Von: apa
Der großflächige Waldbrand bei Stift Rein nördlich von Graz beschäftigt bereits elf Tage lang die Feuerwehren. Wann es zum “Brand aus” für die betroffenen rund 70 Hektar Waldfläche in unwegsamem Gelände der Gemeinde Eisbach-Rein kommt, war nach wie vor noch nicht absehbar, wie Herbert Buchgraber vom Bezirksfeuerwehrverband Graz-Umgebung gegenüber der APA sagte. Bis zu 60 Feuerwehrkräfte waren zuletzt im Einsatz. Sie waren vor allem mit dem Löschen der Glutnester beschäftigt.
In der Nacht auf Dienstag kam u. a. eine Drohne des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld zum Einsatz. Ihre Wärmebildkamera konnte etliche Glutnester orten. Sie sind mit freiem Auge oft nicht sichtbar. Die Positionen wurden direkt an die Bodeneinheiten der Feuerwehren übermittelt, die gezielte Nachlöscharbeiten durchführten. Diese Einsätze dauerten bis in die frühen Morgenstunden an und verhinderten dank des präzisen Zusammenspiels aller Kräfte eine weitere Ausbreitung des Feuers, wie es vonseiten des Bezirksfeuerwehrverbands hieß.
“Von ‘Brand aus’ kann man bei weitem noch nicht reden”, so Buchgraber gegenüber der APA. Der am 25. April ausgebrochene Waldbrand nordwestlich des Stiftes Rein war rasch auf 70 Hektar angewachsen und musste anfänglich auch per Hubschrauber bekämpft werden. Seither hat er sich zumindest nicht weiter ausgebreitet. Bereits in der Vorwoche haben der Österreichische Alpenverein, die Naturfreunde Österreich und die Österreichischen Bundesforste gemeinsam an alle Erholungssuchenden appelliert, bei Spaziergängen und Wanderungen besonders achtsam unterwegs zu sein: Schon ein Funke könne bei Trockenheit einen Brand auslösen, wurde betont.




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