Baby in Lana: Mutter zu zwei Jahren Haft verurteilt"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
26 Tage 13 h

Hallo nach Südtirol,

salomonisches Urteil ausserhalb des rechtlich Vorgegebenen. Was hätte es gebracht eine Mutter aus Rumänien in einem italienischem Frauengefängnis einzukerkern und dem vierjährigen Sohn in Rumänien eine Heimkindkarriere zu bescheren?

War zu der Zeit in Südtirol und vielen Heimischen ist es nahe gegangen, man mag drüber lachen und spotten aber so manch Kerzerl und Fürbitte ist gespendet worden.

Es ist das stille, herzliche Südtirol der Bergregionen, mag es als Stammgast mal erwähnt haben,es war nicht “egal”.

Gruss aus D und Dank an die Richterin für angewandten Hausverstand

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
26 Tage 13 h

Andreas, bravo!

Staenkerer
26 Tage 12 h

.oansch umgekeart hat man a gso “wos brings a italienische mörderin in rumänien einzusperrn … de orme…”

ach orms engele, bisch niemand eppas wert gwesn, nit lebender, nit toter!
du bisch besser aufgheb wo jetz bisch!

Pacha
Pacha
Superredner
26 Tage 10 h

Nein, diese Frau ist keine Mutter mehr sondern nur noch die Erzeugerin, denn eine Mutter tötet nicht!

Ninni
Ninni
Kinig
26 Tage 3 h

@ Andreas

Danke, besser hätte man es nicht schreiben können 😔

Offline
Offline
Universalgelehrter
26 Tage 1 h

@Andreas1234567…sehr, sehr gut. Ich war zu der Zeit auch in Südtirol und es stimmt, die Anteilnahme für eine mit ihren Lebensumständen heillos überforderte junge Frau und Mutter war sehr groß. Höchsten Respekt vor dem Gericht, dass nicht nur nach den Buchstaben des Gesetzes, sondern mit großer Weitsicht geurteilt hat.

Savonarola
26 Tage 13 h

Freibrief für viele.
Wenn niemand mehr in den Knast muss, ist eh alles wurscht.

Sag mal
Sag mal
Kinig
26 Tage 3 h

Savona…. seh ich genauso. Täter werden zu Opfern gemacht .Verkehrte,verrückte Welt.

andr
andr
Universalgelehrter
26 Tage 3 h

Keine Mutter macht sowas das war Verzweiflung in meinen Augen aber ich hätte da mal eine knifflige Frage wo war wohl der “unterstützende verantwortungsvolle, respektvollen,” Vater? ich bekomme da so einen dicken Hals, 😡

Sag mal
Sag mal
Kinig
25 Tage 20 h

@andr viell.wusste Der nichts von der Schwangerschaft.Soll s ja auch geben.

guenne
guenne
Tratscher
26 Tage 13 h

Gute Entscheidung, ich glaube, dass diese Frau so schon für den Rest ihres Lebens bestraft genug ist.

Fritzfratz
Fritzfratz
Tratscher
26 Tage 9 h

Ob die Frau die geistige Stabilität hat sich um den vierjährigen Sohn zu kümmern bleibt allerdings fragwürdig.

nok
nok
Superredner
26 Tage 1 h

lächerlich unsere Gesetze.

Bald kommen wir zurück wo jeder jeden den kopf einschlagen kann und weniger Strafe bekommt als ein Verkehrsünder!!!

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
26 Tage 3 h

Zwei Jahre Haft auf Bewährung für Kindstötung aus materieller und seelischer Not?
Das Kind hätte wohl mehr Gerechtigkeit erfahren dürfen und kein so mildes Urteil.

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
26 Tage 16 Min

Verbrechen jeder Art werden immer weniger bestraft, ausser man hat hat einen Euro Steuern hinterzogen, dann schlägt das Regime gnadenlos zu

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