Mehr als 62Prozent gingen zur Wahl - Plus von zehn Prozentpunkten

23.00 Uhr: Sensationell hohe Wahlbeteiligung in Südtirol

Sonntag, 26. Mai 2019 | 23:32 Uhr
Update

Bozen/Rom – Die Wahlbeteiligung in Südtirol erreichte bei der Schließung der heimischen Wahllokale sensationelle 62 Prozent. Das sind mehr als 10 Prozentpunkte mehr als bei den Europawahlen von vor fünf Jahren.

Sensationell hoch war mit 82,85 Prozent die Wahlbeteiligung in Freienfeld, wo zugleich mit dem Europawahlen der Gemeinderat und der Bürgermeister neu gewählt wurden.

Während in Südtirol der Trend zu einer hohen Wahlbeteiligung den ganzen Tag über anhielt, fand in Italien eine Trendumkehr statt. Um 23.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung ersten Zahlen zufolge bei 53,26 Prozent, was gegenüber dem Votum von 2014(55,88 Prozent) einen Rückgang von mehr als zwei Prozentpunkten bedeutet. Allerdings steht in Italien die Wahlbeteiligung vieler Wahllokale noch aus.

Die Wahlbeteiligung im Trentino blieb mit etwas mehr als 55 Prozent hingegen im italienischen Trend, Immerhin konnte gegenüber dem Jahr 2014 eine Steigerung von fünf Prozentpunkten erzielt werden.

Mit Spannung wird die Auszählung und das Ergebnis der Stimmen erwartet.

Was bisher berichtet wurde:

Der Trend zu einer höheren Wahlbeteiligung gegenüber den Europawahlen von vor fünf Jahren setze sich um 19.00 Uhr fort. Wie das römische Innenministerium mitteilte, gaben um 19.00 Uhr bereits mehr als die Hälfte der Südtirolerinnen und Südtiroler(50,2 Prozent) ihre Stimme an. Im Jahr 2014 hingegen hatten um diese Uhrzeit nur 37,44 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Besonders wahlfreudig sind die Wähler von Freienfeld, wo um 19.00 Uhr bereits fast 71 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben haben. In Bozen hingegen lag die Wahlbeteiligung bei knapp 50 Prozent.

Mit etwas mehr als 43 Prozent fiel gegenüber dem Jahr 2014 auch die gesamtitalienische Wahlbeteiligung etwas höher aus. In Italien verfestigt sich auch der Trend, dass in den norditalienischen Regionen die Wahlbeteiligung höher liegt, als im Süden.

Mit 41,52 Prozent liegt die Wahlbeteiligung im Trentino im italienischen Trend. Sie ist aber auch dort wesentlich höher als beim Urnengang von vor fünf Jahren, wo um 19.00 Uhr lediglich 34 Prozent zur Urne gegangen sind.

Die Wahllokale schließen abends um 23.00 Uhr. Im Anschluss werden die Stimmen ausgezählt.

Was bisher berichtet wurde:

Das Innenministerium in Rom hat um 12.00 Uhr die bisherige Wahlbeteiligung erhoben. Was die Südtirol anbelangt, gaben bis Mittag 19,44 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der EU-Wahl vor fünf Jahren 15,72 Prozent.

In der Provinz Trient gingen heute bis Mittag rund 15,84 Prozent der Wahlberechtigten wählen. 2014 waren es um diese Zeit 13,84 Prozent.

Italienweit schritten bis 12.00 Uhr um die 16,7 Prozent der Wähler zu den Urnen. Das entspricht ungefähr dem Wert der letzten EU-Wahl.

Auffallend ist ein Nord-Süd-Gefälle: Während in den nördlichen Regionen des Stiefelstaats die Wahlbeteiligung bei rund 20 Prozent liegt, scheinen die Süditaliener bis Mittag etwas wahlmüder gewesen zu sein.

Insgesamt hatten bei den letzten EU-Wahlen fast 60 Prozent gewählt.

Hohe Wahlbeteiligung in Sarntal und in Freienfeld

Die Wahlbeteiligung in Sarntal und in Freienfeld ist besonders hoch, da in den beiden Gemeinden auch neue Bürgermeister und ein neuer Gemeinderat gewählt werden. In den beiden Gemeinden haben zu Mittag schon knapp 26 Prozent gewählt.

Die Wahllokale schließen abends um 23.00 Uhr. Im Anschluss werden die Stimmen ausgezählt.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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21 Kommentare auf "23.00 Uhr: Sensationell hohe Wahlbeteiligung in Südtirol"


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Black Lady
Black Lady
Neuling
30 Tage 23 h

Hoffentlich kommt was positives für die Bürger dabei heraus!

Sag mal
Sag mal
Kinig
30 Tage 19 h

wohl ehr immer das Gleiche.

Diamant21
Diamant21
Grünschnabel
30 Tage 17 h

Würden Wahlen am System etwas ändern hätte man sie längst verboten…………..

Fochmonn
Fochmonn
Tratscher
30 Tage 10 h

@Diamant21 gut gesagt!! genau so ist es!

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
30 Tage 8 h

was wären so deine wünsche ???

ghostbiker
ghostbiker
Grünschnabel
30 Tage 8 h

Richtig… Super Antwort

Staenkerer
30 Tage 1 h

nochdem sich wieder olle als sieger sechn🤔, werd ins nix fahln ..🤗

I brings afn Punkt
I brings afn Punkt
Grünschnabel
1 Monat 1 h

Tja, es Nord-Süd-Gefälle. Wie immer!

Staenkerer
30 Tage 22 h

vieleicht ischbintn es bessere wetter wie do, des zu eppas onderem verlockt als wähln zu gien?

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
30 Tage 19 h

@Staenkerer
meinst du den starken Tiefdruck zwischen Sardinien und Sizilien??

sarkasmus
sarkasmus
Grünschnabel
30 Tage 17 h

@iuhui
Warum tiefdruck, ist etwas schreckliches dort vorgefallen?

Savonarola
30 Tage 17 h

diesmal wurde kein reddito di cittadinanza versprochen, also dann lieber den ganzen Sonntag lang den Bauch in der Sonne wälzen.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
30 Tage 8 h

@iuhui wenn nur 27% des volkes zur wahl geht ist es unmündig…auch der rest italiens mit nicht einmal 50% ist schier unglaublich, wir werden also von menschen regiert, welche nicht einmal 50% der zustimmung des volkes haben, das ist ein trauriges zeugnis von demokratischem verständnis

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
30 Tage 8 h

@Savonarola so ist es!!!

Septimus
Septimus
Superredner
30 Tage 18 h

Die in Brüssel erhen den selbstherrlichen Anspruch, für ganz Europa zu sprechen, dabei dürfen sie nur für die EU-Mitgliedsländer wenn überhaupt was sagen.Denn der Kontinent Europa, besteht aus 50 Länder,aber nur 28 sind in der EU…denkt Mal darüber nach..🤔🤔🤔

franzl.
franzl.
Tratscher
30 Tage 15 h

es ischa ‘EU” wohl nit Europa wohl! schun mol iber sell nochgedenkt! wenn di usa wohlen hot, isch a nit gonz amerika drmit gmuant!….

sarkasmus
sarkasmus
Grünschnabel
30 Tage 8 h

Realitätsverweigerer denken nicht

schreibt...
schreibt...
Tratscher
30 Tage 7 h

@Septimus Auch die USA hat mal klein angefangen! (von 13 Gründerstaaten bis jetzt mit 52l

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Grünschnabel
30 Tage 8 h

Man muss zuerst wählen gehen, damit man nachher lärmen kann. Ansonsten hat man nachher kein Recht zu kritisieren weil man die Entscheidung Anderen überlassen hat. 

knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
30 Tage 10 h

wos hobm diea politiker in brüssl schun gmocht…
 ounschoffn tien olm nou der emmanuel und die angi

thomas
thomas
Universalgelehrter
30 Tage 8 h

was soll da sensationell sein, wenn über ein Drittel der Berechtigten nicht zur Wahl geht?

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